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Matthes & Seitz Berlin aktuell

  • Brigitta Falkners »Strategien der Wirtsfindung« gewinnt den Preis der Hotlist 2017

    Brigitta Falkners »Strategien der Wirtsfindung« gewinnt den Preis der Hotlist 2017

    Für das Buch »Strategien der Wirtsfindung« der österreichischen Autorin, Filmemacherin und Illustratorin Brigitta Falkner erhält Matthes & Seitz Berlin den diesjährigen Preis der Hotlist. Bei der Preisverleihung am 13. Oktober im Literaturhaus Frankfurt ging Falkners Buch aus zehn nominierten Titeln als Sieger hervor. In der Jurybegründung heißt es dazu: »Dem Berliner Verlag Matthes & Seitz ist ein ganz besonderes und eigenwillig gestaltetes Buch gelungen. Die Autorin und bildende Künstlerin Brigitta Falkner erkundet darin in Texten und Bildern die wuchernde Welt der Parasiten und Schmarotzer und erweist sich dabei als ebenso kundige wie poetische Naturforscherin. Der Verlag hat mit diesem Titel ein verlegerisches Kleinod vorgelegt.« Der Hotlist-Preis der unabhängigen Verlage wird seit 2009 verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Er würdigt die verlegerische Leistung.

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  • Brigitta Falkner mit »Strategien der Wirtsfindung« auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises

    Brigitta Falkner mit »Strategien der Wirtsfindung« auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises

    Brigitta Falkner steht mit ihrem Buch »Strategien der Wirtsfindung« auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Falkners fröhliche Parasitenkunde ist einer von noch fünf Titeln, die für die zum zweiten Mal verliehene Auszeichnung nominiert sind. Die Preisverleiung findet am 7.11. in Wien statt.

    Die Autorin und Zeichnerin Brigitta Falkner nähert sich in ihrem Buch dem Parasitismus aus immer wechselnden Blick- und Schlupfwinkeln – über 200 ganzseitige Bild- und Texttafeln ergeben ein hintersinniges Gespinst aus faktengesättigter Erkenntnis, ihrer rauschhaften Visualisierung und Poetisierung, in dem Naturkunde mit Elementen der Graphic Novel verschmelzen.

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  • Frank Witzel: Direkt danach und kurz davor

    Frank Witzel: Direkt danach und kurz davor

    Ein Chor unterschiedlicher Stimmen fragt in diesem unheimlichen Buch von Frank Witzel unermüdlich nach dem, was wirklich geschah. Die Stimmen versuchen, Geschichte durch Geschichten zu erfassen. Sie tasten nach Gründen und werfen mit jeder Frage neue Fragen auf. Gewissheit wird zur Illusion, das Imaginierte zum letzten Zufluchtsort. So steigt der Leser immer tiefer in die Bodenlosigkeit von Geschichte und sieht hinab in das Grauen des Menschenmöglichen.

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  • Angela Steidele: Anne Lister. Eine erotische Biografie

    Angela Steidele: Anne Lister. Eine erotische Biografie

    Wäre sie ein Mann gewesen, müsste man sie Frauenheld nennen, Schwerenöter oder Heiratsschwindler, Lüstling, Wüstling oder einfach nur Schuft: Frauen pflasterten ihren Weg. Anne Lister betete sie an, begehrte, belog und betrog sie, ging ihnen an die Wäsche und ans Geld. Noch unerhörter als ihr Liebesleben sind ihre Tagebücher: In pornografischer Deutlichkeit schildert die englische Landadlige ihre zahllosen Abenteuer, mal liebeskrank, mal zynisch, so fesselnd wie obszön, so verstörend wie amüsant.

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  • Jakob Nolte mit »Schreckliche Gewalten« für den Deutschen Buchpreis nominiert

    Jakob Nolte mit »Schreckliche Gewalten« für den Deutschen Buchpreis nominiert

    Wir gratulieren! Jakob Nolte steht mit seinem Roman »Schreckliche Gewalten« auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017. Jurysprecherin Katja Gasser zur Auswahl: »Die Longlist 2017 ist Ausdruck des Versuchs, die Vielfalt der aktuellen deutschsprachigen Literaturlandschaft zu spiegeln. Auf ihr finden sich mit den Büchern unterschiedliche literarische Antworten auf das Leben, den Zustand der Welt, der Menschen [...] Allen Büchern gemeinsam ist, dass sie die Jury auf die eine oder andere Art gestochen und gebissen haben – angerührt im besten Wortsinne.« Der Preis wir alljährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen, die Bekanntgabe der Shortlist erfolgt bereits am 12. September.

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  • Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse

    Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse

    Klassenbildung ist immer auch kultureller Prozess

    Im frühen 19. Jahrhundert entsteht jenes soziale Kollektiv, das man in der Sprache der Zeit bald das Proletariat nennen wird. Die Träume und Sehnsüchte dieser allen ständischen Sicherheiten entrissenen Gestalten fanden neue Formen des Erzählens in romantischen Novellen, Reportagen, sozialstatistischen Untersuchungen oder Monatsbulletins. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler Patrick Eiden-Offe verhilft dem lange verdrängten romantischen Antikapitalismus zu seinem Recht und befreit die Sozial- und Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts aus ihren eindimensionalen Sichtachsen.

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