Zwei Bäume machen einen Wald

Über Gedächtnis und Migration in Taiwan

Zwei Bäume machen einen Wald
Zwei Bäume machen einen Wald
Über Gedächtnis und Migration in Taiwan

Reihe: Naturkunden Bd. 68
215 Seiten, EPUB
Illustration: Pauline Altmann

Originaltitel: Two Trees Make a Forest (Englisch, 2019)
Übersetzung: Susanne Hornfeck

Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-75180-202-4
Preis: 19,99 €
Auch erhältlich als ... Buch

Auf den Spuren ihres verstorbenen Großvaters führt Jessica J. Lee uns durch die Natur- und Kulturgeschichte Taiwans

Als Jessica J. Lee durch Zufall die gut versteckten Aufzeichnungen ihres verstorbenen Großvaters in die Hände fallen, entschließt sie sich, nicht nur ihrer Familiengeschichte nachzuspüren, sondern auch die Insel zu erkunden, auf der ihre Großeltern den Großteil ihres Lebens verbrachten: Taiwan. Im Bestreben, diese zwischen tektonischen Platten und gegensätzlichen Kulturen gelegene Insel der Extreme zu erforschen, legt Jessica J. Lee frei, inwiefern menschliche Schicksale mit geografischen Kräften zusammenhängen. Angetrieben von dem Wunsch, zu verstehen, welche Erschütterungen ihre Familie erst von China nach Taiwan und schließlich nach Kanada führten, spürt sie anhand dieser Insel mit ihren hohen Bergen, dem offenen Tiefland und den dicht bewachsenen Wäldern der Migrationsgeschichte ihrer Vorfahren mit all ihren Abgründen und Geheimnissen nach. Lee führt uns durchs Gebirge, in denen die Taiwangoldhähnchen zu Hause sind, berichtet von seltenen Vögeln und schwimmt in zedernbedeckten Seen. Doch jenseits ihrer persönlichen Erkundungen wirft Lee auch einen kritischen Blick auf die ehemaligen Kolonialherren Taiwans.

 

 

Der Verlag dankt dem Canada Council for the Arts für die freundliche Unterstützung.

We acknowledge the support of the Canada Council for the Arts.

Pressestimmen

»Im Bestreben, diese [...] Insel der Extreme zu erforschen, [...] legt Jessica J. Lee feinfühlig frei, inwiefern menschliche Schicksale mit geografischen Kräften zusammenhängen. [...] Ihr Reise-Memoir ist eine melancholische Selbsterkundung, eine poetische, metaphernreiche Meditation über landschaftliche Formen und kulturelle Formungen, aber auch eine von Krieg und Migration erzählende Familiengeschichte, einmal rund um den Globus.«
– Kirsten Böttcher, BR Bayerischer Rundfunk 2

»Jessica Lee [...] ermöglicht ihren Leserinnen, Taiwan auf wenigen Seiten mit allen Sinnen zu begreifen.«
– Sharon Hodge, SWR 2