Petromaskulinität
Buch

Petromaskulinität

Fossile Energieträger und autoritäres Begehren

100 Seiten, Klappenbroschur
Übersetzung: David Frühauf
Preis: 12,00 €
Noch nicht erschienen

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Eine augenöffnende psychopolitische Interpretation des neuen Autoritarismus

Während sich der Planet erwärmt, umarmen rechtspopulistische Parteien und Bewegungen im globalen Norden eine Mischung aus Klimaleugnung, Rassismus und Frauenhass. Anstatt die Phänomene getrennt zu betrachten, schlägt Cara Daggett in diesem wegweisenden Text vor, ihren Zusammenhang durch das Konzept der Petromaskulinität zu befragen. Dabei stellt sie die Bedeutung in Rechnung, die die jahrzehntelange Nutzung fossiler Energieträger dabei hatte, die westliche Lebensweise aufrechtzuerhalten, und macht damit zugleich plausibel, inwiefern die Ängste, die der menschengemachte Klimawandel auslöst, sich in dem Wunsch nach Autoritarismus Bahn brechen. Fossile Energieträger sind mehr als eine Industrie, die gigantische Profite generiert und massiven Einfluss ausübt. Ihre Nutzung trägt in der engen Verflochtenheit mit unserer Art zu wirtschaften und zu leben auch zur Ausbildung einer männlichen Identität bei, die angesichts ihrer gegenwärtigen Krise zur kompensatorischen Gewalt gegen Geschlechteremanzipation und Klimagerechtigkeit führen kann.
Buch
ISBN: 978-3-7518-0555-1
Verlag: Matthes & Seitz Berlin
Erscheint vorauss.: 02.02.2023
Originaltitel: Petro-masculinity: Fossil Fuels and Authoritarian Desire (Englisch)
Schlagworte: Klimawandel, Klimagerechtigkeit, Sozialpsychologie, Rechtspopulismus, Männer, Männlichkeit, Erdöl, Erdgas, Misogynie, Anthropozän
  • Cara New Daggett

    Cara Daggett, ist Assistant Professor für Politikwissenschaft am Virginia Polytechnic Institute and State University. Sie forscht zur Geschichte der Energiepolitik.