Buchvorstellung mit Ulrich van Loyen

17.04.2019 20:00, oqbo | raum für bild wort und ton

Mit dem Übersetzer Ulrich van Loyen
Einführung Andreas Rötzer

Die Vorstellungen vom Ende der Welt sind so vielfältig und zahlreich wie ihre Kulturen. Von der Sintflut über nukleare Katastrophen bis zur Vernichtung der Menschheit durch ein Supervirus reichen die Fantasien, die nicht nur die Science-Fiction durchziehen, sondern auch ganze Philosophien und Religionen begründen. Die Philosophin Deborah Danowski und der Ethnologe Eduardo Viveiros de Castro be-leuchten in diesem Buch die wichtigsten und verbreitetsten Variationen des Themas vom Ende der Welt vor dem Hintergrund der globalen Umweltkrisen im Anthropozän. Die gegenwärtigen Katastrophenszenarien sind zumeist auch Gedankenexperimente über den drohenden Niedergang der westlichen Zivilisation. Es wird klar: Das Ende der Welt muss nicht gleich das Ende aller Zeiten bedeuten. In diesem in viele Sprachen übersetzten Essay ziehen die beiden Autoren eine Bilanz aus den Enden der Welt, um aus ihnen weitreichende philoso-phische, ökologische und anthropologische Schlussfolgerungen für die politische Praxis zu schöpfen.
Ein wichtiges Buch für unsere Zeit, ein Buch, das Hoffnung macht.

Ort

oqbo | raum für bild wort und ton
Brunnenstr. 63
13355 Berlin

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