Colette, 1873 als Sidonie-Gabrielle Colette in Saint-Savueur-en-Puisaye im Burgund geboren, gilt als eine der großen Stimmen der französischen Literatur. Mit Werken wie Claudine erwacht, Die Vagabundin und Chéri wurde sie berühmt, ihr unkonventionelles Leben machte sie zur Ikone. Als feinsinnige Beobachterin von Lust, Geschlecht und Gesellschaft prägte sie die Moderne – 1949 wurde sie Vorsitzende der Académie Goncourt. Sie starb 1954 in Paris und wurde als zweite Frau nach der Schauspielerin Sarah Bernhardt mit einem Staatsbegräbnis geehrt. Ihr Gesamtwerk wurde in die Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen.
