Zwei Bäume machen einen Wald

Über Gedächtnis und Migration in Taiwan

Zwei Bäume machen einen Wald
Über Gedächtnis und Migration in Taiwan

Reihe: Naturkunden
340 Seiten, Digitaler Textdownload EPUB

Übersetzung: Susanne Hornfeck

Erscheint vorauss.: 01.10.2020
ISBN: 978-3-75180-202-4
Preis: 19,99 €
Noch nicht erschienen
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Auch erhältlich als ... Buch

Auf den Spuren ihres verstorbenen Großvaters führt Jessica J. Lee uns durch die Natur- und Kulturgeschichte Taiwans

Als Jessica J. Lee durch Zufall die gut versteckten Aufzeichnungen ihres verstorbenen Großvaters in die Hände fallen, entschließt sie sich, nicht nur ihrer Familiengeschichte nachzuspüren, sondern auch die Insel zu erkunden, auf der ihre Großeltern den Großteil ihres Lebens verbrachten: Taiwan. Im Bestreben, diese zwischen tektonischen Platten und gegensätzlichen Kulturen gelegene Insel der Extreme zu erforschen, legt Jessica J. Lee frei, inwiefern menschliche Schicksale mit geografischen Kräften zusammenhängen. Angetrieben von dem Wunsch, zu verstehen, welche Erschütterungen ihre Familie erst von China nach Taiwan und schließlich nach Kanada führten, spürt sie anhand dieser Insel mit ihren hohen Bergen, dem offenen Tiefland und den dicht bewachsenen Wäldern der Migrationsgeschichte ihrer Vorfahren mit all ihren Abgründen und Geheimnissen nach. Lee führt uns durchs Gebirge, in denen die Taiwangoldhähnchen zu Hause sind, berichtet von seltenen Vögeln und schwimmt in zedernbedeckten Seen. Doch jenseits ihrer persönlichen Erkundungen wirft Lee auch einen kritischen Blick auf die ehemaligen Kolonialherren Taiwans.
Zwei Bäume machen einen Wald ist Nature Writing im klassischsten Sinne, aber auch eine umfassende Kultur- und Naturgeschichte Taiwans, ein schillerndes Reisebuch, eine bewegend erzählte Familiengeschichte.

»Eine vielschichtige Meditation über Erinnerung, Liebe, Landschaft – und darüber, in Sprache eine Heimat zu finden. Die kurzen, leuchtenden Abschnitte fallen sehnsüchtig ineinander; formal und inhaltlich ein wunderschönes Buch über die Distanz zwischen Menschen und zwischen Orten, und über die Bedeutung, sie zu überbrücken.«  Robert Macfarlane