Leipzig liest: »Aber der Himmel grandios«

15.03.2014 17:00, Schille Theaterhaus, Leipzig
Nach der Annektion Litauens 1941 wird Dalia Grinkeviciute zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von den Sowjets nach Sibirien deportiert. Ihre Jugendjahre verbringt sie in der Verbannung im Altai Gebiet und in der Arktis. 21-jährig gelingt Grinkeviciute die Flucht. Zurück in Litauen schreibt sie ihre Erinnerungen an die Verbannung in großer Eile auf lose Blätter und vergräbt sie aus Angst vor der Entdeckung durch den KGB in einem Einwegglas im Garten. Kurz darauf wird sie vom KGB verhaftet und erneut deportiert. Nach ihrer Entlassung bleiben die Erinnerungen verschollen, erst nach Dalia Grinkeviciutes Tod werden die Aufzeichnungen wie durch ein Wunder 1991 gefunden. Nun sind sie bei Matthes & Seitz Berlin erstmals in deutscher Übersetzung erschienen.
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Ort

Otto-Schill-Straße 7, 04109 Leipzig