Aktuelle Neuerscheinungen

  • Und dazwischen nichts
  • Molekulares Rot
  • Die Gebannte
  • Calderón in deutschen und niederen Landen
  • Bäume vernichten kann jeder Narr
  • Bukolisches Tagebuch
  • Die Regierung des Himmels
  • Das Menschenbild des Westens - Ein Missverständnis?
  • Orte des lebendigen Todes
  • Traurigkeit der Erde

Matthes & Seitz Berlin aktuell

  • Jules Barbey d'Aurevilly: Die Gebannte

    Jules Barbey d'Aurevilly: Die Gebannte

    Jeanne, die adelige Frau eines Großbauern, verfällt einem dämonischen Mönch, der sich als Soldat und versuchter Selbstmörder gleich zweifach an seinem Priesteramt vergangen hat. Haben die heidnischen Wanderhirten, die in der nahen Heide ihr Unwesen treiben, sie verhext ? Wird sie von dem Mönch benutzt oder ist dieser selbst nur Mittel zum Zweck in einem unheilvollen Spiel? Jules Barbey d'Aurevillys lange vergriffener Roman »Die Gebannte« erzählt meisterhaft von unerfüllbarem Begehren und der Kraft des Aberglaubens.

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  • Éric Vuillard: Traurigkeit der Erde

    Éric Vuillard: Traurigkeit der Erde

    Vuillards historische Rhapsodie konfrontiert den amerikanischen Mythos der Eroberung des Westens mit den vergessenen Gesichtern ihrer Opfer und entlarvt das erste große Massenvergnügen der Neuzeit, die Wildwest-Shows, als von den Siegern zu Markte getragenes Spektakel.

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  • Henry David Thoreau - 200. Geburtstag am 12. Juli 2017

    Henry David Thoreau - 200. Geburtstag am 12. Juli 2017

    Henry D. Thoreaus Hauptwerk ist nicht »Walden« oder »Über den zivilen Ungehorsam«, sondern sein Tagebuch, das er als 20-Jähriger begann und bis wenige Tage vor seinem Tod 1861 führte. Darin notierte er Beobachtungen, die zu den bedeutendsten Naturschilderungen der Weltliteratur zählen, aber auch Gedanken und Reflexionen, die ihn als ganz eigenständigen philosophischen Kopf erkennen lassen.

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  • Wilhelm Lehmann: Bukolisches Tagebuch

    Wilhelm Lehmann: Bukolisches Tagebuch

    In den Jahren 1927 bis 1932, in der Zeit von Weltwirtschaftskrise und aufkommendem Nationalsozialismus, zieht sich Wilhelm Lehmann in die karge Schwansener Landschaft im Nordosten Schleswig-Holsteins zurück, um zu wandern, riechen, schmecken, sehen, fühlen. Voller Ehrfurcht und Poesie, doch immer genau in ihren Beobachtungen sind seine Aufzeichnungen dieser Erfahrung des Naturschönen.

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  • McKenzie Wark: Molekulares Rot

    McKenzie Wark: Molekulares Rot

    Im Rückgriff auf die Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere auf Alexander Bogdanov und Andrej Platonow, versucht McKenzie Wark in diesem radikalen Großessay die Grundlegung einer Theorie für das Anthropozän. Er fordert dabei einen alternativen – und keinen spekulativen – Realismus. Einen Realismus, der für plurale, sich mit anderen Geschichten befassende Narrative offen ist.

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  • Mathieu Riboulet: Und dazwischen nichts

    Mathieu Riboulet: Und dazwischen nichts

    Anfang der 1970er Jahre stehen die Protestbewegungen in Paris, Rom und Berlin vor der Frage nach dem bewaffneten Kampf und dem Abtauchen in den Untergrund. Auch wenn die Antworten unterschiedlich ausfallen, beginnt in allen drei Ländern ein Jahrzehnt politischer Gewalt, das auf den »Straßen eines Europas im Frieden die Leichen Hunderter Männer und Frauen hinterließ, wie Hunde abgeknallt«. Als Zeuge dieses Jahrzehnts der Wut, Hoffnung und großen Worte erlebt der Ich-Erzähler seine sexuelle und politische Bewusstwerdung.

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