Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe von Übersetzer*innen zum Hieronymustag
Richard Wright und James Baldwin sind nicht nur Ikonen engagierter Prosa wie Essayistik, beide haben als afro-diasporische Autoren im französischen Exil gelebt und, was weniger bekannt ist, Lyrikbände verfasst. Nun sind sowohl »HAIKU« von Richard Wright als auch »Jimmy’s Blues« von James Baldwin (neu übersetzt von Christian Filips) auf Deutsch erschienen. Jonis Hartmann (Hamburger Übersetzerpreis für »HAIKU«) und Miriam Mandelkow (Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis für Baldwins Romandebüt »Von dieser Welt«) lesen aus den Gedichten, sprechen über das Verhältnis der beiden Autoren zueinander, das Lyrische im jeweiligen Werk sowie die übersetzerischen Herausforderungen beim Auffinden von deutschen Zugängen.
