Aktuelles

  • Shortlist »Wissenschaftsbuch des Jahres« 2023
    17.11.2022

    Shortlist »Wissenschaftsbuch des Jahres« 2023

    Richard O. Prum »Die Evolution der Schönheit« und Daniel Strassberg »Spektakuläre Maschinen« sind für das »Wissenschaftsbuch des Jahres« 2023 nominiert.

    Die Auszeichnung »Wissenschaftsbuch des Jahres« wird jährlich durch das Österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Kooperation mit dem Magazin Buchkultur an Autor*innen verliehen, deren Bücher wissenschaftliche Themen für ein breites Publikum aufbereiten.

    Die Wahl zu den besten Wissenschaftsbüchern erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Eine Fachjury wählt in den vier Kategorien Naturwissenschaft und Technik, Medizin und Biologie, Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Junior-Wissensbücher jeweils die fünf Bücher der Shortlist aus. Über die Gewinner*innen entscheidet das Publikum. Abgestimmt werden kann bis zum 9. Januar online, außerdem in Österreich in zahlreichen Buchhandlungen und Bibliotheken. In jeder der vier Kategorien können dabei die persönlichen Favoriten gewählt werden.

    Für Richard O. Prums »Die Evolution der Schönheit« kann in der Kategorie Medizin und Biologie gestimmt werden, Daniel Strassbergs »Spektakuläre Maschinen« findet sich in der Kategorie Naturwissenschaft und Technik.

    Zur Abstimmung geht es hier

  • Yevgenia Belorusets erhält den Horst Bingel-Preis für Literatur 2022
    08.11.2022

    Yevgenia Belorusets erhält den Horst Bingel-Preis für Literatur 2022

    Wir gratulieren Yevgenia Belorusets zum Horst Bingel-Preis für Literatur 2022

    Yevgenia Belorusets »verbindet in ihrem Werk die Fotografie alltäglicher Szenen mit sehr persönlichen Texten. In ihrem Tagebuch »Anfang des Krieges. Tagebücher aus Kyjiw« verknüpft sie beide Kunstformen und offenbart damit die Erfahrung einer Katastrophe, die uns die Sprache verschlug«, so die Jury in ihrer Begründung.

    Der Horst Bingel-Preis für Literatur wird alle zwei Jahre von der Horst Bingel-Stiftung für Literatur e. V. vergeben und ist mit insgesamt 12.000 € dotiert, die zu gleichen Teilen an die Preisträger*innen vergeben werden. Mit dem Preis sollen Arbeiten in der »Kleinen Form« gewürdigt werden, deren literarische Qualität mit gesellschaftlichem Engagement einhergeht.

    Neben Yevgenia Belorusets werden in diesem Jahr Ali Abdollahi und Ronya Othman ausgezeichnet.

    Die Preisverleihung findet am Samstag, den 12. November 2022 in Frankfurt am Main statt.

    Copyright: Olga Tsybulska

  • Thomas Stangl wird mit dem Bremer Literaturpreis 2023 ausgezeichnet
    08.11.2022

    Thomas Stangl wird mit dem Bremer Literaturpreis 2023 ausgezeichnet

    Für seinen neuen Roman »Quecksilberlicht« erhält Thomas Stangl den Bremer Literaturpreis 2023.

    In der Begründung der Jury heißt es, Thomas Stangl stelle mit »nicht nachlassender Sprach- und Imaginationskraft […] die Frage nach der Macht der Sprache und der Sprache der Macht«.

    Der mit 25.000 € dotierte Bremer Literaturpreis wurde erstmals 1954 vergeben und wird seit 1977 durch einen Förderpreis ergänzt. Letzterer geht in diesem Jahr an Martin Kordić.

    Die Preisverleihung findet am 23. Januar 2023 im Bremer Rathaus statt.

    Wir gratulieren herzlich!

     

    Copyright: Privat

  • Heute ist der internationale Tag der Übersetzer*innen
    30.09.2022

    Heute ist der internationale Tag der Übersetzer*innen

    Matthes & Seitz Berlin sagt Danke für die großartige Arbeit, die unsere Übersetzer*innen leisten. Heute am Internationalen Übersetzer*innentag wollen wir ihre Leistungen feiern.

    Übersetzer*innen ermöglichen es uns, in Text- und Sprachwelten einzutauchen, deren Zugang uns sonst verwehrt bliebe.

    Neuübersetzungen von Klassikern bringen Leser*innen dazu, sich neu mit den Texten auseinanderzusetzen, um neue Verständnisansätze und Denkanstöße zu schaffen. Auch in Zeiten digitaler und sozialer Medien bleibt die Sprache unser Hauptkommunikationsmittel. Verständigung und Austausch untereinander, miteinander und besonders über Ländergrenzen hinweg, ist und bleibt wichtig – das zeigt sich immer wieder aufs Neue! Übersetzer*innen bilden dabei die Brücken, die wir brauchen.

  • Marie Luise Knott gewinnt mit »370 Riverside Drive, 730 Riverside Drive« den Tractatus 2022
    07.09.2022

    Marie Luise Knott gewinnt mit »370 Riverside Drive, 730 Riverside Drive« den Tractatus 2022

    Wir gratulieren Marie Luise Knott zum Tractatus Preis für philosophische Essayistik 2022. Zentrale Kriterien für die Vergabe des Tractatus sind die Originalität des Denkansatzes, eine gelungene sprachliche Gestaltung und die Relevanz des Themas. Marie Luise Knott konnte mit ihrem Buch »370 Riverside Drive, 730 Riverside Drive. Hannah Arendt und Ralph Ellison« überzeugen, das sich trotz seines historischen Themas insbesondere durch hohe Relevanz und Aktualität auszeichnet:

    »Wer sich heute vertieft mit Hannah Arendt auseinandersetzen will, kommt nicht umhin, bei aller Bewunderung für die politische Denkerin zuzugestehen, dass sie nach ihrer Emigration in die USA dem amerikanischen Rassismus gegenüber seltsam blind zu bleiben schien. Ihr Essay ›Reflections on Little Rock‹ sorgte bereits bei seinem Erscheinen 1959 für tiefe Irritation, weil Arendt mit Blick auf die Frage, wie die Segregation an öffentlichen Schulen zu beheben sei, Kritik an der Bürgerrechtsbewegung übte.« erläutert die Jury.
    Arendt tat die Einwände damals ab, doch 1965 schrieb sie dem afroamerikanischen Schriftsteller Ralph Waldo Ellison einen Brief, der Fragen aufwirft. Diesen Brief nimmt Marie Luise Knott zum Ausgangspunkt:

    »Indem sie Arendts Denkwelten mit jenen des afroamerikanischen Schriftstellers Ralph Ellison konterkariert, wirft sie nicht nur neue Sichtweisen auf jüdische und afroamerikanische Erfahrungen im 20. Jahrhundert, sondern auch auf brandaktuelle Debatten um Rassismus und Identitätspolitik.« - so die Begründung der Jury.

    Die Verleihung des Tractatus 2022 erfolgt am Freitag, den 23. September 2022 im Rahmen des Philosophicum Lech.

    Zur Pressemitteilung

    Copyright: privat

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  • Thomas Stangl ist mit »Quecksilberlicht« für den Österreichischen Buchpreis 2022 nominiert
    06.09.2022

    Thomas Stangl ist mit »Quecksilberlicht« für den Österreichischen Buchpreis 2022 nominiert

    Die Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2022 steht fest:

    Thomas Stangl steht mit seinem neuen Roman »Quecksilberlicht« auf der Longlist.

    Von den zehn nominierten Titeln kommen fünf Titel auf die Shortlist, die am 11. Oktober bekanntgegeben wird. Der/Die Preisträger*in wird am 21. November auf der Buch Wien bekannt gegeben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird jährlich vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien vergeben.

    Wir gratulieren allen Nominierten herzlich und drücken die Daumen!

    Foto Copyright: privat

  • Wir räumen unser Lager auf!
    16.08.2022

    Wir räumen unser Lager auf!

    Der Verlag zieht demnächst um und damit die Umzugskisten nicht unnötig schwer werden, gibt es bei uns ab Donnerstag, den 18.08.22 einen Lagerverkauf!
    Kommen Sie während unserer Bürozeiten, Montag bis Freitag von 9-17 Uhr, in unseren Verlagsräumen (Göhrener Str. 7, 10437 Berlin) vorbei und stöbern Sie in gut gefüllten Kisten. Darin finden sich Mängelexemplare, Restbestände, signierte Exemplare und andere Schätze.

    Wir freuen uns auf Sie!

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  • Iris Därmann gewinnt den Sigmund-Freud-Preis 2022
    15.08.2022

    Iris Därmann gewinnt den Sigmund-Freud-Preis 2022

    Wir gratulieren Iris Därmann zum Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2022.

    Iris Därmann gelingt es »in ihren kulturwissenschaftlichen Arbeiten auf eindringliche Weise, philosophische Denktraditionen mit kulturellen Praktiken und politischen Entwicklungen kritisch abzugleichen. (…) Dabei geht der theoretische Anspruch stets mit einer Klarheit des Ausdrucks und einer Differenziertheit des Arguments einher, die Iris Därmanns Bücher zu einem anschaulichen wie lehrreichen Beispiel aufgeklärter Wissenschaftsprosa machen.« so die Jurybegründung.

    Der Preis wird seit 1964 alljährlich von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen und ist mit 20.000 € dotiert. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler*innen, die »durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen«. Die Preisverleihung erfolgt gemeinsam mit dem Georg-Büchner-Preis am 5. November 2022 in Darmstadt.

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  • Zombie-Highway der Endorphine
    27.06.2022

    Zombie-Highway der Endorphine

    von Tobias Premper

    César Aira zählt zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart – und ist vielleicht sogar ihr raffiniertester. Aberwitzige und riskante Erzählkonstruktionen und Plots könnten dazu führen, dass seine Bücher schwer lesbar sind. Das Gegenteil ist der Fall. Mehr noch: Airas Bücher machen süchtig.
    Bislang sind über 80 Bücher erschienen, darunter Romane, Novellen, Kurzgeschichten und Essays, der Autor selbst hat den Überblick verloren. Aira stößt der Begriff »Roman« ab, weil er ihn für eine veraltete, erschöpfte Gattung hält. Er bezeichnet seine Bücher eher als...

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  • Die Gewinner des Internationalen Literaturpreises 2022 stehen fest!
    23.06.2022

    Die Gewinner des Internationalen Literaturpreises 2022 stehen fest!

    Cristina Morales und Friederike von Criegern gewinnen mit »Leichte Sprache«

    Zum vierzehnten Mal wird der Internationale Literaturpreis für Gegenwartsliteraturen in deutscher Erstübersetzung vom Haus der Kulturen der Welt (HKW) und der Stiftung Elementarteilchen verliehen. Für den Roman »Leichte Sprache« erhalten unsere Autorin Cristina Morales und Übersetzerin Friederike von Criegern den Internationalen Literaturpreis 2022. Wir gratulieren von ganzem Herzen und freuen uns mit unserer Autorin und Übersetzerin.

    Aus der Begründung der Jury:
    »Leichte Sprache« ist eine vielstimmige Ich-Erzählung, ein Gerichtsprotokoll, ein Gesprächsprotokoll, ein Roman in Leichter Sprache, ein Fanzine. Ein poröses Ensemble aus Formen und Figuren. Dieser Roman ist kein Inklusionsmärchen, er ist ein Forderungskatalog. Er besteht auf der Benennung von Unterschieden, auf Klarheit, er besteht auf der Notwendigkeit zu hassen, auf Lebendigkeit, Überraschung und Revolte. »Leichte Sprache« ist eine Liebeserklärung an die Politisierung, aber auch an den Tanz und an das Begehren. Er erzwingt eine Neujustierung von Begrifflichkeiten und Zuschreibungen. Unsere Entscheidung, den Preis diesem Buch zu geben, ist eine Liebeserklärung – an das Buch und seine Protagonistinnen, an die Heftigkeit, mit der sie auf Restriktionen, Demütigungen und Entmündigung reagieren.
    »Leichte Sprache« ist ein Buch aus vielen Stimmen, deren Ton oft rasch umschlägt. Rollenprosa von Figuren, über die wir wissen, dass Sprachgewalt und Eleganz nicht ihr Ziel sind, vielleicht auch nicht ihre Fähigkeit – deren Umgang mit Sprache also von vornherein brüchig ist. Man kann sich für eine Übersetzerin kaum eine größere Herausforderung vorstellen. Es ist preiswürdig, mit welcher Diszipliniertheit Friederike von Criegern sich dieser Aufgabe gestellt hat. Cristina Morales’ Buch ist ein Befreiungsschlag, weil es die Stärke vorführt, die unsere Fragilität hervorbringen kann, die Zähigkeit, die in unserer erfahrenen, erlebten oder auch antizipierten Versehrbarkeit gründet. Es führt uns einen auf befreiende Weise veränderten Blick auf die Welt vor, eine erst durch die Anerkennung eigener Versehrbarkeit zur Möglichkeit gewordenen Radikalität.

    Der Preis ist dotiert mit 20.000 € für Autor*in und 15.000 € für Übersetzer*in und würdigt nicht nur herausragende aktuelle Stimmen der internationalen Erzählliteratur, sondern zeichnet insbesondere die Allianz von Autor*in und Übersetzer*in aus.

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