Wenn kein Fluss mehr fließt
Buch

Wenn kein Fluss mehr fließt

230 Seiten, gebunden
Übersetzung: Hans Gregor Njemz
Preis: 28,00 €
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Flüsse sind nicht nur ein Landschaftselement unter vielen, sie sind Lebensadern. An ihren Ufern entstehen Städte, an ihren Stränden erholen sich die Arbeiterinnen und Arbeiter, und ihr geklärtes Wasser löscht unseren Durst. Kein Köln ohne Rhein, kein Dresden ohne Elbe – und kein Łódź ohne Łódka. Ausgehend vom Fluss seiner Kindheit, der überreguliert, verschmutzt und heute kaum noch auffindbar in Vergessenheit geraten ist, liest der preisgekrönte Lyriker Maciej Robert die Spuren europäischer Flussläufe: in Polen, in Ungarn, in der Slowakei, in Tschechien, in Deutschland. Aber wie entdeckt man Flüsse, die es nicht mehr gibt? Man findet sie in den Geschichten, die über sie erzählt werden: Flüsse als Grenzen oder Handelsrouten, Fließgewässer als lebensnotwendige Grundlage und schützenswerte Lebensräume, Flüsse als das, was Europa verbindet.

Wenn kein Fluss mehr fließt ist ein ganz und gar europäisches Buch: Zwischen den Flüssen, die Europa ausmachen, entdeckt Maciej Robert die Ufer, an denen sich unser aller Leben entfaltet.

Buch
ISBN: 978-3-7518-4050-7
Verlag: Matthes & Seitz Berlin
Erscheint vorauss.: 03.09.2026
Originaltitel: Rzeki, których nie ma (Polnisch)
Schlagworte: Fluss, Flüsse, Europa, Polen, Slowakei, Ungarn, Lodka, Elbe , Rhein , Kulturgeschichte, Naturerfahrung, Naturbeobachtung, Naturerlebnis, Nature Writing
  • Maciej Robert

    Maciej Robert, 1977 geboren, ist Dichter, Essayist und Journalist. Der promovierte Geisteswissenschaftler ist seit 2023 Leiter des Lodzer Literaturhauses. Er hat in zwei Jahrzehnten Gedichtbände veröffentlicht, für die er zahlreiche Preise erhalten hat. Rzeki, których nie ma ist seine zweite ... mehr

  • Judith Schalansky

    Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.

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