Mit Quecksilber unter der Zunge

Mit Quecksilber unter der Zunge
Mit Quecksilber unter der Zunge
Matthes & Seitz Berlin

175 Seiten, geb. mit Schutzumschlag

Übersetzung: Romanfriktion 4Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger

Erschienen: 2005
ISBN: 978-3-88221-859-6
Preis: 17,80 €

"La vie, c´est la vanille!"

Frédéric Langlois ist siebzehn und unheilbar an Krebs erkrankt. In der Verzweiflung über die Aussichtslosigkeit seines Schicksals wählt er den schwierigen Weg der Konfrontation: er will eigene Antworten auf die Frage nach der tragischen Existenz des Menschen finden und sich ohne tröstende Illusionen dem Tod stellen. Er will ihm bewusst begegnen und fürchtet weniger das Leiden und die Schmerzen als die darauffolgende Leere, die er mit Worten zu füllen versucht.

Auf dem langen Weg des Abschieds lernt Frédéric die fünfzehnjährige Marilou kennen und ahnt, dass er etwas Entscheidendes nie erlebt hat und nie wird nachholen können: die Liebe. Mit Quecksilber unter der Zunge ist der verstörende Monolog eines Menschen, dem nur noch wenig Zeit bleibt, der aber noch so viel zu sagen und zu erfahren hätte. Er beeindruckt durch seine intensive, bilderreiche Sprache mit lyrischen, schonungslosen und gleichzeitig humorvollen Passagen.



Stimmen



"Mit Quecksilber unter der Zunge` der fünfte Roman von Sylvain Trudel, ist ein Schock. Erschütternd. Fantastisch. Der junge Erzähler Frédéric besticht durch Authentizität und nüchterne Klarsicht: Sein Humor ist bissig, seine Zärtlichkeit energisch. Seine Sprache explodiert auf jeder Seite: atemlose Choreographie, musikalisches Feuerwerk."

Télérama



"Sylvain Trudel ist eine der kraftvollsten und eigenständigsten Stimmen der zeitgenössischen Literatur Quebecs."

L Actualité