Aktuelle Neuerscheinungen

Matthes & Seitz Berlin aktuell

  • »Über dasjenige was ein Garten ist, besteht nicht nur - wie selbstverständlich - so viel verschiedene Meinung wie menschliche Verschiedenheit der Gärtner und Nichtgärtner: sondern es bestehen neben den Urteilen die Vorurteile jeder Art und Zeit, - warum nicht der unsern?« Rudolfs Borchardts ab 1938 im italienischen Exil entstandene Schrift »Der leidenschaftliche Gärtner« ist ein fulminanter Wurf: zugleich Geschichte einer Idee, Philosophie einer Kulturtechnik, Beschwörung des Paradieses und praktisches Handbuch für den Gärtner.

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  • Kunstpreis Literatur 2016 (Förderpreis) für Jakob Nolte

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  • Im Jahr 1969 gab Martin Heidegger bei der Fotografin Digne Marcovicz das legendäre ›Hütten-Shooting‹ im Schwarzwald in Auftrag. Cai Werntgen nimmt in seinem Buch »Heidegger after Duchamp« die Aufnahmen zum Ausgangspunkt einer umfassenden Neuinterpretation des Heidegger'schen Denkens. Als Stichwortgeber seiner von der Geste her geführten Annäherung an Heideggers Philosophie dient Marcel Duchamp und sein Konzept des Ready-mades.

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  • Zehn Jahre nach seiner Gründung ist Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt und einer der mächtigsten Global Player des Internets. Der Reiz dieses Netzwerks liegt auf der Hand: die geballte Kommunikation, die Lust der Selbstdarstellung, die Einblicke ins Leben der Anderen, die pflegeleichten Bekanntschaften. Aber auch die Negativseite ist hinlänglich bekannt: Kapitalisierung des Privaten, Überwachung, Zwang zur Selbstdarstellung, Zeitverschwendung. Roberto Simanowski geht dem Phänomen Facebook als einem Symptom nach, das in der Gegenwart das Verhältnis des Individuums zu sich selbst und zur Welt neu justiert.

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  • Prix de l'Académie de Berlin 2016 für Cécile Wajsbrot

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  • Eine Liebeserklärung an einen magischen Ort

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    Morgens einen Café au lait, ein Croissant und dazu die aufgeschlagene Le Monde, abends angeregte Diskussionen über Gott und die Welt bei einem Pastis:Wenn der Eiffelturm das architektonische Aushängeschild der Seine-Metropole ist, dann stehen die Pariser Bistros für ihre Lebensart. In seiner persönlichen Annäherung an die Eckcafés seiner Heimatstadt ergründet der große Anthropologe Marc Augé den magischen Reiz der Bistros und beobachtet das bunte Treiben um den Tresen.

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