Jacques der Fatalist und sein Herr

Jacques der Fatalist und sein Herr
Jacques der Fatalist und sein Herr

Reihe: Französische Bibliothek
428 Seiten, Hardcover (bedruckter Schutzumschlag)

Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel

Erschienen: 2013
ISBN: 978-3-88221-058-3
Preis: 29,90 €

In neuer Übersetzung

Denis Diderot, der vielleicht klügste, sicher aber heiterste und menschlichste der französischen Aufklärer, schenkte uns mit seinem Roman ›Jacques der Fatalist und sein Herr‹ die Summe seiner ironischen Beschäftigung mit Philosophie und Ästhetik. Diderot sprüht vor Erzähllust und schickt sein Protagonistenpaar, das an Don Quijote und Sancho Pansa erinnert, auf eine Reise durch Frankreich. Die beiden erörtern auf geistreiche Weise unablässig philosophische Fragen während sie reiten und rasten, in Wirtshäusern einkehren, dort mit anderen reden und bis tief in die Nacht Wein trinken. Hinrich Schmidt-Henkel schöpft in seiner Neuübersetzung die Lakonie und den pointierten Rhythmus des Originals voll aus und bietet dem Leser die Möglichkeit, Diderot als Zeitgenossen zu lesen.

Pressestimmen

»Dass das Lesevergnügen immer noch so frisch ist, verdankt sich der meisterlichen Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel, dem das bei modernen Klassiker-Übersetzungen nicht gerade leichte Kunststück gelungen ist, sich altertümelnder Wendungen zu enthalten, ohne dabei in die Falle blinder Aktualisierungen zu tappen.«
Jürgen Ritte, Deutschlandfunk, 15. Juni 2014
Hören Sie die Rezension hier.

»Das Buch liest sich in neuer Frische... und bringt ein Lesevergnügen, das uns in knisternder Zeitnähe durch Salons, Dorfschenken, Gaunerstuben und Philosophencafés führt.«
Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 10. März 2014

»Ein Roman, der die Vielseitigkeit des Schreibens Diderots unter Beweis stellt und eigentlich fast eher ein Dialog ist.«
Ruthard Stäblein, Deutschlandradio Kultur, 27. Januar 2014
Hören Sie die Rezension hier.

»Der Roman ist ein riesiges Lesevergnügen, ein philosophischer Schalk-und Schelmenroman!«
Thea Dorn, SWR Lesenswert, 19. Dezember 2013
Das ganze Gespräch mit Thea Dorn, Denis Scheck und Ijoma Mangold sehen Sie hier.

»Diderot ist eine große Überraschung, absolut modern und witzig. Er ist der Erfinder des spielerischen Erzählens. Einfach grandios!«
Gert Scobel, 3-Sat Kulturzeit, 10.Oktober 2013
Die ganze Sendung sehen Sie hier.