Gegenüberglück

Gegenüberglück
Gegenüberglück

264 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Erschienen: 2008
ISBN: 978-3-88221-721-6
Preis: 24,80 €

Gefundener Ort, gemiedene Zeit

Gegenüberglück – das ist für Sebastian Kleinschmidt eine Art Wechselrede des Geistes, lebendige Formel für das Zwiegespräch des Lesens, Signatur des Staunens und der Freude des Erkennens.



Im Laufe seiner 18-jährigen Tätigkeit als Chefredakteur der legendären Zeitschrift »Sinn und Form« ist Sebastian Kleinschmidt vielen großen Namen des literarischen und philosophischen Lebens begegnet. Warum es gerade Hans-Georg Gadamer, Georg Lukács, Ernst Jünger, Elias Canetti, Bertolt Brecht, George Steiner, Gerhard Nebel, René Girard, Vladimir Jankélévitch, Peter Huchel, Hartmut Lange, Thomas Hürlimann und Botho Strauß waren, mit denen er eine »Stunde der wahren Empfindung « (Handke) teilte, wird man aus den Texten selbst erfahren. Auch wenn sie der Form nach den reinen Essay und das klassische Gespräch verkörpern, gelingt Kleinschmidt in beidem etwas sehr Eigenes, fast Paradoxes: Strenge übt sich in Vorsicht, Offenheit kennt ihre Begrenztheit und Urteilskraft ihr Suchtpotential.



»Vor jeder Begegnung, die beglückt, weil sie etwas befreit, das unerkannt in uns gefangen ist,liegen die Zufallswege, die zu ihr führen.«

Sebastian Kleinschmidt




Pressestimmen



»Es ist eines dieser viel zu seltenen Bücher geworden, an denen man sich denkend erbauen, bei denen man sich widersprechend erfreuen und zustimmend verweigern kann. Ein Buch für wahrhaft freie Geister, die etwas ahnen (wollen) von der Kunst des Essays als unabschließbarem Versuch, das eigene Leben zu verstehen.«
Gunnar Decker, Neues Deutschland

»Kleinschmidt ist ein überaus gelassener Tabubrecher und Grenzüberschreiter. Das Zentrum des Buches findet der Leser in dem Aufsatz »Pathosallergie und Ironiekonjunktur«. Hier argumentiert er ungeschützt und mit Hegel argumentierend für das Pathos als konstituierendes Element der Kunst. Zwar begreift Kleinschmidt die Ironie als Gegenteil des Pathos, bleibt aber auch gerecht in einem Satz von aphoristischer Scharfsicht: »Wahrhafte Ironie ist das Verbergen von Frömmigkeit«. Brillante Essays, sind das Verbergen eines Kampfes - eines Kampfes um Gewissen und Gerechtigkeit.«
M.Thoemmes,FAZ, 17.Juli 2008

»Bücher, die zerstreut erschienene Texte eines Autors aus knapp zwei Jahrzehnten versammeln, können für Leser und Rezensenten eine Zumutung, nämlich eine bloße Buchbindersynthese sein. Sie können ihre Leser aber auch überraschen. Genau dies ist bei der Essaysammlung von Sebastian Kleinschmidt, Herausgeber der Zeitschrift "Sinn und Form" der Fall.«
Jochen Hörisch, Deutschlandfunk, 14.1.2009

»Ein lesenswertes, zur Kritik herausforderndes Buch.«


Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung, 14. Januar 2009

„Die geistreichen, brillant formulierten Arbeiten, die letztes Jahr endlich zu einem Buch gebündelt wurden, sind aktueller denn je. Alle zeichnen sich aus durch stilistische Sicherheit und feinsinniges Denken. Kurzum: ein reiner Lesegenuss. Allen Schriften Kleinschmidts haftet ein nicht nur fachliches, sondern auch ein persönliches Interesse an, wodurch sie an Glaubwürdigkeit und Tiefe gewinnen. Dieser philosophischer Essayband betrifft den Menschen, betrifft uns heute. Er ist selber ein „Gegenüberglück“.
Henriette Ärgerstein, Rheinischer Merkur, 2. April 2009

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