Korrespondenz

Aus dem Französischen übersetzt und kommentiert von Tim Trzaskalik

Korrespondenz
Korrespondenz
Aus dem Französischen übersetzt und kommentiert von Tim Trzaskalik
2 Leinenbände und 1 kartonierter Anmerkungsapparat im Schuber

2288 Seiten, Mit flexiblem Leinenband

Originaltitel: Correspondance de Rimbaud (Französisch)
Übersetzung: Tim Trzaskalik

Erschienen: 2017
ISBN: 978-3-95757-013-0
Preis: 128,00 €

Arthur Rimbaud ist zum Mythos geronnen. Seine Werke sind zu Meteoriten verklärt und gelten vielen Lesern immer noch als Kronzeugen für die vermeintliche Unverständlichkeit moderner Lyrik. Rimbauds vollständige Korrespondenz, sämtliche zu Lebzeiten gedruckten Werke (auf Grundlage der Handschriften neu übersetzt) sowie alle zeitgenössischen Rezensionen liegen mit Lefrères monumentaler Rimbaud-Edition nun erstmals auf Deutsch vor. Ein hierzulande noch weitgehend unbekannter Rimbaud offenbart sich. Seine zwei Leben begegnen sich zwischen Buchdeckeln. Umblättern heißt ungeheure Entfernungen zurücklegen: Während 1889 in einer kleinen Pariser Zeitschrift zum ersten Mal Rimbauds »An die Musik« erscheint, sitzt der Verfasser in Harar und schreibt Rechnungen für die mit ihm in Verbindung stehenden Kaufleute in Schoa oder Aden. Und verweigert jeden Bezug zwischen sich und den Heften, in denen er gedruckt wird, jeden Bezug zwischen seinem Leben und der speziellen Lebensweise der Veröffentlichung, die ihm widerfährt – zu spät. Wie kaum ein Dichter vor ihm hatte Rimbaud die Dichtung aus ihrer Zeit hervorgehen lassen. Aus der und gegen die Literatur seiner Zeit bezog er den Stoff für sein dichterisches Denkmal der Pariser Kommune. In der Überfülle unterschiedlichster Dokumente wird lesbar, wie der Dichter zum Schweigen gebracht, aus dem Schreiben vertrieben wurde – und wie er sich letztlich in dieses Schicksal fügte.

Pressestimmen

»Vielleicht bietet die Ausgabe der Korrespondenz [...] nicht nur eine enorme Materialfülle zu Rimbaud und seinem Werk, den umfangreichsten bisher zu Rimbaud erschienenen Anmerkungsband und eine treffende Übersetzung der Gedichte, sondern kann auch noch Einfluss auf die Entwicklung der gegenwärtigen deutschen Dichtung nehmen.«
– Maximilian Huschke, literaturkritik.de

schließen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite zum Datenschutz.