Aktuelles

  • Hanna Engelmeier ist für den Clemens-Brentano-Preis 2022 nominiert
    20.01.2022

    Hanna Engelmeier ist für den Clemens-Brentano-Preis 2022 nominiert

    Die Nominierungen für den Clemens-Brentano-Preis 2022 stehen fest. Sechs Autorinnen und Autoren wurden nominiert, unter ihnen Hanna Engelmeier mit ihrem Essay »Trost«.

    Der mit 10.000 Euro dotierte Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg wird dieses Jahr in der Sparten Essay vergeben. Am Freitag, 4. März 2022, wird bekanntgegeben, wen die Jury in diesem Jahr mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ehrt. Wir drücken Hanna Engelmeier die Daumen!

    Foto-Copyright: Christian Werner

  • Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing 2022
    17.01.2022

    Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing 2022

    Zum sechsten Mal vergibt der Verlag Matthes & Seitz Berlin, in diesem Jahr erneut in Kooperation mit dem Umweltbundesamt sowie der Stiftung Kunst und Natur, den Deutschen Preis für Nature Writing. Die Preisausschreibung steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Umweltbundesamtes Dirk Messner.

    Die Auszeichnung fördert deutschsprachige bzw. auf Deutsch schreibende Autorinnen und Autoren, die mindestens ein selbstständiges literarisches Werk oder einen Text in einer Literaturzeitschrift publiziert haben (kein Selbstverlag oder Books on demand; bei Theaterstücken, Hörspielen u. dgl. Nachweis der Uraufführung). Die eingereichten Texte sollten bislang (bis zum Ende des Ausschreibungsjahres) unveröffentlicht sein.

    Der Einreichung sind folgende Materialien beizufügen:

    - entweder: ein Prosatext (Erzählung, Romananfang) von 30-50 Normseiten
      oder: 10 Gedichte
      oder: ein Essay von mindestens 10 Normseiten
    - ein Exposé von max. einer Seite
    - eine Bio-Bibliografie der Autorin/des Autors

    Die Einreichungen sind in digitaler Form an dpnw@matthes-seitz-berlin.de zu richten. Die Ausschreibungsfrist endet mit dem 6. März 2022.

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  • 40. Todestag von Warlam Schalamow
    16.01.2022

    40. Todestag von Warlam Schalamow

    »Ich glaubte immer, ich sei aus ebenjenem Material, aus dem Helden gemacht sind. Und ich glaubte auch – ich sei genau jener russische Schriftsteller, der an Shakespeares Stelle der Welt die Welt erklärt.«

    Der Dichter und Schriftsteller Warlam Schalamow hegte keine Zweifel daran, ein eigenständiges Wort in der Literatur gesprochen zu haben. Doch die ersehnte Anerkennung blieb ihm zeitlebens versagt.

    Anlässlich seinen 40. Todestages heute würdigen wir Warlam Schalamow als großen Literaten. Er ist einer der wichtigsten russischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk, die sechs Zyklen der »Erzählung aus Kolyma«, die das Geschehen in den Zwangsarbeitslagern des Gulag reflektieren, erschien posthum nach Auflösung der Sowjetunion.

    Schalamow lebte in einer von Brüchen und Verlusten gezeichneten Zeit russischer Geschichte, in der sich kaum jemand der bedrohlichen Macht der Politik zu entziehen vermochte. Zum Widerstand wurde ihm dabei die Dichtkunst:

    »Warlam Schalamow treibt seine Geschichten immer wieder bis an den Rand des Schreckens – aber er beschwört den Schrecken nicht. Er nennt ihn nicht beim Namen. Er versuch nie, ihn einzufangen. Er kreist ihn ein.« (Arno Widmann)

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  • »Man muss das Schreiben auf der Grundlage der Programmierung, und zugleich die Programmierung auf der Grundlage des Schreibens betrachten«
    10.01.2022

    »Man muss das Schreiben auf der Grundlage der Programmierung, und zugleich die Programmierung auf der Grundlage des Schreibens betrachten«

    Ein Gespräch mit Philipp Schönthaler

    Im Januar erscheint bei Matthes & Seitz Berlin das neue Buch von Philipp Schönthaler. Die Automatisierung des Schreibens & Gegenprogramme der Literatur erzählt davon, wie die industriellen Revolutionen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert – zunächst die Mechanisierung, dann die Automatisierung und schließlich die Digitalisierung – auch das literarische Schreiben erfassen. Autorinnen reagieren ganz unterschiedlich auf die Möglichkeiten und Herausforderungen der Technologie, die auch die seit der Romantik etablierte Koordinaten der Literatur infrage stellen. Erzählt aber wird noch heute. Mit der großen Studie setzt Schönthaler die 2017 mit dem Erzählband Vor Anbruch der Morgenröte begonnene Auseinandersetzung mit der digitalen Technik fort. In der Reihe »Leben und Dienste« ist auch sein letzter Roman Der Weg aller Wellen (2019) erschienen.

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