Wie ich ein Baum wurde
Buch

Wie ich ein Baum wurde

267 Seiten, Mit flexiblem Leinenband
Übersetzung: Grete Osterwald
Illustration: Pauline Altmann
Preis: 28,00 €

Naturbetrachtung ist kein europäisches Genre, die Bengalin Sumana Roy öffnet uns die Augen für eine andere Ansicht der Natur

Sumana Roy will im eigenen Rhythmus leben, in der Gegenwart, in der Baumzeit. Denn in den Wäldern und Hainen findet sie Ruhe statt Lärm, Einfachheit statt Überfluss, Selbstlosigkeit statt Eigennutz und statt gesellschaftlicher Zwänge die individuelle Souveränität fest verwurzelter Pflanzen. Sie kündigt ihre Stellung als College-Professorin, um sich ganz ihrer Baumbesessenheit hinzugeben, und findet Gleichgesinnte und Entsprechungen ihrer Sehnsucht in bengalischen Märchen, indischen und griechischen Mythen und Ritualen, in denen Menschen mit Bäumen verheiratet werden. Eigene Kindheitserinnerungen mit Kulturgeschichte und indische Dichtung mit Erkenntnissen aus Religion und Wissenschaft verwebend, gerät Sumana Roys Spurensuche zu einer weitverzweigten Meditation über das Wesen der Menschen und Bäume, in der das subtile Muster ihres Schreibens dem Schattenwurf des bewegten Geästs einer Braumkrone folgt und tatsächlich die Utopie eines anderen Lebens erahnen lässt.
Buch
ISBN: 978-3-95757-858-7
Verlag: Matthes & Seitz Berlin
Veröffentlicht: 2020
Reihe: Naturkunden Bd. 063
Originaltitel: How I became a Tree (Englisch)
Schlagworte: Baum, Liebe, Bengalen, Lebensführung, Baumliebe, Baumzeit

»Sumana Roys (Sach-)Buch flirrt wie Silberpappelblätter.«
– Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

  • Sumana Roy

    Sumana Roy schreibt in Siliguri, einer indischen Kleinstadt im Schatten des Himalaja. Ihr erstes Buch How I became a Tree erschien 2017. Es war für die beiden wichtigsten Literaturpreise Indiens, den Shakti Bhatt First Book Prize 2017 und den Tata Live! First Book Prize 2017, nominiert. Zu ihren ... mehr

  • Judith Schalansky

    Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.

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