Das Gefühl zu denken
Buch

Das Gefühl zu denken

Erzählungen

260 Seiten, gebunden
Preis: 25,00 €
Noch nicht erschienen

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Auch erhältlich als Ebook
Jeder echte Lesende kennt das Gefühl: Plötzlich wird man mitgerissen in eine neue, unbekannte Welt. Oder es dämmert einem langsam eine Wahrheit, deren Existenz man zuvor noch nicht einmal erahnte, die einen aber im Kern des Seins berührt. Ausgelöst wird diese Empfindung durch ein Buch, einen Autor, einen Satz vielleicht nur, der das Leben in ganz neue Verhältnisse setzt. Diesen existenziellen Erweckungserlebnissen und Wendepunkten beim Lesen von Theorie geht Veronika Reichl in ihren aus unzähligen Interviews und Gesprächen destillierten Erzählungen nach: Wie fühlt es sich an, Judith Butler oder Slavoj Žižek zu lesen? Muss man schweigen, um Hegel verstehen zu können? Wie kommt man in die Derrida-Spannung? Hilft Kant dabei, die frei fließenden Phänomene anzuhalten?

Reichls brillante Erzählungen aus Fiktion und Dokumentation bilden ein Archipel des Wissens und Fühlens, eine Universalgeschichte der Philosophie ebenso wie eine Leseanleitung und Selbstanalyse. Humorvoll und genau, überraschend und genial erzählt sie von Denkerfahrungen, vom Schmerz des Lesens, vom Umgang mit dem Nichtverstehen und davon, wie das Lesen das Leben berührt und für immer verändert.

Buch
ISBN: 978-3-7518-0920-7
Verlag: Matthes & Seitz Berlin
Erscheint vorauss.: 25.04.2023
Schlagworte: Wittgenstein, Hegel, Judith Butler, Heidegger, Kant, Philosophische Hintertreppe, Philosophische Einführung, Sartre, Foucault, Metaphysik, Ontologie
  • Veronika Reichl

    Veronika Reichl, 1973 in Baltimore geboren, lebt als Autorin, Illustratorin und Dozentin in Berlin. Sie studierte Kommunikationsdesign und Media Art in Stuttgart und Portsmouth und promovierte zur Visualisierbarkeit von theoretischen Texten. 2020 erschien Im Schaum dieser Sprache: Hegel lesen – ... mehr