Schiffbrüche

Wahre Geschichten

Schiffbrüche
Schiffbrüche
Wahre Geschichten

Reihe: Französische Bibliothek
263 Seiten, EBook

Originaltitel: Les Drames de la mer (Französisch)
Übersetzung: Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Nicola Denis. Mit einem Essay von Volker H. Altwasser

Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-88221-133-7
Preis: 17,99 €
Auch erhältlich als ... Buch

»Ihm verdanken wir einige der packendsten Romane der Weltliteratur.« Denis Scheck

Alexandre Dumas, der Autor von weltbekannten Abenteuerklassikern wie ›Die drei Musketiere‹ und ›Der Graf von Monte Christo‹, hat auch vier Geschichten von historischen Schiffskatastrophen hinterlassen, in denen er sich ganz auf der Höhe seiner Erzählkunst zeigt. 1852 als Zeitungsfeuilletons veröffentlicht, wurden sie 2006 wiederentdeckt und nun erstmals ins Deutsche übersetzt. Dumas erzählt mitreißend vom Kampf gegen die Naturgewalt des Wassers. Vom Durst, Erschöpfung, Tapferkeit, Aufrichtigkeit, Mut, Durchhaltekraft: Der Mensch in seiner elementaren Nacktheit im Kampf um das Überleben steht im Zentrum dieser eindrucksvollen Schilderungen. Sie vermitteln pure Lesefreude, immer findet sich ein Held, mit dem man mitfiebern, immer auch Schurken, gegen die man sich verbünden kann.

Pressestimmen

»Die [...] versammelten Erzählungen gehen auf autobiografischeTexte von Seeleuten zurück. Sie dienen Dumas als Rohmaterial. Und es ist eine Freude zu sehen, wie er diese vor unseren Augen zu ganz neuen, hochspannenden Sequenzen modelliert, mit allerlei Details und Exkursen würzt, humoresk anraut und offen oder versteckt überhöht. So ist die Lektüre dieser Geschichten nicht nur spannend vom Geschehen her, sondern auch mit Blick auf die Art und Weise, wie dieses Geschehen vor uns Lesern in Szene gesetzt wird. [...] Alles sensationell gut erzählt – und wunderbar übersetzt! – vom Meister Dumas, der möglichen Kritikern mit einem Lächeln wohl den letzten Satz seines letzten Seestücks entgegengehalten hätte: ›Gott ist groß!‹ – und besser als ich unterhält dich kaum einer.«
Daniel Tobias Seger, literaturkritik.de, 16. Dezember 2012

»Nicola Denis hat der tadellosen Übersetzung ein weiterführendes, lesenswertes Nachwort beigefügt.«
Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung, 09. Oktober 2012

»Das stolze Alter von immerhin 160 Jahren merkt man den Erzählungen in keiner Weise an. Sie sind glänzend übertragen und absolut zeitlos!«
Thomas Bleitner, Hamburger Abendblatt, 2. August 2012


»Horror und Heroismus auf hoher See, schlicht atemberaubend.«
Werner Krause, Kleine Zeitung, 18. Juli 2012

»Eine literarische Flaschenpost der besonderen Art.«
Reinhard Kalb, Nürnberger Zeitung, 12. Juli 2012

»Souverän zieht Dumas alle Register des Genres, alles, was Liebhaber maritimer Literatur verlangen, wird aufgeboten – von meuternden Matrosen bis zu kannibalischen ›Wilden‹, vom Stranden an einsamen Gestaden bis zur Romantik von Südsee-Paradiesen nimmt er alles an Figuren und Motiven mit an Bord, was zeitgenössische Leser an Exotik und Action erwarteten.«
Thomas Schaefer, Badische Zeitung, 10. Juli 2012


»Allein schon Alexandre Dumas' Gespür für die menschlichen Abgründe lohnt die Lektüre … mitreißend.«
Christoph Vormweg, WDR3, 12. Juni 2012


»Dumas' Texte haben über die Jahrhunderte nicht einen Funken ihres Reizes verloren … [ihre] ironische Gelassenheit in stürmischen Momenten ist zeitlos wie die Seefahrerliteratur selbst, der man sich nach diesen vier kleinen Kunststücken unbedingt wieder zuwenden möchte.«
David Hugendick, ZEIT Online, 7. Juni 2012


»So finden sich in diesem Buch packende Erzählungen, die gleichzeitig Berichte aus einer Welt sind, die ebenso wie die vier Großsegler untergegangen ist.«
Carolin Fischer, Deutschlandradio, 27. April 2012


»[Dumas] ganz auf der Höhe seiner Erzählkunst«
Marinus Pütz, Sabrina De Vivo, Frankreich Magazin, 1/2012

"Vier authentische Geschichten von Schiffsunglücken aus dem Zeitalter der Entdeckungen: Alexandre Dumas, der Autor von so erfolgreichen Schinken wie Der Graf von Monte Christo, gestaltete diese maritimen Heldenepen als kleine Meisterwerke dokumentarischen Erzählens."
Katharina Döbler, Kulturradio RBB, 22. Juni 2012
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