Aktuelles
- 29.04.2026
Herbstvorschauen 2026
Unsere Vorschauen zum Herbstprogramm 2026 sind da! Alle Neuerscheinungen können Sie der jeweiligen Vorschau entnehmen: Literatur, Sachbuch, Naturkunden und Friedenauer Presse. Wir wünschen ...mehr - 21.04.2026
Heike Behrend mit »Gespräche mit einem Toten« für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert
mehrWir freuen uns sehr, denn Heike Behrend ist mit ihrem aktuellen Buch Gespräche mit einem Toten. Gustaf Nagel, Prophet vom Arendsee für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert!
»Die Suche nach Antworten in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit ist ein wiederkehrender Reflex«, teilt die Jury mit. »Mit ihrem Buch über Gustaf Nagel, der um 1900 vermeintliche Orientierung bot, rückt Heike Behrend eine schillernde Figur der Zeit ins Zentrum. Nagels Nähe zur Lebensreformbewegung zog viele Menschen an – nicht zuletzt, weil er sich über Postkarten und Fotografien, die Massenmedien seiner Zeit, geschickt selbst inszenierte. Ihre Perspektive als Ethnologin markiert Behrend nicht als Defizit, sondern bringt diese etwa in den Dialog mit der Historikerin Christine Meyer produktiv ein. So entsteht eine ebenso kluge wie gut lesbare Analyse, die zeigt, wie Krisenerfahrungen, Orientierungssehnsucht, alternative Lebensentwürfe, Medieninszenierung und Heimatdiskurse ineinandergreifen.«
Der Deutsche Sachbuchpreis ist mit insgesamt 42.500 Euro dotiert und zeichnet ein herausragendes Sachbuch in deutschsprachiger Originalausgabe aus, das gesellschaftlich relevante Impulse setzt. Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2026 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg statt.
21.04.2026Internationaler Hermann-Hesse-Preis 2026 für Laurent Mauvignier und Claudia Kalscheuer
Der französische Autor Laurent Mauvignier und seine Übersetzerin Claudia Kalscheuer erhalten den Internationalen Hermann-Hesse-Preis 2026 der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und zählt zu den renommiertesten deutschen Literaturpreisen. Er wird am 2. Juli 2026, Hermann Hesses Geburtstag, in Calw verliehen.
Gewürdigt wird »eine schriftstellerische Leistung von internationalem Rang in Verbindung mit ihrer Übersetzung« – so heißt es im Statut.
Mauvigniers nächstes Buch – der mit dem Prix Goncourt ausgezeichntete Roman Das leere Haus, ebenfalls übersetzt von Claudia Kalscheuer – erscheint 2027 bei Matthes & Seitz Berlin.- 08.04.2026
Ivna Žic erhält den diesjährigen WORTMELDUNGEN-Literaturpreis
mehrWir freuen uns mit unserer Autorin Ivna Žic, die den mit 35.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN. Ulrike Crespo Literaturpreis 2026 für ihren Text Die Unversehrten erhält.
»Ein Text, der Wagnis mit Offenheit verbindet, Dringlichkeit mit hoher Literarizität. Kein Satz ist zufällig, war eine der gemeinsamen Leseerfahrungen, und doch bleibt der Text unglaublich beweglich«, so die Jury.
»Žic' Blick auf die gesundheitspolitische Realität in den USA wirkt wie eine Folie für die Zukunft. Diese Zukunft droht uns allen, besonders den Long-Covid-Patient:innen, da sie – teilweise schleichend und unscheinbar – aus den Verwertungslogiken und-prozessen herausgefallen sind. Es ist hier buchstäblich die Erfahrung von Krankheit, die den Text produziert, erstaunlich unsentimental und unselbstmitleidig, nüchtern und musikalisch zugleich.«Copyright: Julien Chavaillaz
- 05.03.2026
Jan Jekal ist nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik«
»Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953.«
mehrDer Preis der Leipziger Buchmesse ist ein besonderer Preis, denn mit seinen drei Kategorien - Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung - bildet er die gesamte Vielfalt herausragender Gegenwartsliteratur ab. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von einer siebenköpfigen Jury aus renommierten Literaturkritiker:innen vergeben. Der Preis der Leipziger Buchmesse 2026 wird am 19. März 2026 in der Glashalle der Leipziger Messe verliehen.
- 03.03.2026
»Humus« von Gaspard Koenig in der Übersetzung von Tobias Roth wird mit dem Prix PREMIERE #6 2026 ausgezeichnet
mehrMit dem Prix PREMIERE würdigt das Büro für Buch- und Verlagswesen des Institut français Deutschland Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt werden, sowie deren Übersetzer*innen. Der Prix PREMIERE ist mit 2000 Euro dotiert, die dem ausgezeichneten Autor*innen-Übersetzer*innen-Duo zugutekommen.
Die Preisverleihung findet am 19.03.2026 um 15 Uhr auf der Leipzigerbuchmesse. Eine Lesereise von Gaspard Koenig findet Ende April statt.
- 26.01.2026
Die Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing 2026 startet wieder
mehrDer Deutsche Preis für Nature Writing geht 2026 in seine neunte Ausschreibungsrunde. Vergeben wird der Preis vom Verlag Matthes & Seitz Berlin in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Dirk Messner. Bis zum 1. März 2026 können Autorinnen und Autoren ihre Texte einreichen.
Die Preisverleihung findet Anfang September im Rahmen des internationalen literaturfestivals berlin im Haus der Berliner Festspiele (Schaperstraße 24, 10719 Berlin) statt.
Die Jury
In diesem Jahr setzt sich die Jury aus der Journalistin und Autorin Petra Ahne, Jean-Marie Dhur, Mitbetreiber der Kreuzberger Buchhandlung Zabriskie, dem Literatur- und Kulturwissenschaftler Steffen Richter, der Bild- und Medienwissenschaftlerin Birgit Schneider sowie dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Florian Werner zusammen.
25.01.2026Valère Novarina (1942—2026)
Wir trauern um Valère Novarina, der am 16. Januar im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Der französisch-schweizerische Dramatiker, Essayist und Maler galt als einer der radikalsten Erneuerer des zeitgenössischen Theaters. Sein maßgebliches Stück »Die Rede an die Tiere« von 1986 erschien 2017 bei Matthes & Seitz Berlin in der Reihe Fröhliche Wissenschaft – zuletzt erschien »Der Mensch außer sich« in der Friedenauer Presse. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prix de Littérature Francophone Jean Arp für sein Gesamtwerk und dem Grand Prix de Littérature Paul Morand de l’Académie Française, ebenfalls für das Gesamtwerk. Schon seit 2006 sind seine Werke offizielles Repertoire der Comédie Française.
Novarina hinterlässt ein einzigartiges Werk – seine Art, den Boden der Worte auszuhöhlen, die Sätze umzulenken, das Denken freizusetzen, schaffte eine Musikalität der Sprache, die die Sinne öffnet und aus der sich unvorhersehbare Perspektiven öffnen.
- 14.01.2026
Ivna Žic steht auf der Shortlist des 9. WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte
Gratulation an Ivna Žic, die zu den verbliebenen fünf Nominierten gehört! Ivna Žics Text »Die Unversehrten« sowie eine ausführliche Jurybegründung können hier nachgelesen werden. „ – ...mehr - 08.01.2026
Jan Röhnert erhält den Wilhelm-Lehmann-Preis 2026
Der Wilhelm-Lehmann-Preis wird 2026 für herausragende essayistische Prosa im Bereich des Nature Writing verliehen. Preisträger ist der 1976 in Gera geborene und heute in Leipzig lebende Lyriker, ...mehr
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