Über Schnee und Geschichte

Notate

Über Schnee und Geschichte
Über Schnee und Geschichte
Notate

Reihe: Zeugnisse & Dokumente
335 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-88221-564-9
Preis: 22,90 €

Über Schnee und Geschichte

Aufzeichnungen und Beobachtungen, Gemeinplätze entlarvend. Unterhaltsam und bisweilen ätzend sind diese brillanten Fragmente und Gedankensplitter Variationen über unsere Zeit im Spiegel der Ewigkeit, über Niedertracht, Verlogenheit, Plattheit, Feigheit, Gier.

Pressestimmen

»Der deutsche Dichter Ulrich Schacht hat eine unglaubliche Biografie und schreibt brilliant. Sein neues Buch ist inspirierend und herausfordernd.«
Michael Böhm, Weltwoche Nr. 38.12

»
Wer zu den Menschen gehört, die gern allein sind, nachdenken, sich ereifern, gelegentlich wütend werden über die Verhältnisse, sich freuen über Bücher, einen Sonnenaufgang, glückliche Stunden und Gespräche mit vertrauten Freunden, könnte in dem Schriftsteller Ulrich Schacht einen trefflichen Gesprächspartner finden. Bei seinem neuen Buch handelt es sich um Notate aus den Jahren 1983 - 2011. Die Notate sind eine Art Sudelbuch im Sinne von Lichtenberg, ein Paralleltext zu seinen übrigen Arbeiten mit gelungenen, weniger ausgearbeiteten, klugen, bisweilen banalen, angriffslustigen, wütenden, empörten oder lange hin und her gewendeten Gedanken. Am angenehmsten daran sie die dem Text innewohnenden Zweifel. Hier spricht niemand, der alles weiß, sondern einer, der ohne die Augen vor der Welt zu schließen oder sich ins Idyll zurück zu ziehen, darauf besteht, mittendrin auch glücklich zu sein.«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 26. 6. 2012
 
»Wahrscheinlich wird man bis zu den Aphorismen und Scholien des Kolumbianers Nicolás Gómez Dávila zurückgehen müssen, um ähnlich Kristallines zu finden, das sich der Weichspül-Rhetorik  des Zeitgeistes verweigert. Zum Gewinn des Lesers ist jedoch Schacht - der interessante Fall eines protestantischen, von nördlicher Naturästhetik geprägten Alber-Camus-Bewunderers - kein Politikaster; er umkreist am liebsten die Pole von stilistischer Transparenz und literarischer, ja religiöser Transzendenz. Unterströmungen führen dennoch zurück zu einer Ideologiekritik, die ihre Relevanz auch nach 1989 zu bewahren vermag.«
Marko Martin, Neue Zürcher Zeitung, 30. 6. 2012
 
»Über Schnee und Geschichte lautet der Titel jener als Notate bezeichneten Tagebucheintragungen. Sie vermitteln gleichermaßen subjektive und doch kompetente, inspirierende und waghalsige, ja zum Teil auch verwegene Rückblicke auf die deutsche und europäische Geschichte zwischen 1983 und 2011. Die Notate entstammen der Feder eines unbequemen Querdenkers, der von einer christlich-wertkonservativen Position auf das politisch-intellektuell-mediale Establishment insbesondere in Deutschland blickt. Es sind in jeder Hinsicht kritische Einsprüche, die den Boden der politischen Korrektheit bewusst verlassen, die mit ätzender Ironie oder zornigem Pathos gängige, allgemein übliche Euphemismen destruieren, Unrecht beim Namen nennen. Schacht wendet sich gegen jene intellektuellen Meinungsführer, die nicht der Wahrheit, sondern ideologisch motivierten Interessen verpflichtet sind und bei denen ein bis heute spürbarer Selbsthass zu erkennen sei.«
Steffen Höhne, Thüringische Landeszeitung, 8. 7. 2012
 
»Europa wird christlich sein oder es wird nicht sein! Das ist die Kernaussage und zugleich das Telos einer Tagebuchpublikation, die der Schriftsteller Ulrich Schacht  jüngst veröffentlicht hat. Wie stark Schachts Wille zur Freiheit ist, kommt dort mal prosaisch, mal lyrisch-poetisch oder sentenzenhaft komprimiert zum Ausdruck. Wer danach greift, wird einen Christen kennenlernen, der - extrem quer zum Zeitgeist - ein Selbstdenker ist, der sich, nach einer Definition des Philosophen Arthur Schopenhauer, zu einem gewöhnlichen Bücherphilosophen wie ein Augenzeuge zu einem Geschichtsforscher verhält.«
Ingo Langner, Die Tagespost, 4. 8. 2012
 
»Unduldsam und scharf im Denken, ein Mann klarer Worte. Schacht, Journalist, Lyriker und Romanautor, ist ein wuchtiger, zugleich hoch empfindsamer und verletzlicher Mann, aber eben auch einer, der zärtliche Töne beherrscht. All das spiegelt sich in der jetzt im Berliner Verlag Matthes & Seitz herausgegebenen, lesenswerten Sammlung von Notaten und Miniaturen wider.«
Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung, 7. 6. 2012

"Man muss dem klugen Tagebuchschreiber nicht immer recht geben. Seine Notate sind manchmal wie bittere Medizin. Aber gerade solcge Medizin kann heilen helfen."
Michael Inacker, idea Spektrum Spezial, 2/2013

schließen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite zum Datenschutz.