Begegnungen. Von Natur und Natur

Begegnungen. Von Natur und Natur
Begegnungen. Von Natur und Natur
durchgehend farbige Abbildungen

270 Seiten, broschiert, offene Fadenhaftung

Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-95757-244-8
Preis: 30,00 €

Im Laufe unserer Geschichte sind wir immer weiter aus der Natur herausgetreten. Doch was als Befreiung begann, hat sich ins Gegenteil verkehrt. Monadenhaft sitzen wir in uns selbst gefangen. Unsere eigene Natur ist uns ebenso fremd geworden wie die unseres Mitmenschen und der Welt. Können wir unseren Machtanspruch aufgeben, uns wieder öffnen und einen Dialog mit der Natur beginnen? In lebendigem Austausch haben Brita Reimers und Mara Sylvester, Kulturhistorikerin und Grafikerin, die Stimmen von Gärtnern und Architekten, Dichtern, bildenden Künstlern, Komponisten und Tänzerinnen sowie Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Kulturkreisen und verschiedenen Zeiten zu einer Collage zusammengefügt, um ein Gespräch zu beginnen. Ein reicher Bildband mit Werken von Hamish Fulton, Jochen Winter, Alma de l'Aigle, Richard Long, Lois Weinberger, David Nash, Olivier Messiaen u. v. a.

Pressestimmen

 

»Trotz anspruchsvoller Texte keine anstrengende Lektüre. Trotz reicher Bebilderung kein Coffee-Table-Book. Eher ein Kunstwerk. In Konzeption und Komposition erinnert es ein wenig an einen Landschaftsgarten: Wie die Besucher eines kunstvoll angelegten Parkes ihre Wege selbständig einschlagen, um nach jeder Biegung neue Sichtbeziehungen zu finden, darf man als Leser oder Betrachter des Buches die Linearität üblicher Lektüreformen verlassen, um eigene Zugänge zu entdecken. ›Begegnungen. Von Natur und Natur‹. Dieses Buch schult nicht nur den Blick für die Schönheit von Alltäglichkeiten. Es zeigt auch, wie Schönheit entsteht - in uns, wie um uns. Leise und dennoch dringlich, fordert es auf, inne zu halten. Zu Verweilen. Wahrzunehmen. Es wäre ein Versäumnis, sich nicht zu versenken in diesen buchgewordenen Landschaftsgarten; ein Versäumnis, ihn nicht als eine neue, reiche Quelle zu entdecken.«
- Heike Tauch, Deutschlandradio Kultur