Aktuelle Neuerscheinungen

  • Die Poesie der Klasse
  • Blau
  • Fudo 風土
  • Albertine. 59 Liebesübungen
  • Unort der Sehnsucht
  • Über das Poetische
  • Uncreative Writing
  • Der Akkordeonspieler
  • Deutsche Philosophie. Ein Dialog
  • Molekulares Rot

Matthes & Seitz Berlin aktuell

  • Jakob Nolte mit »Schreckliche Gewalten« für den Deutschen Buchpreis nominiert

    Jakob Nolte mit »Schreckliche Gewalten« für den Deutschen Buchpreis nominiert

    Wir gratulieren! Jakob Nolte steht mit seinem Roman »Schreckliche Gewalten« auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017. Jurysprecherin Katja Gasser zur Auswahl: »Die Longlist 2017 ist Ausdruck des Versuchs, die Vielfalt der aktuellen deutschsprachigen Literaturlandschaft zu spiegeln. Auf ihr finden sich mit den Büchern unterschiedliche literarische Antworten auf das Leben, den Zustand der Welt, der Menschen [...] Allen Büchern gemeinsam ist, dass sie die Jury auf die eine oder andere Art gestochen und gebissen haben – angerührt im besten Wortsinne.« Der Preis wir alljährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen, die Bekanntgabe der Shortlist erfolgt bereits am 12. September.

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  • Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse

    Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse

    Klassenbildung ist immer auch kultureller Prozess

    Im frühen 19. Jahrhundert entsteht jenes soziale Kollektiv, das man in der Sprache der Zeit bald das Proletariat nennen wird. Die Träume und Sehnsüchte dieser allen ständischen Sicherheiten entrissenen Gestalten fanden neue Formen des Erzählens in romantischen Novellen, Reportagen, sozialstatistischen Untersuchungen oder Monatsbulletins. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler Patrick Eiden-Offe verhilft dem lange verdrängten romantischen Antikapitalismus zu seinem Recht und befreit die Sozial- und Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts aus ihren eindimensionalen Sichtachsen.

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  • Jürgen Goldstein: Blau

    Jürgen Goldstein: Blau

    Die Welt, in der wir leben, ist an vielen Stellen in sattes Blau getaucht: Unsere Heimat ist der blaue Planet mit seinem azurfarbenen Himmel. Wir verlieren uns in Yves Kleins monochromen Blau-Gemälden, hören beschwingt Gershwins »Rhapsody in Blue« und genießen die blaue Stunde – die Tiefe und Kraft jener Farbe entspringt den Bedeutungen, die wir ihr zuschreiben. Der meisterhafte Erzähler Jürgen Goldstein erschafft einen Archipel an essayistischen Miniaturen und taucht ein in das Geheimnis, das uns am Blau so berührt.

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  • Wolfgang Riedel: Unort der Sehnsucht

    Wolfgang Riedel: Unort der Sehnsucht

    Je geschlossener die technische Zivilisation, desto größer das ›Begehren nach Natur‹. Es kann heute viele Gestalten annehmen – genau wie das Schreiben darüber. Der Literaturwissenschaftler Wolfgang Riedel versucht, einige dominante Tendenzen, Ambitionen und Schwierigkeiten heutigen Schreibens und Nachdenkens über Natur zu einem vorläufigen Bild zu ordnen, und einige Rahmenbedingungen in Erinnerung zu rufen, die unser prekäres Verhältnis zum großen Attraktor ›Natur‹ immer schon bestimmen.

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  • Tetsurō Watsuji: Fudo 風土

    Tetsurō Watsuji: Fudo 風土

    Tetsurō Watsuji zählt zu den herausragenden Philosophen Japans. Schon früh widmete er sich Fragen des Klimas und schrieb 1935 seinen wegweisenden Essay über den Zusammenhang zwischen Klima und Kultur, der heute, vor dem Hintergrund des Klimawandels und den theoretischen Prämissen des Anthropozäns, neu gelesen werden muss. Watsuji erinnert daran, dass Klima mehr ist als Temperatur- und Niederschlagswerte: ein wesentlicher Faktor des Seins in der Welt.

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  • Anne Carson: Albertine. 59 Liebesübungen

    Anne Carson: Albertine. 59 Liebesübungen

    »Wer von Ihnen je Proust gelesen hat, weiß, wovon ich spreche, wenn ich sage, dass man sich nach der Lektüre der Recherche in einer Nachproust-Wüste befindet … weil einem nichts mehr lesenswert erscheint, und das Einzige, was du dir wünschst, ist, dass dieser Proust noch mal von vorn anfängt, aber natürlich kann er das nicht mehr, und so liest du planlos alles über Proust, Kritisches wie Biografisches, aber das ist nicht dasselbe, und so gibst du es irgendwann wieder dran und stellst fest, dass du schon ’ne ganze Weile in einem Proust-Entzug lebst, und das Leben geht weiter, nur eben etwas grauer.«

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