Karadag Oktober 13

Aufzeichnungen von der kalten Krim

Karadag Oktober 13
Karadag Oktober 13
Aufzeichnungen von der kalten Krim

220 Seiten, Hardcover bedruckter Schutzumschlag

Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-95757-143-4
Preis: 19,90 €

»Im Oktober sah ich zum ersten Mal das Schwarze Meer.« So beginnt diese ungewöhnliche Erkundung der Krim, jene Halbinsel zwischen Asien und Europa, zwischen antiker Größe und romantischem Klischee, zwischen Armut und Prunk. Gemeinsam mit dem schottischen Übersetzer und Schriftsteller Martin Chalmers unternahm Esther Kinsky im Oktober 2013 eine Fahrt in diese Zwischenwelt, die für den Leser durch ihren Blick und dank ihrer außergewöhnlichen Wahrnehmungs- und Beschreibungsfähigkeit unmittelbar erlebbar wird. Raue Winde, klappernde Fenster, streunende Pferde und grölende Betrunkene: Wir befi nden uns in einer fremden Natur und sehen uns einer fremden Kultur ausgesetzt. Die zweite Stimme in diesem virtuosen Landschaftsbuch wird bestimmt von Chalmers ganz anders geartetem Erkenntnisinteresse: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Seine nachdenklichen historischen Tiefenbohrungen ergänzen Kinskys Ton und fügen das Buch zu einem sprachlich prägnanten und atmosphärisch dichten Ganzen.

Pressestimmen

»Man liest äußerst lustvoll und gerne von Rost, Verlassenheit, brüchigem Beton und herabgewirtschafteten Lokalen in Neonlicht.«
- Christine Hamel, WDR 5

»Seit der Reise von Kinsky und Chalmers ist es schwieriger geworden, auf die Krim zu kommen. Wer sich der Sommerfrische für Putin-Bewunderer literarisch nähern möchte, dem sei dieser Reisebericht von der kalten Krim wärmstens empfohlen.«
- Clemens Hoffmann, WDR 5

»Das Buch bietet mehr als einen einfachen Bericht über eine Landschaft, einen Ort, eine Stadt. Die politischen Veränderungen der Krim traten kurz nach dem Ende von Kinskys und Chalmers Reise ein und haben bekanntermaßen das Land nachhaltig beeinflusst. Sie zeichnen ein vielschichtiges Bild der kalten Krim im Wandel der Zeit und schaffen damit ein Werk, das nicht nur mit Genuss, sondern auch Sorgfalt gelesen werden sollte.«
- Tabea Schulz, Kritische Ausgabe