Flaneur in Paris
Buch

Flaneur in Paris

132 Seiten, Klappenbroschur
Übersetzung: Gernot Krämer
Preis: 16,00 €
Es waren die Geheimnisse und Geschichten der stillen Winkel, die Guillaume Apollinaire (1880–1918) an Paris faszinierten. Als Flaneur in Paris richtet er seinen Blick auf die vom Verschwinden bedrohte vormoderne Stadt der Exzentriker und die hässlichen, industriellen Erscheinungen der Moderne. Die hier vorliegenden Streifzüge, sie erschienen kurz nach Apollinaires Tod, zeigen seine Vorliebe für das Überraschende, Regellose, für den poetischen Reiz von abgerissenen Plakaten und Graffiti, für Überblendungen von Realität und Fiktion. »Apollinaire war Dichter, ja Mensch, à propos de tout et de rien. Er hat sich mit so angespanntem Fühlen an den Augenblick verloren und doch, zugleich, so eigenwillig im Vergangenen behagt, daß er viel eher als irgendwelchen Dichtern oder Künstlern den großen anonymen Schöpfern der Pariser Mode vergleichbar ist.« Walter Benjamin über den Band 1929 in seiner Rubrik »Bücher, die übersetzt werden sollten«
Buch
ISBN: 978-3-93210-987-4
Verlag: Friedenauer Presse
Veröffentlicht: 2018
Nachwort: Gernot Krämer
Schlagworte: Flaneur, Moderne, Postmoderne, Frankreich, Paris, spazierengehen
  • Guillaume Apollinaire

    Guillaume Apollinaire, 1880 in Rom geboren, wuchs in Rom, Nizza und Cannes auf und ging nach schließlich Paris, wo er zeitlebens wirkte. Er arbeitete zunächst als Bankangestellter, schrieb nebenbei Gedichte und verlegte einige kleinere Zeitschriften. In Paris begegnete er u.a. Pablo Picasso und Max ... mehr

  • Gernot Krämer

    Gernot Krämer, 1968 in Hamm geboren, aufgewachsen in Westafrika und in Westfalen, studierte Komparatistik, Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und lebt als Redakteur der Literaturzeitschrift Sinn und Form in Berlin. Bei Matthes & Seitz Berlin gibt er die Barbey-d'Aurevilly-Ausgabe heraus und hat einige der Bände auch übersetzt.