Wider die Kunst

Wider die Kunst
Wider die Kunst

192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Übersetzung: Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-95757-137-3
Preis: 19,90 €
Auch erhältlich als ... Ebook
Was bleibt, wenn die Geliebten fort sind? Zwei Schicksalsschläge erschüttern das Leben des norwegischen Autors Tomas Espedal: Zuerst verstirbt seine Mutter, kurz darauf auch seine Frau Agneta. Die Verluste verlangen ihm eine neue Art zu leben ab, denn er bleibt mit seiner jüngsten Tochter allein zurück. Trost kann er dem Mädchen nicht spenden, der verzweifelte Versuch, die Mutter zu ersetzen, beraubt das Kind des Vaters. Espedal beginnt Halt zu suchen in der Erkundung seiner Familiengeschichte. Woraus, fragt er, erwächst eine Familie, was bedeuten Liebe und Verrat, was Mutterschaft und Vatersein. Seine Kunst, das Schreiben, stellt sich somit in den Dienst des Lebens. Selten verweben sich in der Literatur Schreiben und Leben derat eng und unausweichlich wie in den Büchern Espedals. Der Kosmos seines Lebens, den er vor dem Leser ohne Schonung entfaltet, entwickelt ungeheure Sogkraft. Unbedingt und mit Haut und Haar möchte man eintauchen in die Welt dieses berührenden Mannes, sich erfrischen an der Klarheit und Aufrichtigkeit seiner Sprache.

Pressestimmen

»Wider die Kunst kreist um die Frage, wie einer Autor geworden ist und wie er damit lebt.«
Thomas Lang, Volltext, März 2015

» Espedals Prosa sucht nach dem Kern der eigenen Existenz, indem sie wie mit einem Suchscheinwerfer nach emblematischen Szenen fahndet.«
Thomas Andre, Spiegel Online, Juli 2015

»Das neue Buch von Espedal ist ein melancholisches Buch in hochpoetischer Sprache.«
Marina Büttner, literaturleuchtet, August 2015

»Dieses Buch ist sehr melancholisch, trotzdem ein absoluter Lesegenuss, und es gibt noch weitere Bücher von Espedal zu entdecken! Er wird mittlerweile als Kultautor gehandelt.«
Jörg Petzold, Flux FM, Oktober 2015

»"Wunschloses Unglück" schrieb Peter Handke einmal. Espedal verleiht dem Begriff nachdenklichen, tautropfenden Glanz.«
müc, NZ Nürnberger Zeitung, Oktober 2015

»Das Buch fällt von Prosa in Lyrik und wieder zurück. Es konzentriert sich und entspannt sich, verrätselt sich und klärt sich wieder.«
Ekkehard Knörer, taz, Oktober 2015

»Er verdichtet und konzentiert Ereignisse, Reflexionen, Wahrnehmungen und Erinnerungen. Was ihn interessiert, ist die Essenz.«
Julia Encke, FAZ, Oktober 2015

»Der norwegische Autor Tomas Espedal lässt in seinem Roman "Wider die Kunst" die Wörter leuchten.«
Nico Bleutge, SZ, November 2015

»So kunstvoll Espedals Sprache sich auftürmt, sie ist nicht von der Art aufdringlicher, überartifizieller Prosa, die sich in sich selbst verliert.« Lisa Schneider, ORF.at, November 2015.

»Nicht nur ein Knausgard ringt mit seinem Leben: der Norweger Tomas Espedal legt eine dritten fulminanten Essayroman vor, ein glasklarer, betörender Wortrausch.«
Stefan Berkholz, WDR, November 2015

»Packende Erzählungen aus Espedals Familiengeschichte prallen auf kurze, an Lyrik erinnernde Passagen«
Oke Simons, ekz, November 2015