von Fabio Stassi [1]
Das Leben eines Schriftstellers ist ein äußerst verletzliches, fast schutzloses Dasein.[2]
– Harold Pinter
Verehrte Geschworene, hohes Gericht,
heute werde ich vor diesem Theater-Tribunal keine lobende Empfehlung für ein bestimmtes Buch aussprechen, sondern gemeinsam mit Ihnen eine kurze Rede zur Verteidigung der Literatur selbst entwickeln. Und sogleich stellt sich mir die Frage: Welcher Literatur gehöre ich an? Zu welcher Literatur kann ich mich bekennen? Welcher Literatur gehören wir alle, Lesende wie Schreibende, an?
Diese Frage war mir während der Pandemie – dieses großen existenziellen, historischen und politischen Scheiterhaufens, den die Zivilgesellschaft und die Medien zumeist zu verdrängen suchten und suchen – heftig wie eine Explosion zu Bewusstsein gekommen. Denn dieser Scheiterhaufen hat die Gegenwart, in der wir leben, in entscheidendem Maße mitbestimmt. In jener Zeit sind in meinem, wie wohl im Leben aller, viele Dinge in Flammen aufgegangen. Ich habe einige Menschen verloren, mit denen ich in Liebe und Zuneigung verbunden war. Abhandengekommen ist mir aber auch eine bestimmte Vorstellung der Wirklichkeit, eine bestimmte Idee von Literatur. So also habe ich verstanden, dass ich nicht mehr mit der Tinte von zuvor würde schreiben können, und auch nicht mehr lesen noch erinnern. Vor allem das Wort Frieden war in Flammen aufgegangen, das Wort, auf dem seit über siebzig Jahren – von der Tragödie der Jugoslawienkriege abgesehen, auch sie wurden ja aus dem kollektiven Bewusstsein verdrängt – unser Zusammenleben in der westlichen Hemisphäre aufbaut.
In jenen Tagen des Jahres 1933, als überall in Deutschland die Bücher brannten, plünderte in Berlin wenige Stunden nach dem Bücherscheiterhaufen vom 10. Mai auf dem Bebelplatz eine Schar junger Nazistudenten »das Haus eines kleinen liberal-pazifistischen Verlegers in der Bülowstraße. Sie waren mit einem Laster vorgefahren und warfen die Bücher hinein, während der Fahrer voller Hohn vor der versammelten Schar die einzelnen Titel verkündete: Nie wieder Krieg lautete der eine. Mit spitzen Fingern hielt er das Buch am Rückenrand in die Höh, als wäre es ein widerliches Reptil. Alle brüllten vor Lachen.
›Nie wieder Krieg!‹, echote eine proper herausgeputzte Passantin mit einem rohen Lachen voller Verachtung: ›Was für eine verrückte Idee!‹«[3]
Das ist die Fotografie genau des Moments, als sich der Nazismus endgültig in den Köpfen der Menschen verankert hatte. Noch bevor sie das Buch verbrannten, hatten sie bereits die Idee, die es enthielt, verbrannt und längst alle Menschen mit dem Virus der Gewöhnung an das Wort »Krieg« infiziert. Und ebendiese Frau, die zufällig dort vorbeikam, davon überzeugt, dass eine auf Frieden aufbauende Welt eine Absurdität sei. Indem sie aus diesem Buch einen Aschehaufen machten, wollten sie auf immer und ewig die Idee von einer friedlichen Welt auslöschen: damit bei seiner Lektüre niemandem mehr ein derartiger Wahnsinn wie Frieden in den Sinn käme. Damit niemand mehr gegen den Einsatz von Giftgas, Antipersonenminen, Streubomben, gegen Vernichtungslager, Luftbombardierungen der Zivilbevölkerung, Atombomben protestierte.
Diese Episode hat sich mir unauslöschlich ins Gedächtnis gebrannt. Jetzt, da wir erneut umgeben sind von Menschen, die ganz aus Charakter und nicht aus Büchern gemacht sind, wie Goebbels sie auf dem Bebelplatz in der Stunde der Inquisitoren und der Hexen herbeibrüllte;[4] jetzt, da weitere starke und symbolische Handlungen angekündigt werden, um der Welt die eigenen Absichten vorzuführen; jetzt, da wir Alberto Moravias Aussage besser verstehen, nämlich dass der wahre Sieger des Zweiten Weltkriegs Adolf Hitler gewesen ist, weil sich seine Idee von der Endlösung selbst in der Denkweise seiner Opfer festgesetzt hat. Jetzt, da wir wieder auf jenen Gehsteig in Berlin zurückgekehrt sind und idealerweise an derselben Straßenkreuzung der Geschichte stehen. Und aufgerufen sind, als Menschen, als Bürger, als Leserinnen und Leser Verantwortung zu übernehmen. Jetzt ist es an uns, Stellung zu beziehen. Uns gegen »das Eindringen des Unwirklichen« zur Wehr zu setzen und zu versuchen, die Integrität der Wirklichkeit wiederherzustellen. Denn vielleicht nie zuvor in der Geschichte der Zivilisation hat der Mensch in einer irrealeren und virtuelleren Zeit gelebt als der, in der wir heute leben, einer Zeit ohne Zeugen mehr, in der sich die Intelligenz vom Gewissen abgespalten hat und das Bewusstsein, das Recht, die Wirklichkeit, allesamt in ihre Einzelteile zerfallen sind.
Genau das aber ist der Daseinsgrund der Literatur und der Kunst: den Zerfall des menschlichen Bewusstseins zu verhindern,[5] wie Elsa Morante schrieb. Und die Literatur, die über ein solches Potenzial verfügt, ist die entartete, die mit einem Schandmal behaftete, die gebrandmarkte Literatur.[6] Die Literatur, der ich angehöre. Sie ist es, die uns das Loblied auf die Freiheit gesungen hat, auf die Freude, das Lachen, die Liebe, die Freundschaft; auf den mediterranen Kosmopolitismus und die Utopie einer Weltverfassung; auf den Antikolonialismus, den Antiimperialismus und den Antimilitarismus; auf den radikalen Antifaschismus und auf den Kampf gegen das Patriarchat – die Grundfeste sämtlicher Diktaturen.
Ein roter Faden verbindet uns mit den Büchern, die wir gelesen haben, und verbindet wiederum die Bücher untereinander. Die Literatur ist eine Allianz, ein Bündnis, eine Zeugenschaft, das Vermächtnis der Generationen. Doch damit dieser rote Faden nicht zerschleißt und gar reißt, dürfen wir nicht müde werden, ihn immer wieder neu zu verknoten und seine Schwarzen Listen, Namen um Namen, Idee um Idee, Buch um Buch auf den neuesten Stand zu bringen, um die zerstörte und am Ende vermauerte Bibliothek von Don Quijote wieder zu neuem Leben zu erwecken und dienstbar zu machen. Ein roter Faden verbindet die von den Nazis und den Faschisten verbannten und verbotenen Autoren – Pietro Aretino, Emilio Salgari, Giuseppe Antonio Borgese, Ignazio Silone und Maria Volpi – mit Autorinnen und Autoren aus der ersten und der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, obschon diese Liste eine unvollständige ist: Antonio Gramsci, Emilio Lussu, Primo und Carlo Levi, Elio Vittorini, Alba de Céspedes, Italo Calvino, Elsa Morante, Natalia Ginzburg, Pier Paolo Pasolini, Leonardo Sciascia, Luciano Bianciardi, Gianni Rodari, Carlo Cassola, auf den 1978 die Gründung der Liga für unilaterale Entwaffnung Italiens zurückgeht, sowie Aldo Capitini, Danilo Dolci, Goffredo Fofi, Tiziano Terzani, Antonio Tabucchi.
»Bebelplatz« ist längst zu einem symbolischen Ort geworden, der jedes Mal in grelles Scheinwerferlicht getaucht wird, wenn Büchermenschen zum Schweigen gebracht und zensiert werden: Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Dichterinnen und Dichter, diese schutzlosen Wesen, die im Laufe der Geschichte immer schon eingesperrt, gefoltert, zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. »Wir müssen [irgendwie] daran festhalten, daß Literatur die einzige Form moralischer Vergewisserung darstellt, über die eine Gesellschaft verfügt; daß sie das ständige Gegengift gegen das Jeder-gegen-jeden-Prinzip bereithält.«[7] Denn sie, die Literatur, steht auf der Seite der Abweichung, des Herausfallens aus der Norm, der Diversität. Sie gestattet keinerlei Bündnisse, gleich welcher Art, mit der Macht. Die Literatur ist das unermüdliche Aufbegehren gegen die mörderische Ordnung der Welt und gegen jede Form von Nationalismus und Konformismus. Und genau das ist der Grund, weshalb sie seit eh und je verfolgt wurde. So verkündete vor zweitausend Jahren der Palastsprecher des chinesischen Kaisers: Wer auch immer die Geschichte nutzt – und damit meinte er die Erinnerung, die Phantasie, die Vorstellungskraft –, um die Gegenwart zu kritisieren, ist des Todes und wird zusammen mit der ganzen Familie hingerichtet.
Wer weiß, ob die Welt tatsächlich ein besserer Ort wäre,[8] wenn unsere Regierungsoberhäupter mehr und andere Bücher lesen würden oder gelesen hätten. Ich weiß nicht, ob es pure Illusion ist, doch jetzt, da um uns herum lauthals dieselben Parolen wie in der Vergangenheit, der näheren wie der ferneren, ertönen, sich dieselben finsteren Schatten zeigen, müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass das Lesen ein Recht ist, das es zu verteidigen gilt. Und dass das Lesen immer auch ein politischer Akt, eine Übung in Verantwortung und zudem in Liebe ist.[9] Aber dieses Recht genießt nicht überall den ihm gebührenden Schutz. In vielen Teilen der Welt, im Mittleren Osten ebenso wie in einigen Bundesstaaten der USA kann das Betreten einer Bibliothek gefährlich sein. Dort kontrolliert die politische Polizei die Ausleihregister und durchsucht die Wohnungen der Ausleiher. Und unter gewissen Umständen ist man sogar gezwungen, sich von den eigenen Büchern zu trennen – was wie die Amputation eines eigenen Körperglieds ist.
Letztlich sind es nicht die Bücher, die gefährlich sind, sondern ihre Leser: Nutzen diese doch ihren eigenen Kopf und üben sich im kritischen Denken. Jedes Mal, wenn sie ein Buch, einen Roman lesen, stellen sie immer auch eine intime und kollektive Ermittlung an. Denn der eigentliche Detektiv und zugleich der wahre Protagonist der Literatur ist der Leser. War Don Quijote etwa kein Leser? Liest Hamlet in der ersten Szene etwa kein Buch? Verkörpern diese beiden Figuren nicht die Geburtsstunde des modernen Bewusstseins?
Antonio Tabucchi sagte: Die Literatur hat dieselben Feinde wie immer, dieselben Meuchelmörder. Aber niemandem ist es je gelungen, sie zum Schweigen zu bringen. Ende des letzten Jahrhunderts hat die kenianische Polizei einen Haftbefehl gegen eine Romanfigur ausgestellt, überzeugt wie sie war, dass es sich aufgrund der Begeisterung, mit der sich die Bauern deren Abenteuer erzählten, um eine reale Person aus Fleisch und Blut handle.[10] Aber eine Romanfigur kann niemals hinter Gittern landen. Auch wenn man alle Bücher zu Asche machte und die neuen »Könige der Holzwürmer«[11] – jede Epoche krönt ihren eigenen – alle Bibliotheken der Erde verschlängen, wird trotzdem immer eine nächste Schriftstellerin, ein nächster Schriftsteller zur Stelle sein, um die Freiheit des Worts und der Meinung zu verteidigen.
Aus all den genannten Gründen glaube ich weiterhin an die Utopie und an die Realität einer Literatur, die um den Menschen als literarische Figur[12] kreist und deren Funktion in ihrem Wappen zu lesen ist: es geht auch um dich; die frei und kosmopolitisch, mit weitreichendem Blick und ohne Hierarchien, ohne Grenzlinien, ohne Grenzposten ist. Und ich halte weiterhin fest an der Idee eines liberalen und internationalistischen Sozialismus, eines mediterranen Humanismus, einer vielfachen Identität. Ich glaube unverbrüchlich an die Bibliotheken als unantastbare und extraterritoriale Räume, ähnlich den Botschaftssitzen der Länder und den religiösen Kultstätten (ist das Lesen etwa keine Form weltlichen Betens?) – freie Orte also, Orte stillen Alleinseins, des Rückzugs, des Sich-Sammelns und zugleich der Gemeinschaft. Ein Niemandsland, das Zuflucht bietet jenen, die im Exil sind oder sich in einem solchen fühlen. In dem es keiner Aufenthaltsgenehmigung bedarf.
Im Sommer 2025 sah ich auf einem Foto eine Gruppe kurdischer Aktivisten im Norden Syriens, die das Ende des bewaffneten Kampfs akzeptiert hatten und nun, Männer und Frauen, ihre Waffen in große Brennbecken warfen. Genau, so! Die Waffen in die Flammen, nicht die Bücher. Die Idee der Nationalstaaten aufgeben. Eine Demokratie schaffen und aufrechterhalten, die auf einem multiethnischen Zusammenleben aufbaut, auf der Gleichheit der Geschlechter, auf der ökologischen Verwaltung der Gesellschaft mittels föderaler Bevölkerungsversammlungen. Zur unilateralen Entwaffnung der Kontinente aufrufen. Als einzigen Identitätsausweis die Zugehörigkeit zur Literatur vorweisen müssen.
Ja, vielleicht sind Lesen und die Literatur nichts anderes als das: die kleine Flamme der Vernunft von jenen entgegenzunehmen, die uns vorausgegangen sind, um zu vermeiden, dass sie in die Hände derer gerät, die sie auslöschen wollen, und sie weiterhin am Brennen zu halten. Es ist die letzte Kerze, die uns erhalten geblieben ist. Es ist die Kerze, in deren Lichtschein Mastro Geppetto im Bauch des Wals las oder Don Quijote in seiner Bibliothek.
Davon erzählen die Romane, von der Unzulänglichkeit der Verzauberung in einer entzauberten Welt. Und in einem letzten willentlichen Aufbäumen von Optimismus gebe ich Ihnen ein Grußwort mit auf den Weg: Nur mithilfe der Literatur, der Musik, des Theaters, des Kinos, des Tanzes, der Kunst in ihrer Gesamtheit werden wir weiterhin die Hoffnung am Leben erhalten können, in einer Welt ohne Hoffnung.
Grazie
Fabio Stasi
[1] Rede gehalten am 23. November 2025 im Teatro Alfieri in Asti: https://comune-info.net/piccola-arringa-in-difesa-della-letteratura/, abgerufen am 26.8.2026.
[2] Harold Pinter, Nobel Prize Lecture 2005, www.nobelprize.org/search/?s=Harold+pinter&nonce=1779781260000, übersetzt von Michael Walter, abgerufen am 26.5.2026.
[3] Christoph Isherwood, Leb’ wohl, Berlin, übersetzt von Susanne Rademacher, Hamburg/Stuttgart 1949, S. 240.
[4] Im Original: »Der kommende deutsche Mensch wird nicht nur ein Mensch des Buches, sondern auch ein Mensch des Charakters sein«, Helmut Heiber (Hg.), Goebbels-Reden, Band 1: 1932–1939, Düsseldorf 1971, S. 110. Wir hielten es für sinnstiftend, dem Verständnis des Stassi’schen Diskurses Rechnung zu tragen und das Zitat in der dem Text immanenten Interpretation wiederzugeben.
[5] In der Übersetzung von Maja Pflug lautet der ganze Satz, a. a. O., S. 146: »[…] Funktion genau dies ist: den Zerfall des menschlichen Bewußtseins in seinem tagtäglichen, zermürbenden und entfremdenden Umgang mit der Welt aufzuhalten.«
[6] Vgl. auch Fabio Stassi: »Wir sind nicht das Land von Don Quichotte – Warum ich als italienischer Schriftsteller trotz meiner Regierung zur Frankfurter Buchmesse fahren und was ich dort tun werde«, FAZ, 27.6.2024, verfügbar unter www.edition-converso.com/files/Edition-Converso/buecher/files/FAZ%20Don%20Quichotte.pdf.
[7] Joseph Brodsky, »Der Zustand, den wir Exil nennen«, übersetzt von Hans Hütt, in: Rowohlt Literaturmagazin Nr. 22, Sonderband: Ein Traum von Europa, hg. v. Hans Christoph Buch, S. 160. In seiner Nobelpreis-Lecture von 1987 wird Brodsky hinzufügen: »Wenn das, was uns von anderen Mitgliedern des Tierreichs unterscheidet, die Sprache ist, dann ist die Literatur, besonders die Poesie als höchste Form der Sprache, vereinfacht gesagt die Bestimmung unserer Gattung.« Josef Brodsky, Das unverwechselbare Gesicht, Rede bei der Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, übersetzt von Hans Christoph Buch; in: Der sterbliche Dichter, Essays, Frankfurt a. M., S. 67.
[8] Vgl. Joseph Brodsky, ebd., S. 69: »Ich plädiere nicht für die Ersetzung des Staates durch eine Bibliothek, obwohl ich gelegentlich mit solchen Gedanken gespielt habe, aber ich zweifle nicht daran, daß es um das Leben auf der Erde besser bestellt wäre, wenn wir unsere Führer aufgrund ihrer Lektüre und nicht wegen ihres politischen Programms gewählt hätten.«
[9] »Ich glaube, dass den existierenden, kolossalen Widrigkeiten zum Trotz die unerschrockene, unbeirrbare, heftige intellektuelle Entschlossenheit, als Bürger die wirkliche Wahrheit unseres Lebens und unserer Gesellschaften zu bestimmen, eine ausschlaggebende Verpflichtung darstellt, die uns allen zufällt. Sie ist in der Tat zwingend notwendig.
Wenn sich diese Entschlossenheit nicht in unserer politischen Vision verkörpert, bleiben wir bar jeder Hoffnung, das wiederherzustellen, was wir schon fast verloren haben – die Würde des Menschen.« Harold Pinter, a. a. O., Schlussabsatz seiner Nobelpreis-Lecture.
[10] Es handelt sich um Matigari, den rebellischen Helden des gleichnamigen Romans von Ngũgĩ wa Thiong’o aus dem Jahr 1982.
[11] Gemeint sind die Bibliothekare und ihre kulturpolitische Aufgabe; vgl. Interview Rita Mele mit Fabio Stassi: https://ilrandagiorivista.com/2025/04/11/intervista-a-fabio-stassi-per-bebelplatz-la-notte-dei-libri-bruciati-sellerio-di-rita-mele/ (abgerufen am 26.8.2026): darin die Erzählung von Gesualdo Bufalino »Basilius’ Visionen oder Die Schlacht der Holzwürmer und der Helden«, in: Der Ingenieur von Babel, Erzählungen, übersetzt von Maja Pflug, Frankfurt a. M. 1992.
[12] Cfr. Giacomo Debenedetti, Il personaggio uomo. L’uomo di fronte alle forme del destino nei grandi romanzi del Novecento, Essays; darin die Definition: »Ich bezeichne Mensch-als-literarische Figur jenes Alter Ego, Feind oder Stellvertreter, das uns zehntausendfach aus den Romanen und jetzt auch aus den Filmen entgegenkommt.« Übersetzt von Monika Lustig, Mailand 1988.