Amerika, Gott und die Welt

George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basisdebatte 3

Amerika, Gott und die Welt
Amerika, Gott und die Welt
George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basisdebatte 3

159 Seiten, 4 Abbildungen, broschiert

Übersetzung: Mit einem Vorwort von Karsten D. Voigt

Erschienen: 2005
ISBN: 978-3-88221-854-1
Preis: 14,90 €

Die religiöse Rechte in den USA

In den USA wirken sich religiöse Einstellungen der Bürger auf das politische Wahlverhalten aus wie in keiner anderen Demokratie des `Westens`. Religiös-moralische Orientierungen waren ein entscheidender Faktor bei den Kongress- und Präsidentschaftswahlen am 2. November 2004. Gelingt es der religiösen Rechten, ihr politisches Gewicht bei diesen Wahlen in politische Repräsentation und praktische Politik umzusetzen? Hat dies Auswirkungen auf die außenpolitischen Positionen Washingtons und auf das transatlantische Verhältnis?

Das politische Erstarken konservativer evangelikaler und fundamentalistisch-religiöser Bewegungen seit Beginn der achtziger Jahre ist eine der bedeutsamsten kulturellen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und bildet die Grundlage für neuartige (außen)politische Machtstrukturen.

Christlich-rechte Wähler und ihre Interessenvertretungen nehmen nicht nur Einfluss auf Wahlen, sondern auch auf die politische Agenda der Vereinigten Staaten. Außenpolitisch beziehen `Rechtgläubige` vor allem Stellung für ein militärisch starkes Amerika und den uneingeschränkten Schutz Israels. Themen nationaler Sicherheit im Rahmen des Kampfes gegen den Terrorismus spielen auch deshalb eine zentrale Rolle, weil sie die Kohäsion einer heterogenen Wählerschaft fördern und die Grundlage dauerhafter republikanischer Mehrheiten im Weißen Haus und im Kongress bilden können.

Das religiös-moralische Engagement Christlich-Rechter polarisiert die USA im Innern und führt zu Divergenzen in den transatlantischen Beziehungen: Bei grundsätzlichen Abwägungen zwischen dem Einsatz militärischer Gewalt und dem diplomatischer Mittel, aber auch bei konkreten Politikvorstellungen zur Regelung von Konflikten, vor allem im Mittleren und Nahen Osten.



Stimmen



Prof. Dr. Heinrich August Winkler, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften/Neueste Geschichte (Dezember 2004):

"Das ist eine außerordentlich interessante Analyse über die Religiöse Rechte in den USA. Das Buch erscheint zur rechten Zeit, hilft es doch, die religionssoziologischen Hintergründe des Präsidentschaftswahlkampfes besser zu begreifen. Darüber hinaus trägt diese Arbeit wesentlich dazu bei, die Bedeutung des Faktors Religion in der politischen Kultur der Vereinigten Staaten realistisch einzuschätzen. Ich kann Josef Braml zu diesem Beitrag nur gratulieren und hoffe, dass er die publizistische und politische Beachtung findet die er verdient."



Karsten D. Voigt, Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit (Dezember 2004):

"Da die Mehrheit der Bevölkerung der USA religiös, die Mehrheit der Europäer demgegenüber aber säkular geprägt ist, müssen wir zu verstehen versuchen, welche politische Relevanz diese Differenz besitzt. Ansonsten kommt es schnell zu Missverständnissen und Fehlurteilen. Daher habe ich bei der Stiftung Wissenschaft und Politik eine Studie zum Thema angeregt, die in die öffentliche Debatte und die politischen Gespräche Eingang gefunden hat. Der vorliegende Band ist eine überarbeitete Fassung dieser wertvollen Studie."



Dr. Clemens Verenkotte, Außenpolitischer Redakteur des Bayerischen Rundfunks (Die Gazette, Dezember 2004):

"Josef Braml von der Stiftung Wissenschaft und Politik weist in seiner jüngsten, geradezu prophetischen Studie zu Recht auf die außen- und sicherheitspolitischen Auswirkungen der konservativen Kulturrevolution hin. Die Evangelikalen sähen sich durch den zunehmenden Säkularisierungsprozess veranlasst, der gesellschaftlichen `Dekadenz` und dem Werteverfall entgegenzuwirken, bezögen dabei nicht allein Stellung gegen den `Feminismus und Kulturrelativismus`, sondern setzten sich nachhaltig `für ein militärisch schlagkräftiges Amerika und den Schutz Israels` ein."



Prof. Dr. Rolf Schieder, Lehrstuhl für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin (Februar 2005): "Zum neuesten Stand der Debatte über das Verhältnis von Religion und Politik in den USA kann ich Josef Braml, einen kompetenten Fachmann empfehlen, der in der Stiftung Wissenschaft und Politik arbeitet und ein schönes Buch mit dem Titel `Amerika, Gott und die Welt´ geschrieben hat."



Christoph Scholz, Die Tagespost, 12.2.2005:

"Die Entfremdung zwischen `Old Europe´ und der Neuen Welt entstand nicht erst mit dem Irakkonflikt, sie greift viel tiefer. Ein wesentlicher Grund liegt in einer gegenläufigen Entwicklung beim Verhältnis und Verständnis der Beziehung zwischen Religion und Politik in den vergangenen Jahrzehnten. ... In seiner am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie `Amerika, Gott und die Welt´ sieht der deutsche Politikwissenschaftler Josef Braml im Aufstieg der religiösen Rechten eine der bedeutsamsten kulturellen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten.´ Mehr noch, sie bilde `die Grundlage für neuartige politische Machtstrukturen.´"



Evelyn Roll, Süddeutsche Zeitung, Die Seite Drei, 23.2.2005:

"Am nächsten Morgen in Berlin stellt Josef Braml sein Buch `Amerika, Gott und die Welt´ vor: Die Mehrheit in Amerika ist religiös. Die Mehrheit der Deutschen ist säkular. Religion und Politik waren bisher kein Thema für Politologen. Man kann aber Amerika nur verstehen, wenn man den Einfluss der Religion und der immer stärker werdenden Evangelikalen in Amerika auf die Politik, auf Präsident, Senat und Kongress mit einbezieht. Auch die amerikanischen Demokraten müssen das erst noch verstehen."



LW, Rheinischer Merkur, 17.3.2005:

"Das schmale Bändchen hat es in sich. `Der wachsende politische Einfluss der christlichen Rechten und die zunehmend christlich-rechte Legitimation der Amtsführung der Bush-Administration haben zur transatlantischen Entfremdung beigetragen´, so lautet die These des spannenden Buches von Josef Braml, Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und einer der besten Kenner US-amerikanischer Innenpolitik. ... Wer sich über den Einfluss und die Macht der christlich-rechten Lobby schnell informieren will, ist mit diesem Buch bestens bedient."



Christian Geyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.3.2005:

"Josef Braml hat soeben eindringlich auf kulturelle Differenz im transatlantischen Verhältnis aufmerksam gemacht. In einer lesenswerten Studie, die unter dem Titel `Amerika, Gott und die Welt´ bei Matthes & Seitz Berlin erschien, analysiert der Politologe anhand materialreicher Einzelbefunde den Einfluss und die Organisationsstruktur der `Christlichen Rechten´ in Amerika. Aus der Perspektive eines Verständnisses von Säkularität, wie es in Europa tonangebend ist, liest sich diese Studie beinahe wie ein ethnographisches Protokoll nach Aufenthalt bei einem fremden Stamm, so krass unterscheidet sich die politische Kultur bei aller Beschwörung `gemeinsamer Werte´."



Konrad-Adenauer-Stiftung, Buchtipp, 2.4.2005:

"Einen guten und umfassenden aber dennoch konzisen Überblick über das Verhältnis von Religion und Politik in den USA bietet Josef Braml in seinem neu erschienenen Buch `Amerika, Gott und die Welt´. ... Der Autor, welcher als ausgezeichneter Kenner der amerikanischen Innenpolitik gilt, zeichnet den Einflussgewinn konservativer evangelikaler und fundamentalistischer Bewegungen seit dem Amtsantritt von Ronald Reagan nach. ... Auch nach George Bush jr. - so Braml - werde die Christliche Rechte wegen ihres ausgezeichneten Organisationsgeflechts und ihres festgefügten Weltbildes großen Einfluss haben."



Alfred Eichhorn, InfoRadio, 27.2.2005:

"Alfred Eichhorn spricht mit Dr. Josef Braml von der Stiftung Wissenschaft und Politik. ... `Amerika, Gott und die Welt´ heißt sein Buch, das die christlich-rechte Basis in den USA und ihren Zusammenhang mit der Politik von Georg W. Bush analysiert. Wie agiert die `religiöse Rechte´ in den USA? Welchen Einfluss hat diese Gruppe auf die Innen- und Außenpolitik? Der Autor Josef Braml war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter im US-Kongress, und wirkte in der Brookings Institution sowie am Aspen Institut in Berlin."



Frank Böttcher, Kundenrezension bei amazon.de, 11.4.2005:

"Wer sind die Wähler von George W. Bush und was ihre Motive? Vielschichtige Antworten auf diese Fragen liefert uns Josef Braml in seinem Buch `Amerika, Gott und die Welt´, das einen hervorragenden Einblick sowohl in die politischen wie auch die soziokulturellen Strukturen der einzelnen Wählergruppen in den USA bietet. In seinem Buch zeigt Braml eindrucksvoll, wie George W. Bush vor allem mit Stimmen aus dem Umfeld der sogenannten `religiösen Rechten´ als Präsident bestätigt wurde. ... Wir verstehen nach der Lektüre von Bramls Buch, warum George W. Bush den Krieg gegen den Terrorismus und den Irak gar zu einem `Kreuzzug´ hochstilisieren konnte und damit bei vielen seiner Wähler entscheidend punktete. ... Ein weiterer interessanter Aspekt des Buches ist die Aufschlüsselung der Wortwahl in den Reden von Präsident Bush durch den Autor. Die vielverwendeten Bibelzitate werden von seiner Zielgruppe verstanden und weisen den Präsidenten als einen der ihren aus, den es in seinem nahezu missionarischen Werk zu unterstützen gilt. Fazit: Ein für mich äußerst aufschlussreiches und lesenswertes Buch, das uns Deutschen die z.T. grundlegenden weltanschaulichen Unterschiede gegenüber den USA aufzeigt und die politischen Konsequenzen daraus erklärt."



Gudrun Büscher, Neue Ruhr Zeitung, 12.4.2005:

"Es gibt Entwicklungen in den USA die aus europäischer Sicht gerne übersehen werden. Dazu zählt das politische Erstarken konservativer evangelikaler und fundamentalistisch-religiöser Bewegungen. ... Josef Braml, Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik, hat sich des Themas angenommen und eine Menge aufschlussreicher Daten zusammengetragen. Er beschreibt die Organisationen der religiösen Rechten, deren Themen, Netzwerke und Vorstellungen. Er lässt keinen Zweifel, dass sie auch in der Zeit nach Bush ein bleibendes politisches Gewicht in den USA haben werden. Sich mit ihr auseinander zu setzen ist heute notwendiger denn je. Bramls Buch leistet dazu wertvolle Aufklärungsarbeit."



Anette Bingemer, Neue Zürcher Zeitung, 15./16.4.2005:

"Ein informatives Büchlein von Josef Braml, der in der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin für die innenpolitischen Bedingungen der amerikanischen Außenpolitik zuständig ist, wiederholt für einmal nicht die nun sattsam bekannten Hinweise auf neokonservative Kräfte in der gegenwärtigen Washingtoner Administration, sondern behandelt die Wirkung der Religion in der Politik. Haben die derzeitigen Meinungsverschiedenheiten im transatlantischen Verhältnis auch hier ihren Grund - in einem einerseits religiös, andererseits säkular geprägten Weltbild? Werden die religiösen Argumente zur Rechtfertigung einer Außenpolitik benötigt, für die andernfalls kaum Zustimmung zu erreichen wäre? Oder ist es das politische Gewicht der christlichen Rechten seinerseits, das so beträchtlich ist, dass es den Kurs bestimmt? Braml verarbeitet für solche Fragen rund 25 Interviews mit amerikanischen Politikern, Lobbyisten und Wissenschaftern sowie etliche Statistiken, von denen einige im Buch enthalten sind."



Dr. Michael Groth, Deutschlandradio, 24.4.2005:

"Josef Braml hat ein informatives Buch über die Wechselbeziehung von Religion und Politik in den Vereinigten Staaten vorgelegt. ... Die gläubigen Amerikaner sind politischer geworden. Seit Jahrzehnten tendieren sie zur Partei der Republikaner: aber nie war ihr Einfluss auf eine Wahlentscheidung so groß wie im vergangenen Herbst, als sich dreiviertel derjenigen, die sich zur `christlichen Rechten´ der USA zählen, für George W. Bush entschieden. ... Braml hat dennoch Trost für diejenigen, die in der Wiederwahl Bushs das Ende jeglicher transatlantischer Gemeinsamkeit sehen."



Hans-Martin Lohmann, Deutschlandfunk, 30.5.2005:

"Bemerkenswert an diesem schmalen Buch ist, dass es sozusagen sine ira et studio eine kühle Bestandsaufnahme vornimmt. ... Braml möchte mit seiner Studie darauf hinwirken, dass die deutsche und die europäische Politik einen realistischen Begriff von dem bekommt, was man als den religiösen Faktor in der US-Politik bezeichnen muss. ... Braml legt detailliert und mit intimer Kenntnis der inneramerikanischen Verhältnisse dar, wie sich die Frömmigkeitseinstellungen des radikalprotestantischen Bible Belt, verbunden mit ganz spezifischen kulturellen `Werten´ und politischen Optionen, auf den außenpolitischen Kurs der US-Regierung auswirken. ... Braml zeigt im Einzelnen, wie die Organisationen der religiösen Rechten aufgebaut sind, wie sie funktionieren, untereinander vernetzt sind und auf welchen Kanälen sie Einfluss auf den Kongress und die Exekutive nehmen. Allein die präzise Aufzählung und Charakterisierung all der Graswurzel-Organisationen, Political Action Committees, Think Tanks und Interessengruppen, mit denen die christliche Rechte das Land in den letzten zwanzig Jahren überzogen - und wie man hinzufügen muss: verändert - hat, macht die Studie von Braml im höchsten Maße instruktiv."



Zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, Buchtipp, Juni 2005:

"Fast jeder zweite Amerikaner zählt sich zu den `wiedergeborenen Christen´ und viele glauben an das nahe Ende der Welt. All das habe großen Einfluss auf die amerikanische Politik, so Amerikaspezialist Josef Braml. Die USA, das ist die Befürchtung, die diese lesenswerte Studie mit Fakten unterfüttert, nähern sich `einer christlich-fundamentalistisch verbrämten Plutokratie´" (Fritz Stern, FAZ, 20.1.2005).



Anil K. Jain, Zeitschrift für Politik, Juni 2005:

"In dem Band des Matthes & Seitz Verlags ... erfährt der Leser auf knappem Raum viele Fakten und durchaus interessante Hintergründe zum Netzwerk der religiösen Rechten und ihrem zunehmenden politischen Einfluss jenseits des Atlantiks."



Prof. Dr. Heinrich Vogel, ehem. Direktor des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien in Köln, Buchkritik in: Internationale Politik, Juni 2005:

"Josef Bramls Buch zeichnet sich durch präzise Argumentation und Sachlichkeit aus. Die umfassende Dokumentation wird durch Gespräche des Autors mit Politikern und Lobbyisten der Christlichen Rechten über deren Zielvorstellungen, aber auch mit führenden Vertretern der politischen und religiösen Linken über die Einschätzung des politischen Gewichts dieser Bewegung vertieft. Wer sich zuverlässig über das neue Amerika, sein Verhältnis zu Gott und die damit einhergehenden Probleme mit der Welt informieren will, sollte zuerst diese Buch zur Hand nehmen. ... Josef Braml hat nun eine überzeugende Analyse dieser Anfang der achtziger Jahre einsetzenden Entwicklung und ihrer Implikationen für die internationale Politik vorgelegt.



Manuela Honsig-Erlenburg, Buchtipp in: Der Standard, 21.7.2005:

"Die Motive, von denen sich US-Präsident George W. Bush bei der Wahl des republikanischen (Obersten) Richters John Roberts leiten ließ, waren rein pragmatische, so USA-Experte Josef Braml. Einerseits sieht die Wahl entscheidende christliche Rechte den praktizierenden Katholiken Roberts als `einen der ihren´, andererseits hat der Republikaner bisher zu keinem der heiß umstrittenen Themen wie Abtreibung, Todesstrafe oder Homosexualität definitiv Stellung bezogen."



Alexander Jürgs, Frankfurter Rundschau, 27.7.2005:

"Im Auftrag des Auswärtigen Amtes hat Josef Braml, zuvor Berater am US-Abgeordnetenhaus und heute bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik beschäftigt, eine Studie über die christliche Rechte in den USA vorgelegt, die er jetzt unter dem Titel Amerika, Gott und die Welt leicht überarbeitet vorstellt. ... Zunächst geht es Braml um das schlichte Sammeln von Fakten. Die Netzwerke und Graswurzel-Organisationen der Christian Right hat er sehr genau unter die Lupe genommen und die Politikfelder, in denen sie besonders engagiert sind (Wertediskussion, Abtreibungsgegnerschaft, Solidarität mit Israel) ausgesprochen klar, und dabei sehr trocken, beschrieben. Bramls Analyse ist weit differenzierter als die Bilder, die deutsche Medien, vor allem im US-Wahlkampf 2004, von den Evangelikalen gezeichnet haben."



Konrad Ege, Das Parlament, 23.9.2005:

"Bramls Buch wird auf der Rückseite als `eine geradezu prophetische Studie´ gelobt. Das mag etwas übertrieben sein - `Amerika, Gott und die Welt´ liefert den Lesern auf 159 Seiten aber eine nützliche Übersicht, wer sie sind, diese konservativen Verbände, die vorgeben, Amerika geradezu prophetische Weise zu seinen angeblich christlichen Ursprüngen zurückzuführen. Braml erläutert die Namen der in Deutschland oft unbekannten Führer und Verbände, von der `Christlichen Koalition´ bis zu `Focus on the Family´ und von Gary Bauer bis zu Wendy Wright."



Georg Schulze Zumkley, internAA - Mirarbeiterzeitung des Auswärtigen Amtes, Oktober 2005:

"Was verbindet einen äußerlich unspektakulären Band mit grünem Umschlag und die prächtige Mainzer Gutenbergbibel? Bramls Buch und die Gutenbergbibel verbindet, dass sie Aufschlussreiches zu dem Thema `Amerika, Gott und die Welt´ enthalten. Die Studie in dem grünen Band liefert detailreich und fundiert die Fakten. Die aufgeschlagene Gutenbergbibel spricht dazu Bände."



Ludwig Watzal, Freitag, 7.10.2005:

"Der Autor, Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, und einer der besten Kenner der US-Innenpolitik. ... Luzide analysiert Braml das Erstarken konservativer, evangelikaler und fundamentalistisch-religiöser Bewegungen seit Beginn der achtziger Jahre. Sie bestimmten zunehmend die Agenda der US-Politik und treten für ein starkes Amerika und den uneingeschränkten Schutz Israels ein. ... Das Buch ist faktengesättigt. Umfragen und Interviews liefern die Basis für die fundierte Analyse und Prognose."



Buchmarkt, November 2005:

"Joseph Braml hat mit `Amerika, Gott und die Welt´ (Matthes & Seitz) eine prophetische Studie vorgelegt."



Patrick Keller, Arbeitsgemeinschaft für Internationale Politik und Sicherheit, AGIPS-Rezension Nr. 28/2005:

"Braml zeichnet, gestützt auf Interviews mit Beobachtern und Führungsfiguren der christlichen Rechten, auf einigen faszinierenden Seiten die Entstehung eines schlagkräftigen Machtapparats von hohem Organisationsgrad nach."



Alexandra Kemmerer, Publik-Forum Nr. 12/2005:

"In seiner wichtigen Studie zu `George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basis´ (so der Untertitel) analysiert Josef Braml Themen, Akteure und Netzwerke der `religiösen Rechten´ in den USA. Regierungsvertretern und zivilgesellschaftlichen Akteuren rät Braml, Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik, zum Versuch, `die sich verhärtenden Positionen jenseits des transatlantischen Wertegrabens im Dialog aufzuweichen´."



Oliver Kautz, Humanes Leben, Humanes Sterben (Zeitschrift der DGHS), 1/2006:

"Der Politologe Josef Braml analysiert in einer bemerkenswerten Studie anhand materialreicher Einzelbefunde den Einfluss und die Organisationsstruktur der sog. `christlichen Rechten´ in den USA ... Wichtige Entscheidungen in den USA können ohne die Evangelikalen kaum noch getroffen werden. Dieser unaufgeregte Essay verdeutlicht wie stark sich die USA und Europa auseinander entwickeln und dass in den USA in bedenklicher Weise die Trennung von Staat und Religion aufgeweicht wird. Für die Thematik der Sterbehilfe ist dies eine bedenkliche Entwicklung: ein lesenswertes Buch."



Bruce Stokes, National Journal, 20.5.2006:

"Fervor In Foreign Policy: ... Europeans feared an American religious crusade in Iraq because they had come to believe that `in the United States of America, religious attitudes have more of an influence on political choices than in any other Western democracy,´ Josef Braml of the German Institute for International and Security Affairs, a German think tank, wrote in 2004."



Oliver Neumann, Lehrerbibliothek.de, 24.8.2006:

Josef Braml zeigt die Bedeutung der religiösen Rechten und ihres Fundamentalismus für die gegenwärtige US-amerikanische Politik umfassend auf. Man wird nach der Lektüre dieses Buches sensibler mit dem Begriff Fundamentalismus umgehen und viel sensibler mit US-amerikanischer (Macht-)Politik.



The Economist, 14.9.2006:

"In the World of Good and Evil: ... Europeans worry that American foreign policy under George W. Bush is too influenced by religion. ... Josef Braml, of the German Institute for International and Security Affairs, complains that in America `religious attitudes have more of an influence on political choices than in any other western democracy."



Die Drei, 8-9/2006:

"Das Buch von J. Braml, ..., wird von einem pragmatisch orientierten Vorwort von Karsten D. Voigt, dem Koordinator der Bundesregierung für deutsch amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, eingeleitet, in dem für eine neue transatlantische Perspektive geworben wird, zu deren Zustandekommen aber die `Unterschiede zwischen der amerikanischen und der europäischen Kultur nüchtern abgewogen´ werden müssten. Diesem Ziel scheint auch die klar und systematisch aufgebaute Schrift J. Bramls verpflichtet, behandelt sie doch zu Beginn den gegenüber Europa auffallend wirkmächtigen religiösen Faktor in der amerikanischen Gesellschaft. ... Die außenpolitische Thematik nimmt erwartungsgemäß den größten Raum ein, versucht die religiöse Rechte sich doch dort mit ihren apokalyptischen Visionen eines zwangsläufigen Armageddon am augenfälligsten zu positionieren. ... Der Autor analysiert Organisationsformen und den politischen Einfluss dieses Bündnisses auf die amerikanische Außenpolitik mit all ihren möglichen Konsequenzen für das europäisch-amerikanische Verhältnis."



Christian Bala, Sehepunkte Nr. 6/2006, 15.9.2006:

"Josef Braml konzentriert sich vor allem auf die Veränderungen in der außen- und sicherheitspolitischen Agenda seit dem 11. September 2001. ... Dabei gelingt es Braml anhand von Interviews mit Vertretern der New Christian Right, dem Leser einen tiefen Einblick in ihre außenpolitische Gedankenwelt zu geben."



Carsten Michels, Arbeitsgemeinschaft für Internationale Politik & Sicherheit, AGIPS-Rezension Nr. 10/2006:

"Josef Braml von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin kommt in seiner Studie aus dem Jahre 2004 zu folgendem Schluss: `Das politische Erstarken konservativer evangelikaler und fundamentalistisch-religiöser Bewegungen seit Beginn der achtziger Jahre ist eine der bedeutsamsten kulturellen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und bildet die Grundlage für neuartige (außen)politische Machtstrukturen.´"



Jens Borchers, Deutschlandradio Kultur, 28.12.2006:

"Party für den Herrn - Gespräch mit Josef Braml"



Sascha Arnautovic, Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik, KFIBS-Rezension 1/2007:

"Das Buch liefert interessante Einblicke in eine Thematik, die insbesondere in der deutschen Politikwissenschaft noch nicht die Aufmerksamkeit genießt, die ihr eigentlich zustünde. Und genau an dieser Stelle gilt es die Leistungen und Verdienste von Bramls wissenschaftlicher Untersuchung `Amerika, Gott und die Welt´ (2005) hervorzuheben: Das Buch schärft den Blick für all diejenigen Verfehlungen, die sich politische Entscheidungsträger hier zu Lande - ob sie nun wollen oder nicht - vorwerfen lassen müssen, wie etwa das Versäumnis, `den Einfluss christlich Rechter auf den möglichen Kurs amerikanischer Außenpolitik ins Kalkül zu ziehen´."



Wikipedia, 28.5.2007:

Literaturhinweis unter dem Stichwort "Evangelikalismus".



Hans-Georg Betz, Nyon/Schweiz, University of Teesside (UK) Book Reviews & Book Notes, 3.6.2007:

Josef Braml´s short essay is primarily concerned with the political impact of the Christian Right on American politics since the end of the Clinton administration. In his view the links between the Christian Right and the GOP represent a `marriage of convenience´ - both sides need each other. ... Braml´s main focus, however, is on the political impact of the Christian Right on American domestic and particularly foreign policy. He shows how with the Bush administration, policy is increasingly infused with, if not informed by, moral positions, for example, with respect to abortion and the state of Israel. In the final part of the essay, Braml discusses the implications of these developments in American politics on transatlantic relations - a concern, which is increasingly also raised by American-based observers ..."



Jennifer Hunter, Chicago Sun-Times, 26.6.2007:

"Religion hijacked for political gain; Are Dem candidates ready to. ... John F. Kennedy recognized this could be a problem when he said he would be an American president, rather than a Catholic one. But 40 percent of those who voted for President Bush identified themselves as evangelicals. Another 20 percent were Mormons and traditional Catholics, and they expect a president who hews his laws to their beliefs. Josef Braml, of the German Institute for International and Security Affairs, grievously told the Economist magazine that religious attitudes in America `have more of an influence on political choices than any other western democracy.´"



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