Der Beweis

Der Beweis
Der Beweis

Reihe: Bibliothek César Aira Bd. 003
94 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag

Übersetzung: Klaus Laabs

Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-95757-081-9
Preis: 14,00 €
Auch erhältlich als ... Ebook
»Wollen wir ficken?« Maos Liebeserklärung nach Punk-Art hält die blonde Marcia für einen schlechten Scherz. Sie hat gerade die Talsohle einer schweren Depression hinter sich, Übergewicht und wenig Lust auf derlei Angebote. So versucht sie, sich der aufdringlichen Mao zu entziehen. Vergeblich. Bald fühlt sich Marcia dem Gespött der Leute um sie herum preisgegeben. Doch es kommt schlimmer, auch Maos schweigsamer Schatten, die Punkerin Lenin, verliebt sich in die mollige Schülerin. Der lesbischen Ménage à trois bleibt nicht viel Zeit für philosophische Diskurse über die Liebe. Ein Beweis muss her, ein Liebesbeweis. Diesen inszeniert Aira als infernalischen Schlussakkord dieses gradlinigen, an einen Action-Thriller erinnernden Kurzromans, der unter dem Titel »Aus heiterem Himmel« kongenial verfilmt wurde: Die beiden Punks überfallen einen Supermarkt, der Plot eines rauschhaft lustvollen Splatters wird wahr.

Pressestimmen

»César Airas Texte sind erfrischende Lockerungsübungen. Der Autor resümiert nicht das Gesamte des literarischen Erbes. Seine Sache ist eher, Gedanken wie Luftballons platzen zu lassen. Er ist der Agent der Leichtigkeit.«
- Eberhard Geisler, NZZ

»César Airas Sprache ist von schlichter Eleganz, vergleichbar dem kleinen Schwarzen in der Damengarderobe. Klaus Laabs hat es fertiggebracht, diese unerhörte Erscheinung ins Deutsche zu übersetzen.«
- Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung

»Wer raffinierte literarische Spielereien liebt, verschlungene Gedankengänge und schwarzen Humor, wer die Absurditäten und Ungereimtheiten der globalisierten Welt einmal mit anderen Augen sehen möchte, sollte unbedingt zu den schmalen Romanen von César Aira greifen, der längst zu den Kultautoren Argentiniens gehört.«
- Margrit Klingler-Clavijo, Bayern 2

»César Aira dient dem Text gern, mit seiner sehr eigenen Form von écriture automatique, als bescheidener, unerschrockener, bisweilen auch brachialer Missionar.«
- Merten Worthmann, Die Zeit

»Egal, mit welcher der Novellen man anfängt, man hat immer sofort den ganzen Aira: tolldreist, furchtlos, allerhöchste Drehzahl.«
- Richard Kämmerlings, Die Welt

»Dichtung und Wahrheit: Ein Geheimtipp ist César Aira, dem Carlos Fuentes den Nobelpreis prophezeit, schon längst nicht mehr. Drei im Berliner Matthes & Seitz-Verlag erschienene Erzählbände des 1949 geborenen Autors bieten nun einen guten Einstieg in das Werk eines gewöhnlichen und zuweilen verstörenden Autors«.
- Der Standard

»Dass dieser in den USA längst gefeierte Autor hierzulande noch immer ein Geheimtipp ist, ist ein Skandal.«
- Ronald Düker, Literaturen

»In den Texten des argentinischen Autors bleibt nichts lange vertraut: Ein übelschmeckendes Erdbeereis kann ein ganzes Leben aus der Bahn werfen, eine philosophische Diskussion über die Liebe zivile Opfer fordern.«
-Philipp Böhm, taz

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