Aktuelles

  • Hermann Amborn 1933 - 2024
    16.07.2024

    Hermann Amborn 1933 - 2024

    Ein Nachruf von Irene Götz, Dekanin der Fakultät für Kulturwissenschaften an der LMU München

    Mit großem Bedauern haben wir vom Hinscheiden unseres geschätzten Kollegen Hermann Amborn erfahren. Wie mir Herr Prof. Dr. Magnus Treiber über seinen beliebten Doktorvater erzählte, fand dieser seinen Weg zur Ethnologie, als er auf einer Reise Mitte der 1950er-Jahre durch den Nahen Osten über Syrien, den Irak und Pakistan nach Indien gelangte und sich dort fremd und ahnungslos fühlte. Zurück in Deutschland machte er das Abitur nach und studierte an der TU München Ingenieurwissenschaften. Noch als Student kam er mit der Ethnologie in Berührung und wechselte nach seinem Abschluss 1963 zu einem zweiten Studium an die LMU.

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  • Christian Linder 1949 - 2024
    11.07.2024

    Christian Linder 1949 - 2024

    Von der Öffentlichkeit unbemerkt verstarb bereits am 21. Mai der Schriftsteller Christian Linder. Er stammte aus Lüdenscheid, wo er 1949 als Peter Schröder geboren wurde.

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  • Theologische Brocken
    19.06.2024

    Theologische Brocken

    Eine neue Reihe bei Matthes & Seitz Berlin

    Nichts, was philosophisch von Bedeutung ist, kommt ohne Berücksichtigung der Frage aus, wie man es mit der Religion hält.

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  • Éric Hazan 1936 - 2024
    10.06.2024

    Éric Hazan 1936 - 2024

    Wir trauern um unseren Autor Éric Hazan, der am 6. Juni 2024 in Paris verstorben ist.

    Éric Hazan, 1936 in Paris in eine jüdische Familie geboren, arbeitete viele Jahre als Herzchirurg und engagierter Arzt. 1983 übernahm und belebte er den von seinem Vater gegründeten Kunstbuchverlag Hazan, bevor er 1998 seinen eigenen, bis heute unabhängigen Verlag La Fabrique gründete.

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  • Kenah Cusanit erhält den Deutschen Preis für Nature Writing 2024!
    27.05.2024

    Kenah Cusanit erhält den Deutschen Preis für Nature Writing 2024!

    Der Deutsche Preis für Nature Writing geht 2024 an Kenah Cusanit.

    Ein Kurzstreckenlauf durchs World Wide Web mündet in eine Überquerung der Alpen, ein Greifvogel kreist über der Geschichte der Namen von Weizensorten, ein menschliches Herz ähnelt einem Hefeteig. Kenah Cusanits Essay »Senatore Capelli« springt mit intellektueller Neugier, mit sprachlicher Elastizität und Elan, mit Haltung und Humor zwischen scheinbar unvereinbaren Themenfeldern hin und her und verbindet sie zu einem oszillierenden Ganzen. Die Autorin faltet Motive in- und übereinander, findet Verwandtschaften im scheinbar Fremden, zoomt ins Detail und wagt die Vogelperspektive. Sie verknüpft die Mikrostruktur einer Darminnenwand mit den Stoppelfeldern der industriellen Landwirtschaft. Ein temporeicher, ganz und gar gegenwärtiger Text, der die Grenzen dessen, was Nature Writing sein kann, auf staunenswerte Weise erweitert.

    Darüber hinaus erhalten Fiona Sironic und Erik Wunderlich jeweils ein Stipendium zur Teilnahme am prominent besetzten Nature-Writing-Seminar der Stiftung Kunst und Natur in Bad Heilbrunn im Herbst 2024.

    Die Preisverleihung wird am Mittwoch, dem 11. September 2024, im Rahmen des ilb. internationalen literaturfestivals Berlin im Haus der Berliner Festspiele stattfinden. Das Grußwort hält Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien.

    Der Preis zeichnet Autor*innen aus, die sich in ihrem literarischen Werk auf ›Natur‹ beziehen. Die Vergabe erfolgt durch den Verlag Matthes & Seitz Berlin in Kooperation mit dem Umweltbundesamt sowie der Stiftung Kunst und Natur. Die Preisausschreibung steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Umweltbundesamtes Dirk Messner. Der Preis ist dotiert mit 10.000 € sowie einem sechswöchigen Schreibaufenthalt in den Räumlichkeiten der Stiftung Kunst und Natur inmitten von deren weitläufigen Naturgelände.

    Wir gratulieren allen Preisträger*innen!

     

    Foto: Kenah Cusanit © privat
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  • Auszeichnungen für Anne Weber
    10.05.2024

    Auszeichnungen für Anne Weber

    Wir gratulieren unserer Autorin Anne Weber zum Joseph-Breitbach-Preis 2024!

    Die Stiftung Joseph Breitbach und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz verleihen den Joseph-Breitbach-Preis 2024 an Anne Weber. Sie wird für ihr herausragendes Gesamtwerk, das zwischen verschiedenen Genres changiert und durch enorme literarische Vielfalt besticht, mit dem Preis ausgezeichnet.

    Die ausführliche Jurybegründung kann hier nachgelesen werden.

    Der Preis ist mit 50.000 € dotiert. Die Verleihung findet am 20. September 2024 in Koblenz, der Geburtsstadt von Joseph Breitbach, statt. Die Laudatio hält Lothar Müller.

    © Bruno Boudjelal

  • 19.04.2024

    Herbstvorschauen 2024

    Unsere Vorschauen zum Herbstprogramm 2024 sind online!

    Alle Neuerscheinungen können Sie der jeweiligen Vorschau entnehmen: Literatur, SachbuchNaturkunden und Friedenauer Presse.

    Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Entdecken.

  • Save the date | Sommerfest 2024
    12.04.2024

    Save the date | Sommerfest 2024

    Anlässlich unseres zwanzigjährigen Verlagsjubiläums laden wir Sie und Euch herzlich zu unserem Sommerfest am Sonntag, den 1. September 2024 ins lcb. Literarisches Colloquium Berlin (Am Sandwerder 5, 14109 Berlin) ein.
    Das detaillierte Programm geben wir im Sommer bekannt.
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  • Auszeichnungen für Frank Witzel
    13.03.2024

    Auszeichnungen für Frank Witzel

    Wir gratulieren Frank Witzel zum WORTMELDUNGEN-Literaturpreis!

    So die interdisziplinär besetzte Jury in der Begründung: »Wo Gesellschaften sich immer stärker polarisieren und klare Schnitte von uns fordern, kommt der Literatur eine überlebenswichtige Funktion zu. Das Schreiben, wie es Frank Witzels Essay »Die Möglichkeit einer Micky Maus« beleuchtet, wird zum Sensorium für all die übergangenen Einzelschicksale, die hingenommenen und ungesehenen Verluste des Lebens. In stets wiederkehrendem Selbstzweifel, doch mit erzählerischer Souveränität legt Witzel Schicht um Schicht den ethischen Kern des 'unwillkürlichen Abschieds' frei. Er ist um uns, millionenfach, zum Beispiel überall dort, wo von Flucht, wo von Migration die Rede ist, die sich handkehrum in Statistiken verwandelt. Was Abschiede mit Menschen machen, wie wir uns ihnen nähern können, ohne sie zu trivialisieren – das lehrt uns dieser Text.«

    Der Essay »Die Möglichkeit einer Micky Maus« kann hier frei zugänglich gelesen werden.

    Der Preis für herausragende kritische Kurztexte, die sich mit aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigen, ist mit 35.000 Euro dotiert und wird am 21. Juni 2024 in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt verliehen.

  • Auszeichnungen für Ivna Žic
    06.03.2024

    Auszeichnungen für Ivna Žic

    Unsere Autorin Ivna Žic wird mit gleich zwei Preisen ausgezeichnet: Sie erhält den Schweizer Literaturpreis 2024 sowie den diesjährigen Förderpreis des Kantons Zürich.

    Die öffentliche Verleihung des mit 25.000 Schweizer Franken dotierten Schweizer Literaturpreis findet am Freitag, den 10. Mai 2024, im Rahmen der Solothurner Literaturtage statt; in der Laudatio heißt es: »Ivna Žic eröffnet in ihren poetologischen Essays einen multidirektionalen Erinnerungsraum. Sie löst damit den Anspruch postmigrantischen Schreibens ein, Grenzen zu überschreiten und Allianzen zu denken: zwischen den sich durchdringenden Generationen und Sprachen, aber auch zwischen dem Eigenen und dem Fremden darin. Damit nimmt Wahrscheinliche Herkünfte eine Perspektive jenseits unproduktiver Binaritäten ein, die in der Realität einer Gesellschaft der Vielen überwunden werden können.«

    Der mit 30.000 Schweizer Franken dotierte Förderpreis des Kantons Zürich wird am 26. Juni 2024 verliehen. »Ivna Žic, geboren 1986 in Zagreb, aufgewachsen in Zürich, gehört zu den wichtigsten jüngeren Stimmen der Schweizer Literatur«, so die Jury. »Ivna Žic wird in Kritiken immer wieder ein besonderes Talent zugesprochen, atmosphärisch und zugleich analytisch genau zu erzählen. Auf vorsichtige, klare und poetische Weise gibt sie den drängenden Fragen um Geschichte, Trauma und Gegenwart Raum. Das Schaffen dieser Zürcher Autorin zeichnet sich durch eine Vielfältigkeit, Multiperspektivität und sprachliche Präzision aus, welches mit dem Förderpreis gewürdigt und zukunftsweisend unterstützt werden soll.«


    Wir gratulieren!

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