Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde

Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde

639 Seiten, geb. mit Schutzumschlag

Übersetzung: Herausgegeben von Karl A. Varnhagen von Ense. Mit einem Nachwort von Ulrike Landfester

Erschienen: 2010
ISBN: 978-3-88221-848-0
Preis: 39,90 €

Erstmals seit 1833 wieder veröffentlicht

1833 wurde dieser einbändige Privatdruck gesammelter Schriften, der von Rahel Varnhagen selbst redigiert nach ihrem Tod im Freundeskreis verbreitet wurde, veröffentlicht. Die hier versammelten Texte Rahels zeugen von intimer Vertrautheit mit Geistesgrößen ihrer Zeit. Schleiermacher, Fichte, Fouqué, Chamisso, die Brüder Schlegel, Wilhelm von Humboldt, Heinrich Heine und viele andere fanden in Rahel eine ebenbürtige Brief- und Gesprächspartnerin. Die Briefe und Aufzeichungen zeugen nicht nur von einem im wahrsten Sinne des Wortes ›wissenden‹ Geist, sondern auch von einer um Selbstfindung bemühten und doch mitfühlenden Persönlichkeit.


Im Buch des Andenkens offenbart sich Rahel als eine der großen Schriftstellerinnen Deutschlands. Der Zeit und dem Rang nach ist sie die erste Jüdin der deutschen Literatur.
Ein einzigartiges Dokument und höchster Lesegenuss.

Stimmen



»Wer sich auf die Lektüre dieser heiteren und traurigen, sprach- und gedankenmächtigen, immer authentischen Texte einlässt, wird sie genießen und verstehen, was Rahel meinte: es seien „Briefe, in denen die Seele spazieren gehen soll“.«

Irene Ferchl, Literaturblatt, November - Dezember 2010


»Erstmals seit 1883 wieder veröffentlicht – das Ich in einer fremdbestimmten Welt. Das schriftliche Vermächtnis – Rahel, „die erste Jüdin in der deutschen Literatur“ endlich im Matthes & Seitz Verlag verfügbar. Dass es für die Literaturwissenschaft nun wieder leicht zugänglich ist in dieser schön gedruckten Ausgabe, ist ebenso erfreulich.«
Angelina Boczek, aviva-berlin.de, 30. Juni 2010

»Es ist vielleicht die schönste intellektuelle Liebeserklärung an eine Frau seit Dionysos von Halikarnassos an Sappho.«
Beatrix Langner, Deutschlandradio, 17. Februar 2010