Gebundenes Leben: Das Ende der Sprachlosigkeit

11.03.2019 19:00, Körber Forum

Wieder und wieder müsse man dieselben Sätze sagen, immer lauter und verzweifelter, so schrieb Zsófia Bán 2013 in einem Essay über Ungarn. Aber das sei besser als die Hoffnungslosigkeit. Gegen die Lethargie schreibt auch Terézia Mora. Ob in ihren Romanen und Erzählungen oder in ihrer Dankesrede zum Büchnerpreis – sie nennt die Dinge beim Namen, und das in einer besonderen Sprache. Gegen Schweigen und Lethargie zu schreiben – das verbindet die beiden Schriftstellerinnen Terézia Mora und Zsófia Bán, so wie ihre ungarischen Wurzeln. Eine Sprache zu finden, die einen Dialog über persönliche, geografische und ideologische Grenzen hinweg möglich macht, ist in Zeiten wachsender Entfremdung zwischen West- und Mittelosteuropa eine große Herausforderung. Wie kann es gelingen, Sprachlosigkeit im Kleinen und im Großen zu überwinden? Welche Verbindungen bestehen zwischen Sprache und Identität? In der vierteiligen Reihe »Gebundenes Leben« der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg geben Schriftsteller und Autoren aus Ost und West Denkanstöße zur Zukunft Europas.

Moderation: Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung

In deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung

Ort

Körber Forum
Kehrwieder 12
20457
Hamburg

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