Der Wanderfalke

Der Wanderfalke
Der Wanderfalke

Reihe: Naturkunden
218 Seiten, Hardcover (Leinenband)

Übersetzung: Andreas Jandl, Frank Sievers

Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-88221-393-5
Preis: 30,00 €
Wie kaum ein anderes Buch feiert dieses Meisterwerk der literarischen Naturbeobachtung die unerschöpfliche Vitalität der Natur. In den 1960 er Jahren war der Wanderfalke im Aussterben begriffen. In diesem Wissen beobachtete Baker über viele Jahre diese faszinierenden Vögel. Mit naturwissenschaftlicher Genauigkeit beschreibt er in seinem als Tagebuch angelegten Bericht das Leben eines Wanderfalkenpaares in Ostengland. Tag für Tag folgt er den beiden, beschreibt die Gewohnheiten und Ängste der Raubvögel mit einer beispiellosen Mischung aus Poesie und Präzision – wie besessen davon, dem Geheimnis ihrer Anmut auf die Spur zu kommen. Dabei scheinen im Laufe der Beobachtung Mensch und Vogel zu verschmelzen. Baker wird nach und nach selbst zum falkengleichen Jäger, der die Zeichen in der Landschaft zu deuten weiß. Dieses erstmals 1967 veröffentlichte, in einer dichten, poetischen und zugleich lakonischen Sprache verfasste Buch besitzt die unvergleichliche existenzielle Wucht der Einsamkeit, aus der eine beglückende Beziehung zur Natur, einer Region, zu einem Raubvogel erwächst.

Pressestimmen

»Naturkundliche Prosa von aberwitziger Präzision und Farbigkeit. Ein Klassiker von 1967 - noch nie so gut übersetzt wie hier.«
Gregor Dotzauer, Tagesspiegel, 06. Dezember2014

»Baker verwandelt die Welt aber auch durch seinen eigenen Blick und seine Sprache. Und es zeigt uns, wie nah sich naturwissenschaftliche Betrachtung und die Fragen nach dem tieferen Sinn kommen können.«
Nico Bleugte, Süddeutsche Zeitung, 27. November 2014

»›Der Wanderfalke‹ ist ein Meisterwerk der Naturbeschreibung-und der Hingabe.«
Christina Schenk, wdr3, 24. November 2014

»Akribisch und wunderschön, wie ein Proust der Naturkunde, erzählt Baker von der Schönheit des Sturzflugs.«
Jan Küveler, Die Welt, 11. August 2014

»Dass aus einem solchen Stoff beeindruckende 200 Seiten Text werden, liegt am grandiosen sprachlichen Erfindungsreichtum Baker. Es ist kaum fassbar, wie variantenreich er Vögel, ihr Gefieder, ihre Augen, ihr Verhalten, Flugrouten, Witterungsbedingungen, Lichtstimmungen, Flora und Landschaft zu schildern vermag.«
Kirsten Voigt, NZZ am Sonntag, 31. August 2014

»Die schönste Prosa, die ich gelesen habe.«
Werner Herzog

»Was für ein Geschenk haben Sie mir mit J. A. Bakers "Der Wanderfalke" gemacht! Was für eine Sprache! Wie kann ein Mensch so gut schreiben. Wie können zwei Menschen so gut übersetzen. Unfaßbar wie der Wanderfalke selbst ist das.«
Marcel Beyer