Gesprächsreihe über Freiheitsdenken in Frankfurt: Judith N. Shklar

26.11.2018 19:30, Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.

Freiheit braucht Vorbilder. Die Idee von ihr bleibt abstrakt, wenn sie nicht in gelebtem Leben verankert werden kann. Deshalb porträtiert die Reihe „Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt“ herausragende Gestalten des Liberalismus: eingebunden in ihre Zeit, ausgesetzt den vielfältigen Versuchungen der Unfreiheit. Die Leitfrage dabei lautet: Können wir heute mit den Ahnen des Liberalismus noch etwas anfangen? Und falls ja, was denn eigentlich? Mit dem Essay „Liberalismus der Furcht“ entwarf die amerikanische Politologin Judith N. Shklar (1928–1992) eine Theorie des Liberalismus, dessen Prinzip die Vermeidung von Grausamkeit und die Minimierung von Furcht ist. Angesichts der Debatten über den Umgang mit Terror und Intoleranz scheinen ihre Thesen an Aktualität nicht verloren zu haben. Hannes Bajohr, Autor und Philosoph, und Michael Kleeberg, Schriftsteller und Essayist, sprechen über Shklars Biographie, ihr Werk und dessen Bedeutung. Der Frankfurter Publizist Rainer Hank (F.A.Z.) kuratiert und moderiert die Reihe.

Eine Gastveranstaltung der Karl-Hermann-Flach-Stiftung.

Eintritt: 9 / 6 Euro

Ort

Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.
Schöne Aussicht 2
60311
Frankfurt am Main

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