Abendländische Eschatologie

Abendländische Eschatologie
Abendländische Eschatologie

Auflage: 2
230 Seiten, Gebunden

Erschienen: 2007
ISBN: 978-3-88221-256-3
Preis: 28,90 €

»Zeit heißt Frist. Wer christlich zu denken glaubt und dies ohne Frist zu denken glaubt, ist schwachsinnig.«

»Zeit heißt Frist. Wer christlich zu denken glaubt und dies ohne Frist zu denken glaubt, ist schwachsinnig.« Geschichte als Eschatologie; Zeit als Frist, Endzeit, Apokalypse; die Welt als Fremde und der Mensch als Fremdling; Erkenntnis als Bruchstück, als Sehen im »Spiegel und Gleichnis«. Das sind die Grundthemen, denen Jacob Taubes in diesem Buch nachgeht und in großem Bogen am abendländischen Geschichtsdenken durchspielt. Es sind die Themen unserer Zeit; Taubes stellt Fragen von brennender Aktualität.

Pressestimmen

»ein immer noch unterschätztes Standardwerk«
Roland Maresch, TELEPOLIS, 02. März 2010


»Für die abendländische Eschatologie sind die Juden das gewesen, was die Griechen für die abendländische Ontologie gewesen sind. Taubes zeichnet den Weg nach, auf dem diese spirituelle Energie für das chiliastische und revolutionäre Europa wirksam geworden und dort von mal zu mal als >jüdische Lehre< bekämpft worden ist. Die theologische Geschichtsdeutung, akosmische Innerlichkeit und anarchischer Impetus bleiben die wesentlichen Dimensionen gegenweltlicher Gottesvergewisserung in einer gottverlassenen Welt. Es sind die apokalyptischen Dimensionen. Taubes kam es darauf an, dieses jüdische Element in der spirituellen Geschichte der Menschheit
hervorzuheben. Damit hat er einen entscheidenden Beitrag zur abendländischen Erinnerung geleistet.«
Aleida Assmann