Winzig, zäh und zahlreich

Ein Bakterienatlas

Winzig, zäh und zahlreich
Winzig, zäh und zahlreich
Ein Bakterienatlas

Reihe: Naturkunden Bd. 62
280 Seiten, 50 Abbildungen, Gebunden
Illustration: Falk Nordmann

Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-95757-842-6
Preis: 25,00 €

»Tiere und Pflanzen kommen und gehen, Bakterien bleiben.« Ludger Wess

Es gibt mehr Arten von ihnen als Sterne in unserer Galaxie, sie sind allgegenwärtig und ihre Widerstandsfähigkeit ist legendär. Bakterien können nach Jahrmillionen Dauerschlaf wieder zum Leben erwachen, ungeschützte Aufenthalte im All genauso überstehen wie Raumflüge und Bestrahlung – und sind beinahe überall zu Hause: auf den Gipfeln des Himalaja und in den Wüsten der Sahara, in Säuren und Laugen, in Schwermetallen, Salzkristallen, Vulkanglas und Atomreaktoren. Sie bauen Schadstoffe ab, zersetzen organische Materialien, verwandeln Stickstoff in Ammoniak, Nitrate in Stickstoff und Schwefelwasserstoff in Sulfate – und schaffen damit ganz nebenbei nichts weniger als die Bedingungen des Lebens auf unserem Planeten. Gleichwohl sind Bakterien bis heute oft nur als Verursacher von Infektionskrankheiten und verheerenden Seuchen bekannt. Dabei könnten wir ohne sie weder verdauen noch atmen, es gäbe keinen Käse, keinen Joghurt, kein Sauerkraut und auch kein Bier. Neben den Tieren, Pflanzen und Pilzen stellen sie eine eigene, zumeist unsichtbare, doch erstaunlich beeindruckende Welt dar, deren ungeheuerliche Bedeutung für unseren Alltag, unsere Gesundheit und unsere Wirtschaft Ludger Weß in seinem so kundigen wie anregenden Bakterienatlas anhand von fünfzig Einzelportraits vorstellt.

Pressestimmen

»In abwechslungsreichen, lebendigen Porträts gelingt es dem Autor, einzelnen Bakterienarten tatsächlich so etwas wie eine persönliche Note zu verleihen und die unvorstellbar winzigen Lebensformen in eine Aura des Sympathischen und Faszinierenden zu tauchen [...] Es ist eine wilde, fremde Welt, die sich hier auftut – kongenial illustriert von Falk Nordmann. Er zeigt die haarigen Plättchen, bewimperten Kügelchen und geißelbesetzten Stäbchen auf ganzseitigen farbigen Bildern auch optisch als echte Charaktertypen. [...] Großartig!
– Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur