Wilde Wälder

Wilde Wälder
Wilde Wälder

Reihe: Naturkunden Bd. 043
440 Seiten, Softcover gebunden

Übersetzung: Frank Sievers, Andreas Jandl

Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-95757-564-7
Preis: 38,00 €

Roger Deakin begibt sich in seinem wichtigsten Buch auf eine Reise in das fünfte Element – das Holz. Die Reise beginnt im Schatten der Bäume seines Suffolker Gartens, führt ihn durch die Wälder Großbritanniens quer durch Europa bis nach Zentralasien und Australien. Auf der Suche nach den vielfältigen Funktionen und Bedeutungen dieses Materials, das wohl wie kein anderer nachwachsender Rohstoff die Menschheitsgeschichte geprägt hat, beschneidet er die Bäume in Suffolk, schwimmt neben Walnussbäumen des Haut-Languedoc, reist durch die wilden Apfelhaine Kasachstans, lebt in Holzhütten und Bretterbuden und sucht mit Aborigine Frauen nach Karandapflaumen im australischen Outback. Im Schatten alter Bäume trifft er Waldmenschen, lauscht ihren Legenden über den Apfel- und Walnussbaum, über die Eiche und Esche, den Cricketschläger und heidnische Dorfrituale. Deakins literarische Erforschung unserer Beziehung zu den Wäldern ist Autobiografie und Abenteuerroman, Natur- und Kulturgeschichte zugleich und nicht zuletzt eine eindringliche Anleitung zur Achtsamkeit. Seine Lektüre führt mitten ins Herz der Wälder, dorthin, wo wir Menschen »wachsen, lernen und uns verwandeln«.

Pressestimmen

»Andreas Jandl und Frank Sievers [...] haben dieses facettenreiche, wissenssatte und präzis beobachtete Buch des Naturkundlers Deakin, das voller sachkundiger Details und lehrreicher Fakten steckt, nicht nur bewundernswert adäquat übersetzt; sie haben es auch in ein wunderbar melodisches Deutsch gebracht.«
– Antje Rávic Strubel, Deutschlandfunk

»Es ist eine Freude, Deakins zweites Meisterwerk auf Deutsch zu lesen. Andreas Jandl und Frank Sievers haben die sinnliche, immer präzise Wortwahl hervorragend ins Deutsche übersetzt. [...] Deakin ist auf angenehme Weise klug und verliert niemals die Ehrfurcht vor dem Leben in all seinen Erscheinungen.«
– Ulrike Fokken, taz

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