Aktuelles
- 30.06.2026
»Erde und Sonne angreifen« von Mathieu Belezi in der Übersetzung von Laura Strack und Buch »Schattengrenze« von Thibault Daelman in der Übersetzung von Nicola Denis sind für den Prix PREMIERE nominiert.
mehrZum siebten Mal verleiht das Institut français Deutschland den Literaturpreis PREMIERE. Dotiert mit 2.000 Euro – 1.000 Euro für Autor*in, 1.000 Euro für Übersetzer*in – zeichnet er ein herausragendes Werk der französischsprachigen Gegenwartsliteraturen in deutscher Erstübersetzung aus. Er würdigt in dieser Allianz sowohl Originalwerk als auch Übersetzung.
12 Titel wurden dieses Jahr für die Longlist nominiert. Anfang September wird die Jury eine Shortlist mit drei Titeln bekannt geben. Danach können die Leser:innen online für ihren Lieblingstitel stimmen und das Preisduo aus Autor:in und Übersetzer:in bestimmen. Die Preisverleihung findet auf der Leipziger Buchmesse 2027 statt.
29.06.2026Kinga Tóth erhält den Kelag-Preis 2026 bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt
Für ihren Text »OstblockMädl« erhält Kinga Tóth den Kelag-Preis 2026 bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
Eingeladen wurde die Ungarin von Brigitte Schwens-Harrant. Sie sagte, wer Kinga Toth einmal gelesen habe, werde sie nicht mehr vergessen. »Sie gibt Frauen Sprache und Gesicht zurück.« Der KELAG-Preis ist dotiert mit 15.000 Euro
Einen Auszug des Textes gibt es hier.
Jurydiskussion Kinga TothDie gesamte Laudatio von Brigitte Schwens-Harrant können Sie hier nachlesen oder hier ansehen
© Peter Fischer
26.06.2026Cornelia Zumbusch und Markus Messling in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gewählt
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat im Rahmen ihrer Gremiensitzungen zum Leibniztag 2026 fünf Wissenschaftlerinnen und fünf Wissenschaftler als Ordentliche Mitglieder neu in die Akademie aufgenommen, darunter die Literaturwissenschaftlerin Cornelia Zumbusch, Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg sowie Co-Direktorin des Warburg-Hauses und den Literatur- und Kulturwissenschaftler Markus Messling, Professor für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes und Direktor des Käte Hamburger Kollegs für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE).
Bei Matthes & Seitz Berlin sind zuletzt erschienen, Natur und Askese (Cornelia Zumbusch) und Kulturtod und Reparation (Markus Messling), beide in der Reihe Fröhliche Wissenschaft.
Fotos:
Cornelia Zumbusch © Susanne Dupont
Markus Messling © KHK CURE
15.06.2026Michael Donhauser erhält den H.C.-Artmann-Preis 2026
Der österreichische Schriftsteller und Lyriker Michael Donhauser erhält in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten H.C.-Artmann-Preis.
In der Jurybegründung heißt es unter anderem: »Kaum ein Dichter zeigt uns besser, wie man heute über Landschaft, Natur und Dinge schreiben kann, kein anderer hat aber auch ein so explizites Verfahren der Lektüre entwickelt wie er. Sein Werk vereint auf eine singuläre Weise lyrische Energien wie Rausch, Rhythmus und Melodie, die uns immer wieder jenes spezifische Potential der Sprache vor Augen führen, das uns viel zu oft abhandenkommt.«. Zuletzt bei Matthes & Seitz Berlin erschienen ist sein Lyrikband Unter dem Nussbaum.
Der Preis wird am 15. September im Wiener Kabinetttheater verliehen.
© Dino Ignani
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