Abserviert. Mein Leben als Humankapital

Abserviert. Mein Leben als Humankapital
Abserviert. Mein Leben als Humankapital

219 Seiten, geb.mit Schutzumschlag

Übersetzung: Romanfriktion 4 Aus dem Amerikanischen von Hans Therre

Erschienen: 2006
ISBN: 978-3-88221-865-7
Preis: 19,80 €

Bitter-witzige Job-Odyssee durch Amerika

Iain Levison erzählt in dieser bitter-witzigen Gesellschaftssatire voll Galgenhumor von einer Odyssee durch über 40 verschiedene Jobs in 6 Staaten. Er beschreibt eine erbarmungslose neue Arbeitswelt, in der man sich nur mit zynischem Humor und listigen Überlebensstrategien durchzuschlagen vermag.

Er ist gebildet und höflich, sieht ordentlich aus, hat einen Hochschulabschluss - und ist auf Arbeitssuche. Den Wunsch, einen Beruf ergreifen zu können, in dem er sich selbst verwirklichen kann, hat er aufgegeben, längst geht es nur noch darum, einen Job zu machen, mit dem er sich über Wasser halten kann. Allerdings ist er so anständig wie er aussieht und so klug wie sein Lebenslauf es verspricht, aber auch individuell und Selbstdenker genug, um für viele Jobs nicht in Frage zu kommen. Gezwungenermaßen nimmt er sie dennoch an, erweist sich jedoch stets wie erwartet als völlig unbrauchbar. Besonders dann, wenn es um `Kompetenzen` wie als `Teamgeist` bezeichnete Willenlosigkeit geht, Anpassungsfähigkeit, Arschkriecherei oder Sadismus. Und so ist er jeden Job auch bald schon wieder los...

Gebannt folgt man dieser spannend, rasant und witzig erzählten Odyssee durch erniedrigende Jobs, von denen man noch nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Levison beginnt mit dem Durchblättern der Stellenangebotsanzeigen und endet konsequent damit: Der Arbeitnehmer muß mobil sein und flexibel, er hat eine unendliche Reise begonnen.



Stimmen



»A Working Stiff´s Manifesto - so der amerikanische Originaltitel - erinnert an Autoren wie Jack London, John Steinbeck, John dos Passos und deren Reportagen über amerikanisches Arbeiterleben.«

Ossietzky



»Eine bitterböse Satire über eine erbarmungslose Arbeitswelt, der man nur noch mit Zynismus begegnen kann. Levison hat Arbeitslosigkeit am eigenen Leib erfahren. Deshalb ist seine vernichtende Analyse auch glaubwürdig.«

Bilanz



»Levison nimmt in seinen Erzählungen kein Blatt vor den Mund und zeigt, dass zum Überleben in diesem wilden Arbeitsdschungel zwei Dinge notwendig sind: zynischer Humor und eine größere Portion List [...] Levison zieht seinen Leser total in den Bann. "Abserviert" ist packender als mancher Thriller - einer der spannendsten Romane seit langem!«

Das Netzmagazin www.netzmagazin.ch



»Levisons mit grimmigem Humor geschriebener Report führt vor Augen, wohin auch bei uns der Weg führt, der mit so schönen Vokabeln wie "Deregulierung", "Flexibilität" und "Eigenverantwortung" gepflastert ist.«

fifty fifty



»Gebannt folgt man dieser spannend, rasant und witzig erzählten Odyssee durch erniedrigende Jobs, von denen man noch nicht mal wusste, dass es sie gibt.«

Praxisjournal Buch

"Abserviert - Mein Leben als Humankapital" spiegelt die reale Arbeitsmarktsituation wider. (Sa)tierisch gut."

caz bücher, 16.-22.Oktober 2006

"Sein autobiografischer und scheinbar authentischer Erfahrungsbericht liest sich flott wie ein Roman und ist Dank des trockenen Humors, mit dem der Autor seine abstrusen Erlebnisse in der amerikanischen Arbeitswelt schildert, eine kurzweilige und sehr unterhaltsame Lektüre."
Julia Schuster in literaturkritik.de, Januar 2007

"Mit "Abserviert - Mein Leben als Humankapital", legt der Autor nun sein zweites Werk vor, das uns vor Authentizität schlotternde Knie bereitet. Die Realität, das muss man erst einmal verdauen, nachdem es einem an den Kragen gegangen ist. Ein Schicksal, das uns allen blüht."
Jürgen Weber in buchkritik.at , 24.11.2006

"(...) ein literarisches Pendant zu den Dokumentarfilmen von Michael Glawogger und Michael Geyrhalter."
Sebastian Domsch in: FAZ, 15. September 2006

"Die Ausweglosigkeit seiner Existenz als "Humankapital" gibt seinen Erzählungen die grimmige Wut und den bösen Witz, die sie (...) zum Leseerlebnis machen."
Frank Meyer im Deutschlandradio, 12. 05.2006

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