Aktuelles
- 02.12.2025
Anna Weidenholzer ist auf der Shortlist des Boccaccio.cc-Preises
mehrAnna Weidenholzer steht mit ihrer Kurzgeschichte In der kleinen Eisenbahn auf der Shortlist des Boccacio.cc-Preises. Der Text ist Teil der Erzählsammlung Hier treibt mein Kartoffelherz, die Anfang des Jahres bei Matthes & Seitz Berlin erschien.
Boccaccio.cc zeichnet nun schon zum zweiten Mal die beste Erzählung des Jahres aus. In Frage kommen deutschsprachige Texte (keine Übersetzungen), die zwischen dem 1. November 2024 und 31. Oktober 2025 in Erzählbänden, in Zeitschriften oder auf literarischen Websites erschienen sind. Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit auf Textsorten zu lenken, die im deutschen Sprachraum einen unverdient schweren Stand haben und vom Buchmarkt häufig übersehen werden.
Der Preisträger oder die Preisträgerin wird Anfang kommenden Jahres gekürt. Die Texte, die es auf die Shortlist geschafft haben, werden in VOLLTEXT 4/2025 veröffentlicht. Der Preis ist zudem mit 10.000 Euro dotiert.
- 24.11.2025
Judith Schalansky erhält den Lessing-Preis 2025
mehrDer von der Stadt Hamburg verliehene Lessing-Preis geht dieses Jahr an Autorin Judith Schalansky, die neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit auch als Herausgeberin der Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz Berlin fungiert.
In der Preisbegründung heißt es: »Judith Schalansky ist dem enzyklopädischen Verständnis von Aufklärung verpflichtet – als Schriftstellerin gerade auch in ihrer Vielseitigkeit, die der von Gotthold Ephraim Lessings nicht nachsteht.«
Der Lessing-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Stipendium des Lessing-Preises wurde Anja Kampmann ausgezeichnet. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreicht beide Auszeichnungen am 25. Januar 2026 im Thalia Theater im Rahmen einer festlichen Matinee.
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.
- 20.11.2025
Omar El Akkad erhält den National Book Award 2025 in der Kategorie Sachbuch
mehrOmar El Akkad wurde mit dem National Book Award 2025 in der Kategorie Sachbuch für sein Buch »Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein« geehrt.
„Es fällt mir schwer, feierliche Begriffe zu finden, wenn ich zwei Jahre lang gesehen habe, was Granatsplitter mit dem Körper eines Kindes anrichten“ erklärte der Autor in seiner Dankesrede.
El Akkad ist einer von drei Preisträgern, die zum ersten Mal vom National Book Award ausgezeichnet worden sind. Jede der fünf Kategorien ist mit einem Preisgeld von 10.000 Dollar dotiert.
- 13.11.2025
Frühjahrsvorschauen 2026
Unsere Vorschauen zum Frühjahrsprogramm 2026 sind da! Alle Neuerscheinungen können Sie der jeweiligen Vorschau entnehmen: Literatur, Sachbuch, Naturkunden und Friedenauer Presse. Wir ...mehr - 12.11.2025
Gaspard Koenig ist für den Prix PREMIERE nominiert
mehrWir freuen uns für unseren Autoren Gaspard Koenig und seinen Übersetzer Tobias Roth, die auf der Shortlist für den Prix PREMIERE #6 des Institut francais Deutschland stehen!
»Der Literaturpreis für neue Stimmen aus dem Französischen« würdigt Autor:innen der französischen Gegenwartsliteratur, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurden, sowie deren Übersetzer:innen.
Welche drei Romane es auf die Shortlist geschafft haben, wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2025 bekannt gegeben. Über die Website des Institut francais Deutschland entscheiden dann die Leser:innen, welches Duo mit dem Prix PREMIERE geehrt wird.
- 04.11.2025
Prix Goncourt für Laurent Mauvignier
Der französische Autor Laurent Mauvignier erhält in diesem Jahr den renommierten Prix Goncourt für sein Buch »La Maison vide«. Dies teilte die Jury am Dienstagmittag mit. In Frankreich bei ...mehr - 15.09.2025
Michael Donhauser erhält den Eichendorff-Literaturpreis 2025
Michael Donhauser erhält den Eichendorff-Literaturpreis 2025. Mit Donhauser wird ein Autor gewürdigt, dessen Werk – so die Begründung der Jury – uns immer wieder »aufs Neue begreifen ...mehr
29.08.2025Éric Vuillard erhält den Ernst-Bloch-Preis 2025
Der Autor und Filmemacher Éric Vuillard wird in diesem Jahr mit dem Ernst-Bloch-Preis der Stadt Ludwigshafen geehrt.
Vuillard erhält die Auszeichnung für seine »ebenso besondere wie literarisch hochstehende Art der Neuerzählung historischer Ereignisse«, durch die er zur Reanimation eines dialektischen Geschichtsverständnisses im Sinne Ernst Blochs« beiträgt. »Vuillard versteht es, Machstrukturen, Opportunismus und historische ›Zufälle« sichtbar zu machen – ähnlich wie Bloch Geschichte als offenes Feld von Möglichkeiten verstand. Der französische Autor zielt dabei nicht auf bloße Rekonstruktion, sondern auf Aufklärung über gesellschaftliche und politische Mechanismen – mit impliziter Aufforderung zur Kritik an autoritären Strukturen.«
Die Preisverleihung findet am 20. November 2025 um 17 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen statt.
Erschienen bei Matthes & Seitz Berlin sind unter anderem Vuillards Bücher »Die Tagesordnung«, »Traurigkeit der Erde«, »Der Krieg der Armen« und zuletzt »Ein ehrenhafter Abgang«, alle aus dem Französischen übersetzt von Nicola Denis.
- 25.08.2025
Eugen Gomringer (1925–2025)
Wir trauern um Eugen Gomringer, der am 21. August im Alter von 100 Jahren verstorben ist.
Der bolivianisch-schweizerische Schriftsteller wurde 1925 in Cachuela Esperanza, Bolivien geboren, wuchs in der Schweiz auf, verbrachte dann aber die meiste Zeit seines Lebens in Deutschland.
Er ist der Gründer der »konkreten poesie« und zählt seitdem zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern des 20. und 21. Jahrhunderts. Sein erster (dreisprachiger) Gedichtband »konstellationen constellations constelaciones« erschien im Jahr 1953.
Der »Spracharbeiter« (Max Frisch) Gomringer war außerdem u.a. Mitgründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift »Spirale«, Übersetzer, Professor für Theorie der Ästhetik und Gründer des ikkp – institut für konstruktive kunst und konkrete poesie und hinterlässt ein Werk, dessen Bedeutung und Einfluss kaum überschätzt werden kann.
Zu seinen berühmtesten Gedichten zählt das aus dem Jahr 1951 stammende Gedicht »ciudad (avenidas)«, das u.a. Teil der 2012 bei Matthes & Seitz Berlin erschienenen Publikation »admirador« ist.
- 06.08.2025
José F. A. Oliver wird neuer Stadtschreiber von Bergen-Enkheim
mehrWir gratulieren José F. A. Oliver, der am 29. August zum 52. Stadtschreiber von Bergen-Enkheim ernannt wird!
Oliver arbeitet als Lyriker, Essayist und Übersetzer aus dem Spanischen. Sein Schreiben ist geprägt von der großen Freude am mehrsprachigen Sprachspiel. Markenzeichen seiner Gedichte, Essays und Kurzprosa ist der Doppelpunkt. »Mit ihm zerlegt Oliver die Sprache vor unseren Augen«, so die Jury in der Begründung für die Wahl des neuen Stadtschreibers. »Er ist Literat und zugleich Literatur-Ermöglicher«, betont die Jury. In seiner Heimatstadt Hausach engagiert sich Oliver seit Jahrzehnten im Bereich der Literaturvermittlung – neben Literaturworkshops an Schulen veranstaltet er dort auch das Literaturfestival Hausacher LeseLenz.
Als neuer Stadtschreiber wird Oliver nun für ein Jahr im Stadtschreibehaus in Bergen wohnen und arbeiten. Die feierliche Amtsübergabe von Dinçer Güçyeter an José F.A. Oliver findet am 29. August ab 16 Uhr im Stadtschreiberhaus im Rahmen des Stadtschreiberfests statt.
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