Unter dem Titel Kunstkiosk kuratiert die Düsseldorfer Schriftstellerin und Künstlerin Vera Vorneweg seit 2022 eine Veranstaltungsreihe mit Autorinnen und Autoren der Visuellen Poesie. Hierfür wird eine kleine Bar im Herzen von Düsseldorf-Oberbilk für einen Abend in ein gemütliches Wohnzimmer verwandelt und es finden zwei Poesie-Lesungen und ein Publikumsgespräch statt.
Esther Kinsky, 1956 in Engelskirchen geboren, im Rheinland aufgewachsen, lebt heute überwiegend in Wien und Norditalien. Sie ist Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen (u. a. Henry D. Thoreau, Lob der Wildnis). 2009 war sie für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt den Paul-Celan-Preis. In dem Essayband Fremdsprechen (2013) reflektiert sie das Verhältnis von Texten und ihren Übersetzungen. Seit 2010 sind drei Gedichtbände erschienen: die ungerührte schrift des jahrs (2010), Aufbruch nach Patagonien (2012) und Naturschutzgebiet (2013). 2014 veröffentlichte sie den Roman Am Fluß, der ebenso wie ihr Roman Banatsko (2011) auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis stand, und 2015 mit dem deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet wurde. Sie bekleidet im Wintersemester 2017/2018 die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin.
2020 wurde sie mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet, 2022 mit dem Kleist Preis und einem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds 2022. 2024 erhielt sie den Johann Heinrich Voss Preis sowie den Droste Preis der Stadt Meersburg.
