Die Befreiung der Information

GNU, Linux und die Folgen

Die Befreiung der Information
Die Befreiung der Information
GNU, Linux und die Folgen

180 Seiten, Gebunden

Originaltitel: Die Befreiung der Information (Deutsch)
Übersetzung: debatte 4

Erschienen: 2006
ISBN: 978-3-88221-879-4
Preis: 14,80 €

Ein Mausklick entfernt

Das Internet verändert die Spielregeln, nach denen unsere Gesellschaft mit Information umgeht. Die technische Entwicklung hat in den letzten Jahren Projekte, Subkulturen und Bewegungen entstehen lassen, die Erstaunliches leisten: das freie Betriebssystem GNU/Linux etwa, das den Software-Giganten Microsoft herausfordert oder die Online-Enzyklopädie Wikipedia, die heute zu den meistbesuchten Adressen im Netz gehört. Diese Projekte verbindet der freie und ungehinderte Austausch von Informationen. Die Ergebnisse sind überraschend, bisweilen spektakulär. Sie stellen aber auch eine Herausforderung, wenn nicht sogar eine Bedrohung für etablierte Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft dar, seien es Software-Konzerne wie Microsoft oder Google, die Musik- und die Filmindustrie, oder die Buchverlage. Es ist ein Kampf entbrannt, in dem sich die Politik und die Lobby der großen Konzerne einer völlig neuen Form von Bürgerrechtsbewegungen gegenüber sehen, die um die „digitalen Rechte“ der Bevölkerung kämpfen – Rechte, von denen die Betroffenen oft kaum etwas ahnen und mit deren Hintergründen sie erst vertraut gemacht werden müssen. Der Autor beschreibt in diesem gründlich recherchierten Buch die Entwicklungen so, daß auch Laien sie verstehen und sich ein Urteil bilden können. Er liefert Hintergrundinformationen zur Idee der Freien Software, zum Open-Source-Prinzip und zur Forderung, Kryptographie als Bürgerrecht zu verankern, zu den Internet-Tauschbörsen und zur Krise der Musik- und Filmindustrie. Er geht auf die Zukunft des Buches in der digitalen Welt ebenso ein wie auf die Geschichte und Prinzipien des Wikipedia-Projekts. Das Buch ist eine faszinierende Reise durch eine Welt der freien Information, die bereits keine Utopie mehr ist, sondern oft nur einen Mausklick entfernt.