Lektionen der Wildnis

Lektionen der Wildnis
Lektionen der Wildnis

Reihe: Batterien
263 Seiten, Hardcover bedruckter Schutzumschlag

Übersetzung: Hanfried Blume

Erschienen: 2011
ISBN: 978-3-88221-657-8
Preis: 26,90 €

Gary Snyder, ein Thoreau unserer Tage

Die Essays handeln vom Leben mit und in der Natur ebenso wie von Naturmythen und »heiligen Orten« in verschiedenen Religionen. Snyder untersucht Entstehung und Bedeutung alter Wanderwege und Fußpfade, erzählt vom Hausbau in den Wäldern und von spirituellen Ausrichtungen fremder Kulturen. Er veranschaulicht globale biologische Entwicklungen und preist die kulturelle Praxis des Gehens. Snyders Essays, selbst blühende, lebendige Wildnis, sind Erfahrungsbericht und philosophische Refl exion, bieten Anleitungen zum richtigen Leben und liefern Anregungen zum Nachdenken über Lebensgewohnheiten und das eigene Verhältnis zur Natur. »Es war immer Teil der grundlegenden menschlichen Erfahrung, in einer Kultur der Wildnis zu leben. Seit einigen hunderttausend Jahren gibt es keine Wildnis ohne Anwesenheit von Menschen. Natur ist kein Ort, der besucht wird, sie ist Heimat.«

Pressestimmen

» … ungewöhnlich, nach wie vor aktuell und, egal, wie man zu Snyders Positionen steht, äußerst anregend.«
Helmut Forster, Kommune. Forum für Politik , Ökonomie, Kultur, April/Mai 2012


»Ein hochpolitisches Buch … eine poetische Manifestation der Landschaft.«
Matthias Fersterer, Oya, März/April 2012


»Eines der eigenwilligsten und aussagekräftigsten Werke, die im zeitgenössischen Materialismus gegen den Strom schwimmen.«
Roman Schweidlenka, bn.bibliotheksnachrichten, 01/2012


»Snyders Essay wohnt die anregende Kraft der besten Gedichte inne. […] Indem er, wie einer der ausgestorbenen Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts, mehrere Spezialgebiete in sich vereint, schafft er es, Dinge zusammenzudenken, welche ansonsten heillos zersplittert und ohne Synthese blieben. Mit anderen Worten: Des andrängenden Themas Natur nimmt er sich jenseits aller romantischen Projektion, aber auch jenseits der in den Akademien gepflegten, den Blick arg verengenden Spezialisierung an. Snyder packt das Thema an der Wurzel, fragt, ob die Verwüstung außen ihre Entsprechung innen hat, in der geistigen Tradition und Disposition des Abendlandes. Das macht seine ›Lektionen der Wildnis‹ zu einem aufklärerischen Buch, einem Lesebuch auch und gerade für Städtebewohner.«
Michael Girke, der Freitag, 1. Februar 2012


»Was in diesen Essays aufscheint, ist eine Demokratie der Disziplinen. [...] Die Texte mäandern, wie ein Fluss vor seiner Begradigung, durch verschiedene Wissenslandschaften.«
Jan Kuhlbrodt, fixpoetry.com, 20. Januar 2012


»Ein sehr bemerkenswerter Band. Gary Snyder lotet die spirituelle Dimension verschiedener Orte aus, beschwört unnachgiebig die Würde und den Wert der Natur und der Allmende, plädiert für den Erhalt der Wildnis – raue, ungezügelte Systeme, wozu auch Schimmelpilze, Mäuse auf der Veranda, Spinnen in den Ecken zählen.«
Jürgen Brôcan, NZZ, 14. Januar 2012


»Es ist bereichernd für die Kenntnis Amerikas, solch eine ungewöhnliche Stimme von dort zu hören – eine, der alle Eroberergedanken fern liegen und die statt dessen ein inklusives Selbstverständnis des Landes, seiner Geschichte und unser aller Zukunft versucht.«
Eva Weber-Guskar, Süddeutsche Zeitung, 2. Januar 2012


»Snyders Lektionen sind ein herausragendes Zeugnis der spezifisch amerikanischen Naturerfahrung.«
Cord Riechelmann, Literaturen, Dezember/Januar 2012


»Snyder ist radikal. Er wälzt Geschichte um, hinterfragt sie, sucht neugierig nach Antworten, ist spürbar begeistert, seine eigenen mitzuteilen, bleibt dabei humorvoll und schließt den Kreis demütig.«
Michaela Vieser, dradio.de, 25. November 2011


»Das zurzeit beste Buch über Bedeutung und Geschichte der Allmende.«
Cord Riechelmann, Tier&Mensch, 9/2011


»Ein spannender kultureller Grenzgang.«
Hans Steiger, PS-Buchbeilage, 6. Oktober 2011


»Es sind wichtige Essays von einem der wichtigsten Denker und Dichter unserer Zeit, der es wie kein zweiter versteht, ein stupendes theoretisches Wissen aus vielen Kulturen mit praktischer Erfahrung und persönlichen Erlebnissen zu verbinden.«
Georg Patzer, Glanz&Elend, 21. September 2011


»Der einflussreiche US-amerikanische Anthropologe, Dichter und praktizierende Umweltphilosoph hat eine indianische Erzählung über eine junge Frau aufgenommen und […] einen tragisch-transgenen Ökomythos gestiftet. Synders Essaysammlung ist beispielhaft für eine Schreibweise, in der sich theoretisches Wissen aus verschiedenartigen kulturellen Traditionen mit praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Information verbindet.«
Martin Zähringer, Stuttgarter Zeitung, 31. August 2011


»(...) Schriftsteller dieser Kragenweite gibt es hier nicht.«
Olaf Velte, Frankfurter Rundschau, 08. Mai 2010

"Man kann Gary Snyder als einen der Gründungsväter der amerikanischen Ökologiebewegung bezeichnen. Seit mehr als fünfzig Jahren hat er in Gedichten und Essays das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt thematisiert..."
Georg Deggerich, Am Erker 63, Juni 2012

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