Martin Gorke, 1958 geboren, studierte Biologie und Philosophie in Bochum und Bayreuth und promovierte in beiden Fächern. Anschließend war er sieben Jahre lang Naturschutzwart auf der Vogelhallig Norderoog im nordfriesischen Wattenmeer. 2008 erfolgte die Habilitation an der Universität Greifswald. 2016 wurde er dort auf die Professur für Umweltethik berufen. In seinen beiden Büchern Artensterben (1999) und Eigenwert der Natur (2018) vertritt Martin Gorke eine holistische Umweltethik. Nach ihr kommt nicht nur Menschen, sondern ebenso allen Tieren, Pflanzen, Bergen, Flüssen, Arten, Ökosystemen und nicht zuletzt dem Planeten Erde ein Eigenwert zu.
