Signaturen des Schicksals

Signaturen des Schicksals
Signaturen des Schicksals

Reihe: Fröhliche Wissenschaft
139 Seiten, Klappenbroschur

Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-88221-971-5
Preis: 12,80 €
Es gibt Momente im Leben, in denen sich die Gestalt des kommenden Todes offenbart. Diese Momente, verborgen im Traum, im Werk oder im Namen, nennt Lorenz Jäger »Signaturen des Schicksals« und spürt ihnen nach, in den Leben Neros, Hölderlins, Kafkas, Joyces, Jüngers u.a. »Im Moment des Vorauslaufens der eigenen Biografie kommt etwas Gefährliches zum Vorschein, etwas, das – mehr als wir selbst wahrhaben wollen – davon weiß, wie wir dem Tod in die Arme getrieben werden.« (Sibylle Lewitscharoff)

Pressestimmen

»Lorenz Jäger ist als einer der geistreicheren Feuilletonisten deutscher Sprache immer für eine Überraschung gut.«
culturmag.de
, 18. Januar 2013

 

»[...] In diesem Sinne ist just Jägers Buch (bei frappierendem Kenntnisreichtum!) eine kluge literarische Vor- wie Rückschau auf jenes Unerschließbare in des Lebens Läufen, das doch aber Kern alles Grübelns und Schreibens bleibt. Und Schreiben ist Jäger dabei nicht nur Wortmenge, um einen Stoff zu fassen, sondern Wortschatz, um der Sprache die Freiheit zu geben, ihre Anlässe grazil zu übersteigen.«
Hans-Dieter Schütt,
neues deutschland, 6. August 2012

»[Lorenz Jäger] beweist, dass die Welt nicht aus beliebigen Daten, sondern aus bedeutungsvollen Konstellationen zusammengesetzt ist. […] Die Rettung des Begriffs ›Schicksal‹ vor dem Erlahmen der Aufmerksamkeit fürs Besondere ist ein Plan, dessen Erfolgsaussichten gering sein mögen, der aber Erkenntnisse hervorbringt, die über ihre Anlässe weit hinausreichen.«
F.A.Z.
, 28. Juli 2012

 

"In einem schmalen band hat Lorenz Jäger Aufsätze und Miniaturen versammelt, in denen er den "Signaturen des Schicksals" auf der Spur ist, den zeichen, an denen für denjenigen, der sie zu lesen weiß, das Schicksal ablesbar ist. Es handelt sich hier um den seltenen Fall metaphysischer Recherchen. (...) Der ernste Nachruf steht neben der witzigen Glosse, der scharfe Verriss neben der Hymne."

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 3. April 2013

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