Lesung und Gespräch

Isabel Fargo Cole liest aus »Die Goldküste«

Samstag, 21.02.2026, 14:00 Uhr, Literaturhaus Zürich, Zürich, Schweiz

Im Rahmen der Internationalen Literaturtage zum Thema »Chaos and Order. Schweiz und USA im Dialog«

Mehr als hundert Jahre nach ihrem Vorfahren macht sich Isabel Fargo Cole auf nach Alaska, von dort über Seattle Richtung Kalifornien, auf den Spuren Arva Fargos und dessen fieberhafter Suche nach dem Gold – Fluch und Segen so vieler Biografien des ›vergoldeten Zeitalters‹ Ende des 19. Jahrhunderts. Die ›Geschichtsscherben‹, die sie nicht nur in den verlassenen Claims findet, fügt sie zu einem vielstimmigen Recherche- und Reisetagebuch in ein fremdes, scheinbar unermessliches Land zwischen Ost und West, zwischen Ausbeutung und Bewahrung. Denn die größte Exklave der Welt ist zwar dünn besiedelt, doch wie kaum ein anderer Landstrich von Fantasien ursprünglicher Wildnis und verborgener Reichtümer besetzt.
Ein erzählerisch-essayistisches Schürffeld voller Geschichten und Reflexionen über ein Grenzland fremder Heimat.

Isabel Fargo Cole, geb. 1973 in Galena, Illinois, wuchs in New York auf. Seit 1995 lebt sie in Berlin als Autorin und Übersetzerin aus dem Deutschen, u.a. von Annemarie Schwarzenbach, Wolfgang Hilbig, Franz Fühmann, Alexander Kluge und Adalbert Stifter. Zuletzt veröffentlichte sie in der Edition Nautilus die Romane Die grüne Grenze, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse, und Das Gift der Biene.

Der Eintritt erfolgt über den Kauf eines Festivalpasses, der auch zu allen anderen Veranstaltungen Zugang gewährt.

Ort

Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
8001 Zürich

Weitere Informationen

Eintritt: kostenpflichtig
Preis: 100,00 Schweizer Frank
Preis (ermäßigt): 70,00 Schweizer Frank
Moderation: Zora del Buono

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