Wider die Natur

Wider die Natur
Wider die Natur

180 Seiten, Hardcover (bedruckter Schutzumschlag)

Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel

Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-88221-188-7
Preis: 19,90 €
Auch erhältlich als ... Ebook
Ein Mann wird älter. Er verliebt sich in eine junge Frau. Sie beginnen eine Affäre. Die junge Frau verlässt den älteren Mann. Eine alte Geschichte, doch für Tomas Espedal bedeutet sie einen Riss in seinem Leben, der einen intensiven Erinnerungsprozess in Gang setzt: Seine Jugend, die erste Liebe, die Zeit mit seiner verstorbenen Frau, große Momente, schwere Stunden und Erfahrungen des Alltags ziehen an ihm vorbei. Die tragische Auflösung des Ich-Erzählers wird von der Auflösung der literarischen Form begleitet, die in einem Notizbuch mündet, das mit den unversöhnlichen Worten schließt: »Du sagst Ende, aber die Liebe wird nicht enden.« Ein erschütternd kompromissloses Buch. Ein Heilmittel gegen den Schmerz der Liebe.

Pressestimmen

»Illusionslose Schärfe der Detailbeschreibung und existenzielles Pathos überlagern sich. Dieser Erzähler hat keine Scheu vor Selbstverherrlichung und keine Scham vor Selbstzerfleischung: Was er schreibt, hat den hohen Ton und die Dringlichkeit des Bekenntnisses.«
Urs Jenny, Der Spiegel, 21. Juli 2014

»Ein kleiner, konzentrierter Roman, der sich um das Glück und Unglück dreht, das die Liebe mit sich bringt. Überraschend und neu: Die Aufrichtigkeit, mit der Tomas Espedal erzählt.«
Christine Hamel, WDR5, 12. Juli.2014

»Ein erschütternd kompromissloses Buch. Ein Heilmittel gegen den Schmerz der Liebe.«
Rainer Moritz, Spreeradio, 08. Juli 2014

»Espedal setzt auf Reduktionismus. Es sind die Leerstellen, in denen sich der Sinn des Ungesagten verdichtet. Dahinter steht der utopische Wunsch, dass das Schweigen kein einsames ist. [...] Das ist ein aufrichtiges Buch, Leser, schonungslos in seiner Klarheit und unwiderstehlich in seiner Verletztheit.«
Andreas Breitenstein, NZZ, 03. Juni 2014

»Ein kunstvoll in Literatur verwandeltes Notizbuch, haben wir mit "Wider die Natur" vor uns. Eine Empfehlung nicht nur für unglücklich Liebende!«
Urlich Rüdenauer, WDR 3 Mosaik, 08. April 2014

»Eigentlich ist dieser Roman eine eindrucksvolle Etüde über das Scheitern und das Älterwerden, über die Vergänglichkeit und darüber, dass die Bibel mit ihrer Liebesbehauptung doch recht hat.«
Edelgard Abenstein, Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 12. Mai 2014