Zaitenklänge
Buch

Zaitenklänge

Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung

264 Seiten, gebunden
Illustration: Nanne Meyer
Preis: 20,00 €
Die Blütezeiten der deutschen Literatur waren immer auch Hochzeiten der Übersetzungskunst. Entwicklung und Reichtum unserer Literatur sind ohne den Austausch mit den Literaturen der Welt nicht denkbar. Doch noch immer wissen wir wenig über den Kosmos übersetzerischen Tuns – eine Leerstelle in unserem kulturellen Bewusstsein. Auf dem Weg zu einer Archäologie der Übersetzungskunst erzählt der Band aufschlussreiche Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung: die Fruchtbringende Gesellschaft des Barock; Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing als Übersetzer; vom Übersetzen und Brückenbauen; von Urhebern und Übersetzern; Schreiben als Übersetzen sowie übersetzerische Strategien in der deutschsprachigen Lyrik. Die Autoren dieses Bandes sind Wissenschaftler und Übersetzer: Christian Adam, Christian Hansen, Andreas Jandl, Susanne Lange, Ferdinand Melichar, Ulf Stolterfoht, Andreas Tretner, Josef Winiger, und Uljana Wolf. Nanne Mayer erkundet in einem eigenen künstlerischen Beitrag die Vielgestalt der Vorsilbe „Ver“.
Buch
ISBN: 978-3-95757-567-8
Verlag: Matthes & Seitz Berlin
Veröffentlicht: 2018
Schlagworte: Literatur, Sprache, Übersetzen, Übersetzer

»Das ist bunt, das ist lebendig, das ist vielfältig, das sprengt die Grenzen des Genres „Sammelband“.«
– Felix Pütter, Tralalit

»Ein [...] Band mit kurzweiligen, scharfsinnigen und lehrreichen Leckerbissen, die man je nach Zeit und Gusto wie ein zwölfgängies Festmenü hintereinander weg lesen oder sich peu à peu zu Gemüte führen kann.«
– Kattrin Stier, Übersetzen

  • Jürgen Jakob Becker

    Jürgen Jakob Becker, geboren 1964, landete nach einem Studium der Germanistik und Lateinamerikanistik als Programmmacher im Literarischen Colloquium Berlin und kümmert sich dort schwerpunktmäßig um die Übersetzerförderung. Er ist stellvertretender Leiter des LCB und Geschäftsführer des Deutschen Übersetzerfonds.

  • Ulrich Blumenbach

    Ulrich Blumenbach, 1964 in Hannover geboren, lebt als Übersetzer in Basel. Er übersetzte zahlreiche Texte aus dem Englischen, u. a. von Autoren wie Paul Beatty, Agatha Christie, Giles Foden, Kinky Friedman, Stephen Fry, James Joyce, Arthur Miller, Raja Rao, Will Self und Tobias Wolff. Für seine Übersetzung von David Foster Wallaces Infinite Jest (Unendlicher Spaß, 2009) erhielt er 2010 den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse.

  • Thomas Brovot

    Thomas Brovot, 1958 geboren, lebt als Übersetzer in Berlin. Er übersetzte Texte aus dem Französischen, Spanischen und Portugiesischen, u. a. von Juan Goytisolo, Federico García Lorca und Mario Vargas Llosa. 2018 wurde für sein Gesamtwerk mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.

  • Marie Luise Knott

    Marie Luise Knott lebt als freie Autorin, Kritikerin und Übersetzerin in Berlin. Zuletzt erschien: Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt, erweiterte Neuauflage 2017, nominiert für den Leipziger Buchpreis und den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik. Mitherausgeberin von John Cage. Empty Mind zusammen mit Walter Zimmermann, Berlin 2012. Übersetzerin von Anne Carson, Anthropologie des Wassers und dies., Albertine. 59 Liebesübungen. Kürzlich erschien Dazwischenzeiten. 1930 – künstlerische Wege in der Erschöpfung der Moderne. In dem Internet-Kulturmagazin »www.perlentaucher.de« hat sie eine Kolumne für zeitgenössische Lyrik unter dem Titel: Tagtigall.