Aktuelles
- 05.03.2026
Jan Jekal ist nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik«
»Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953.«
mehrDer Preis der Leipziger Buchmesse ist ein besonderer Preis, denn mit seinen drei Kategorien - Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung - bildet er die gesamte Vielfalt herausragender Gegenwartsliteratur ab. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von einer siebenköpfigen Jury aus renommierten Literaturkritiker:innen vergeben. Der Preis der Leipziger Buchmesse 2026 wird am 19. März 2026 in der Glashalle der Leipziger Messe verliehen.
- 03.03.2026
»Humus« von Gaspard Koenig in der Übersetzung von Tobias Roth wird mit dem Prix PREMIERE #6 2026 ausgezeichnet
mehrMit dem Prix PREMIERE würdigt das Büro für Buch- und Verlagswesen des Institut français Deutschland Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt werden, sowie deren Übersetzer*innen. Der Prix PREMIERE ist mit 2000 Euro dotiert, die dem ausgezeichneten Autor*innen-Übersetzer*innen-Duo zugutekommen.
Die Preisverleihung findet am 19.03.2026 um 15 Uhr auf der Leipzigerbuchmesse. Eine Lesereise von Gaspard Koenig findet Ende April statt.
- 26.01.2026
Die Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing 2026 startet wieder
mehrDer Deutsche Preis für Nature Writing geht 2026 in seine neunte Ausschreibungsrunde. Vergeben wird der Preis vom Verlag Matthes & Seitz Berlin in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Dirk Messner. Bis zum 1. März 2026 können Autorinnen und Autoren ihre Texte einreichen.
Die Preisverleihung findet Anfang September im Rahmen des internationalen literaturfestivals berlin im Haus der Berliner Festspiele (Schaperstraße 24, 10719 Berlin) statt.
Die Jury
In diesem Jahr setzt sich die Jury aus der Journalistin und Autorin Petra Ahne, Jean-Marie Dhur, Mitbetreiber der Kreuzberger Buchhandlung Zabriskie, dem Literatur- und Kulturwissenschaftler Steffen Richter, der Bild- und Medienwissenschaftlerin Birgit Schneider sowie dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Florian Werner zusammen.
25.01.2026Valère Novarina (1942—2026)
Wir trauern um Valère Novarina, der am 16. Januar im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Der französisch-schweizerische Dramatiker, Essayist und Maler galt als einer der radikalsten Erneuerer des zeitgenössischen Theaters. Sein maßgebliches Stück »Die Rede an die Tiere« von 1986 erschien 2017 bei Matthes & Seitz Berlin in der Reihe Fröhliche Wissenschaft – zuletzt erschien »Der Mensch außer sich« in der Friedenauer Presse. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prix de Littérature Francophone Jean Arp für sein Gesamtwerk und dem Grand Prix de Littérature Paul Morand de l’Académie Française, ebenfalls für das Gesamtwerk. Schon seit 2006 sind seine Werke offizielles Repertoire der Comédie Française.
Novarina hinterlässt ein einzigartiges Werk – seine Art, den Boden der Worte auszuhöhlen, die Sätze umzulenken, das Denken freizusetzen, schaffte eine Musikalität der Sprache, die die Sinne öffnet und aus der sich unvorhersehbare Perspektiven öffnen.
- 14.01.2026
Ivna Žic steht auf der Shortlist des 9. WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte
Gratulation an Ivna Žic, die zu den verbliebenen fünf Nominierten gehört! Ivna Žics Text »Die Unversehrten« sowie eine ausführliche Jurybegründung können hier nachgelesen werden. „ – ...mehr - 08.01.2026
Jan Röhnert erhält den Wilhelm-Lehmann-Preis 2026
Der Wilhelm-Lehmann-Preis wird 2026 für herausragende essayistische Prosa im Bereich des Nature Writing verliehen. Preisträger ist der 1976 in Gera geborene und heute in Leipzig lebende Lyriker, ...mehr - 01.01.2026
Edition Converso wird Teil der Friedenauer Presse
mehrSeit dem 1. Januar 2026 ist die Edition Converso Teil der Friedenauer Presse. Ein Großteil des mehrfach ausgezeichneten Programms, zuletzt prämiert mit dem Baden-Württembergischen Verlagspreis, bleibt damit weiterhin lieferbar. Monika Lustig, Übersetzerin, Lektorin und Gründerin der Edition Converso betreut ab jetzt ihre Autoren in der Friedenauer Presse, darunter Leonardo Sciascia und Fabio Stassi. So bringt sie den mediterranen Geist der Edition Converso nach Berlin, wo ihre mit Leidenschaft und Kompetenz verlegten Bücher eine neue Heimat haben.
Hier können Sie die lieferbaren Titel aus der Reihe Edition Converso finden.
Wir freuen uns über die Bereicherung!
- 02.12.2025
Anna Weidenholzer ist auf der Shortlist des Boccaccio.cc-Preises
mehrAnna Weidenholzer steht mit ihrer Kurzgeschichte In der kleinen Eisenbahn auf der Shortlist des Boccacio.cc-Preises. Der Text ist Teil der Erzählsammlung Hier treibt mein Kartoffelherz, die Anfang des Jahres bei Matthes & Seitz Berlin erschien.
Boccaccio.cc zeichnet nun schon zum zweiten Mal die beste Erzählung des Jahres aus. In Frage kommen deutschsprachige Texte (keine Übersetzungen), die zwischen dem 1. November 2024 und 31. Oktober 2025 in Erzählbänden, in Zeitschriften oder auf literarischen Websites erschienen sind. Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit auf Textsorten zu lenken, die im deutschen Sprachraum einen unverdient schweren Stand haben und vom Buchmarkt häufig übersehen werden.
Der Preisträger oder die Preisträgerin wird Anfang kommenden Jahres gekürt. Die Texte, die es auf die Shortlist geschafft haben, werden in VOLLTEXT 4/2025 veröffentlicht. Der Preis ist zudem mit 10.000 Euro dotiert.
- 24.11.2025
Judith Schalansky erhält den Lessing-Preis 2025
mehrDer von der Stadt Hamburg verliehene Lessing-Preis geht dieses Jahr an Autorin Judith Schalansky, die neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit auch als Herausgeberin der Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz Berlin fungiert.
In der Preisbegründung heißt es: »Judith Schalansky ist dem enzyklopädischen Verständnis von Aufklärung verpflichtet – als Schriftstellerin gerade auch in ihrer Vielseitigkeit, die der von Gotthold Ephraim Lessings nicht nachsteht.«
Der Lessing-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Stipendium des Lessing-Preises wurde Anja Kampmann ausgezeichnet. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreicht beide Auszeichnungen am 25. Januar 2026 im Thalia Theater im Rahmen einer festlichen Matinee.
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.
- 20.11.2025
Omar El Akkad erhält den National Book Award 2025 in der Kategorie Sachbuch
mehrOmar El Akkad wurde mit dem National Book Award 2025 in der Kategorie Sachbuch für sein Buch »Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein« geehrt.
„Es fällt mir schwer, feierliche Begriffe zu finden, wenn ich zwei Jahre lang gesehen habe, was Granatsplitter mit dem Körper eines Kindes anrichten“ erklärte der Autor in seiner Dankesrede.
El Akkad ist einer von drei Preisträgern, die zum ersten Mal vom National Book Award ausgezeichnet worden sind. Jede der fünf Kategorien ist mit einem Preisgeld von 10.000 Dollar dotiert.
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