Eulen

Ein Portrait

Eulen
Eulen
Ein Portrait

Reihe: Naturkunden
167 Seiten, Hardcover (gebunden)

Übersetzung: Meike Herrmann, Nina Sottrell

Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-95757-088-8
Preis: 18,00 €

Riesige, starre Augen, eine unheimliche Beweglichkeit des Kopfes, ein gespenstisch lautloser Flug: Eulen gehören mit ihren gut 200 Unterarten zu den faszinierendsten Spezies der gesamten Vogelwelt. Von allen anderen Vögeln als Raubtier gefürchtet, von den Menschen als Symbol der Weisheit verklärt und zugleich als Todesbote verdammt, verdient die ›Königin der Nacht‹ eine genaue, vorurteilsfreie Betrachtung. Desmond Morris entwirrt in diesem reich bebilderten Buch das dichte Gewölle der Eule als Symbol der Weis- oder gar Bosheit, verfolgt ihre Spuren abergläubischer Bedeutung in den verschiedenen Zeiten, Kulturen und Künsten und beleuchtet auch die realen Lebensgewohnheiten dieses Vogels, der immer noch als seltsamer Kauz missverstanden wird. Picassos verdrießliche Hauseule hat dabei ebenso einen Auftritt wie der entspannte Uhu, wegen dem 2007 im Olympiastadion von Helsinki ein Spiel der finnischen Fußballnationalmannschaft unterbrochen werden musste. Damit gelingt Morris das facetten- und anekdotenreiche, immer wieder überraschende Portrait eines Vogels, der uns mit seinem menschenähnlichen Antlitz vertraut und fremd zugleich ist.

Pressestimmen

»Ein Prachtstück von einem Buch-äußerlich wie inhaltlich.«
Kurier, 17.18.2014

»Desmond Morris führt durch die Kulturhistorie der Eule: ein hübsches, auch exzellent bebildertes Bändchen.«
FAZ, 25. November 2014

»Der Mix aus Zoologie und Mythologie, aus wissenschaftlichen Fakten und Historie macht "Eulen" zur grossen Lektüre.«
Thomas Widmer, Tages Anzeiger, 2. Dezember 2014

»Morris'schöner, reich bebilderter Kleinband erzählt von Eulen in Urgeschichte und Antike, in Literatur und Kunst. [...] Das ist klasse.«
Badische Zeitung, 3. Dezember 2014

»Es macht Freude, sich mit diesem Buch durch die vielschichtige Symbolik der Eule in verschiedene Kulturen und Zeiten führen zu lassen.« - Hannes Petrischak, Biologie in unserer Zeit