Éric Vuillard | »14. Juli«

30.04.2019 20:00, Literarisches Zentrum Göttingen e.V.

Eric Vuillard ist nicht nur einer der gegenwärtig aufregendsten und produktivsten Autoren Frankreichs, Träger des Prix Goncourt für »Die Tagesordnung« (2018), er ist auch Begründer eines eigenen Genres, als dessen absoluter Meister er sich Buch um Buch beweist: Auf knappstem Raum und entsprechend verdichtet erzählt er jeweils große Momente der Geschichte neu, im jüngsten Roman nun die Geburtsstunde der französischen Revolution. Als habe er vorhergesehen, dass sich bei Erscheinen des Buchs wieder Menschenmassen für mehr Gleichheit und Freiheit auf den französischen Straßen versammeln.

»14. Juli« (Matthes & Seitz 2019) entfaltet auf nur hundert Seiten ein bildstarkes Panorama von Miniaturen, die von einem brütend heißen Sommer 1789 erzählen. Herrlich schön in den schattigen Palastgärten, aber kaum auszuhalten drückend in den engen Behausungen, wo die Wut auf die Willkür und Dekadenz der herrschenden Klassen langsam den Siedepunkt erreicht …

Moderation: Franziska Meier (Romanistik-Professorin an der Uni Göttingen)
Lesung des deutschen Textes: Jan Reinartz (Junges Theater)

In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Eintritt: VVK € 9,- / erm. € 7,-; AK € 10,- / € 8,-

Ort

Literarisches Zentrum Göttingen e.V.
Düstere Straße 20
37073 Göttingen

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