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Matthes & Seitz Berlin aktuell

  • Die Vorschau für das Frühjahr 2018 ist da!
  • Freiheit für den Künstler Pjotr Pawlenski

    Freiheit für den Künstler Pjotr Pawlenski

    von Yann Merlin

    Pjotr Pawlenski wurde im Mai 2017 in Frankreich als politischer Flüchtling anerkannt, da er alle notwendigen Kriterien für diesen Status erfüllt.

    Vermutlich konnte er nachweisen, dass er in seinem Herkunftsland – dem Russland des Wladimir Putin – Verfolgungen ausgesetzt war.

    Pjotr Pawlenski ist ein Künstler, der nie etwas im Gefängnis zu suchen hatte.

    Weder in Frankreich noch in Russland.

    Man kommt um die Feststellung nicht umhin, dass die russische Zivilgesellschaft gegen seine Gefangenschaft demonstrierte, indem sie Sitzblockaden abhielt, und das wochenlang – während hier in Frankreich die öffentliche Meinung zu einem Schweigen erstarrt ist, das Fragen aufwirft.

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  • Eric Vuillard erhält den Prix Goncourt für sein neues Buch!

    Eric Vuillard erhält den Prix Goncourt für sein neues Buch!

    Mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis wurde »L'ordre du jour«, das neue Buch des französischen Autors und Filmemachers Eric Vuillard ausgezeichnet. Im April 2018 erscheint die deutsche Übersetzung »Tagesordnung« bei Matthes & Seitz Berlin.

    20. Februar 1933 : Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über möglicheUnterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz – kaum ein Name von Rang und Würden fehlt an den glamourösen runden Tischen der Vermählung von Geld und Politik. Mit der ihm eigenen virtuosen Eindringlichkeit und satirischem Biss seziert Vuillard die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich: Die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, sind faul, unser Verständnis von Geschichte beruht auf Propagandabildern.

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  •  »Strategien der Wirtsfindung« gewinnt den Preis der Hotlist 2017 und ist auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises

    »Strategien der Wirtsfindung« gewinnt den Preis der Hotlist 2017 und ist auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises

    Die österreichische Autorin, Filmemacherin und Illustratorin Brigitta Falkner ist mit ihrer fröhlichen Parasitenkunde auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Die Preisverleihung findet am 7.11. in Wien statt. Für das Buch »Strategien der Wirtsfindung« erhält Matthes & Seitz Berlin den diesjährigen Preis der Hotlist. Bei der Preisverleihung am 13. Oktober im Literaturhaus Frankfurt ging Falkners Buch aus zehn nominierten Titeln als Sieger hervor. In der Jurybegründung heißt es dazu: »Dem Berliner Verlag Matthes & Seitz ist ein ganz besonderes und eigenwillig gestaltetes Buch gelungen. Die Autorin und bildende Künstlerin Brigitta Falkner erkundet darin in Texten und Bildern die wuchernde Welt der Parasiten und Schmarotzer und erweist sich dabei als ebenso kundige wie poetische Naturforscherin. Der Verlag hat mit diesem Titel ein verlegerisches Kleinod vorgelegt.« Der Hotlist-Preis der unabhängigen Verlage wird seit 2009 verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Er würdigt die verlegerische Leistung.

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  • punctum

    punctum

    Nicht durch die Autorität der ausgewogenen Betrachtung, sondern den persönlichen Blick, der das Irritierende, das Entflammende und das Abstoßende einfängt, soll der Zustand der Welt auf der Höhe der Zeit ins Bild gefasst werden. Wie durch ein Fernglas blickt die Reihe punctum auf ein spezifisches Moment, um so den Blick auf das große Ganze zu schärfen.

    Bd. 001: Najem Wali, Die Balkanroute. Fluch und Segen der Jahrtausende; Bd. 002: Emmanuel Carrère, Brief an eine Zoowärterin aus Calais; Bd. 003: Youssef Rakha, Arab Porn.

     

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  • Berthold Seliger: Klassikkampf Ernste Musik, Bildung und Kultur für alle

    Berthold Seliger: Klassikkampf Ernste Musik, Bildung und Kultur für alle

    Aufruf zum Klassikkampf! »Sitzt man in Konzertsälen, Philharmonien und Opernhäusern, aber auch Theatern, dann stellt man fest, dass weder die Menschen um einen herum im Zuschauerraum noch jene auf der Bühne die Vielfalt der Gesellschaft abbilden. Die klassische Musik ist heute wieder eine Kultur der Eliten, und zwar sowohl der Bildungselite als auch der klassischen (also wirtschaftlichen) Elite.« Die klassische Musik steckt in einer Krise, war sie zu früheren Zeiten ein subversiver Einspruch gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse, dominieren heute cleane Inszenierungen und grenzenlose Kommerzialisierung.

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