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Kritisches Denken ist unwillkommen. Vom Dauerfluss der schlechten Nachrichten klinken sich immer mehr Menschen aus, während in allen Tonarten die Aufforderung wiederholt wird: »Optimismus ist Pflicht« – eine unverhohlene Drohung gegen alle, die als Pessimisten gelesen werden. Stimmungsmache hat vor Meinungsbestimmung Vorrang. Doch werden mit der Prädominanz der Gefühle implizite Ansichten geschmuggelt, die es bloßzulegen gilt. Der Optimismus ist nicht nur Gemüt oder Haltung, sondern ein Begriff, der auf die Leibnizsche Theodizee zurückführt und fatalistische Akzeptanz des Bestehenden verlangt. Gegen den Optimismus vorzugehen, heißt nicht sich dem Pessimismus zu ergeben, sondern sich von dieser plumpen Alternative freizumachen.
»Ein gelungenes, ideen- und lehrreiches Buch« – Gert Scobel, Philosophie Magazin
»Guillaume Paoli ist es gelungen, letztlich komplexe Konstrukte ohne Phrasen und Angeberei auszudrücken – und das präzise auf nur 90 Seiten.« – Caspar Kuczynski, Telepolis
»Paolis Buch ist ein glänzender Essay über die Widersprüchlichkeit und Abgründigkeit des Optimismus« – Andreas Arndt, Soziopolis











