Wie man die Frauen verführt

Wie man die Frauen verführt
Wie man die Frauen verführt

123 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Übersetzung: aus dem Italienischen von Stefanie Golisch

Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-95757-019-2
Preis: 14,90 €
Auch erhältlich als ... Ebook

»Welcher Qualitäten bedarf es also, um möglichst viele Frauen zu verführen? Alle, über die ein italienischer Futurist natürlicherweise verfügt. Einen agilen, starken, aggressiven Körper. Militärisch gestählte Muskeln. Die Eleganz und den wunderbaren Haarschopf Bruno Corras beziehungsweise die elektrische Kahlheit Marinettis.«
Komplett unironisch, völlig absurd und unglaublich komisch: Filippo Tommaso Marinetti, der Begründer des Futurismus, erklärt in seinem Verführerhandbuch von 1916 wie Mann Frau zur willenlosen Dienerin seines Begehrens macht, wie man sich »der Frau« nähert, wann der Wein entkorkt werden soll und wann es an der Zeit ist, die Hand auf ihr Knie wandern zu lassen. Mit diesem Manifest gegen die Verbürgerlichung der Liebe schrieb Marinetti die Blaupause für alle späteren Liebesratgeber und lieferte gleichzeitig ein skurril-unterhaltsames Beispiel für die Stilisierung von Geschlechterrollen in den kulturellen Avantgardebewegungen der Moderne.

Pressestimmen

»Zugegeben: Politisch korrekt ist das alles nicht. Aber herrlich unterhaltsam und komisch.«
- Clemens Hoffmann, SWR, August 2015

»Wer hätte gedacht, dass die Bizarrerien und Überspanntheiten der ersten historischen Avantgarde einmal derart unverkopft, unterhaltsam und frischweg von der Leber daherkommen können?«
- Matthias Hennig, NZZ, Juni 2015

»Mit der minutiösen Exaktheit eines Mechanikers, der zwei Leiter zum Stromkreis verschränkt, beschreibt Marinetti, wie Mann und Frau sich innert Kürze näherkommen und vereinigen können.«
- Linus Schöpfer, Basler Zeitung, April 2015

»Ein grotesk komisches, ziemlich unsägliches, völlig verrücktes, absolut wahres Pamphlet.«
- Alexander Cammann, Die Zeit, Februar 2015

»Eine Wiederentdeckung für Liebhaber wundersamer und zugleich unterhaltsamer Texte aus der frühen Moderne.«
- Sven Ahnert, WDR3, Februar 2015
Die Sendung hören Sie hier.

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