Die Vergebung

Roman

Die Vergebung
Die Vergebung
Roman

144 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Übersetzung: friktion 13Aus dem Französischen von Andreas Jandl und Frank Sievers

Erschienen: 2008
Verlag: Matthes & Seitz Berlin
ISBN: 978-3-88221-739-1
Preis: 17,80 €
Auch erhältlich als ... Ebook

Ein kleines Juwel von kristallklarer Schärfe

Die Reise eines gescheiterten Genies in seine Vergangenheit wird zu einem raffinierten Spiel zwischen Wirklichkeit und Illusion. In einer gleißend winterlichen Landschaft spielt sich ein Drama von Ehrgeiz und Versagen ab, von Schuld und Sühne.

Nach 20 Jahren kehrt der Musiker Louis Bapaume in ein abgelegenes Dorf im Norden Kanadas zurück, um eine alte Angelegenheit zu bereinigen. Der Weg dorthin erweist sich als beschwerlich, die Landschaft ist im Schnee versunken, das Auto kommt nicht mehr voran, er ist gezwungen, die Reise mit dem Hundeschlitten fortzusetzen. Als er sein Ziel endlich erreicht, erfährt er, dass ein Mädchen aus dem Dorf vermisst wird. Kurze Zeit später wird es tot aufgefunden. Es kommt zu verstörenden Begegnungen, die in Bapaume schmerzhafte Erinnerungen wachrufen. Schließlich steht er der jungen Frau gegenüber, nach deren erlösenden Worten er sich sehnt


Stimmen

»Das Büchlein ist ein psychologisches Meisterwerk in der psychologischen Konsistenz (...) von feinfühliger Beobachtung und zeugt von tief nachvollzogenen inneren Bedrängungen. Mehr einer Novelle gleich liest sich das Büchlein schnell und regt zu nachhaltigem Denken an.«
Claudine Borries, Das Literaturportal, 13. November 2008

»Gaétan Soucy’s Literatur ist neu und anders. Voller Poesie und mit einem großartigen Gespür für Stimmungen, beschreibt der Autor das, wovor sich viele fürchten: die Einsamkeit nach dem Tod eines nahen Menschen, das Zweifeln am eigenen Verstand, das Gefühl, sich von der Welt verlassen zu fühlen. Dabei ist das Buch nie deprimierend. Es ist vor allem intensiv, geheimnisvoll und melancholisch.«
Ariane Wälzer, NDR Info, 10. Oktober 2008

»Soucy hat einen bis auf die letzten Seiten rätselhaften Roman geschrieben, gleichsam ein Spätwerk des Symbolismus und der Empfindsamkeit, außerdem ein Meisterwerk der überraschenden Wendungen.«
Buchtipp Aktuell, Janssen Bücher, September 2008

»Im Stil einer Künstlernovelle der Romantik versucht Soucy die Möglichkeiten der Sprache beim Verfertigen wahrscheinlicher Welten zu beweisen, lädt die Leser ein, um sie wieder daraus zu vertreiben (...).«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 28. August 2008

»Gaétan Soucy erzählt diese Geschichte mit Lust an mystifikatorischen Effekten. Die Verwirrspiele von Schein und Sein sind von surrealem Reiz.«
Christopher Schwarz, Wirtschaftswoche, 25. September 2008

»Ein fabelhafter Roman!«
Berliner Morgenpost, 22. August 2008

»Die erlesene Übersetzung rundet schließlich den Kreis von Erwähltheit und Verworfensein, Erhabenheit und Schwäche.«
Sophia Willems, Westdeutsche Zeitung, 12. August 2008

»Soucy hat einen atmosphärisch dichten, bis in die letzten Seiten rätselhaften Roman geschrieben, gleichsam ein Spätwerk des Symbolismus und er Empfindsamkeit, außerdem ein Meisterwerk der überraschenden wendungen. (...) Das Buch atmet den Geist großer Melancholie.«
Heinz Kischkel,Macondo, Februar 2008

»Gaétan Soucy hat in seinem Roman (...) die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit poetisch vermessen. geradezu spielerisch vereint er Elemente der Fabel und des Märchens und erzählt dabei reichlich tollkühn aus einem ›Blickwinkel‹ wie auf der Spitze der riesigen Tanne.«
Peter Mohr, Eßlinger Zeitung, 31. Januar/01. Februar 2009