Keynote mit Felwine Sarr

11.07.2019 19:00, HKW - Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Die vom Goethe-Institut zusammen mit dem Haus der Kulturen der Welt organisierte Konferenz „Echos des Südatlantiks“ am 10. + 11. Juli 2019 in Berlin fragt nach der Zukunft der südatlantischen Beziehungen, vor allem im Hinblick auf die Rolle Europas. Welche kulturellen Wechselbeziehungen bestehen heute zwischen Afrika, Südamerika und Europa, nach Jahrhunderten der europäischen Hegemonie und Kolonialisierung? Die Konferenz ist Teil der alljährlich stattfindenden „Wassermusik“ des HKW, die sich dieses Jahr dem Thema „Black Atlantic Revisited“ widmet. Vor 25 Jahren, erschien Paul Gilroys Buch „The Black Atlantic“ und gab damit einer Kultur einen Namen, die nicht spezifisch afrikanisch, amerikanisch, karibisch oder britisch ist, sondern alles auf einmal: eine schwarze atlantische Kultur und die wurde vor allem über die Musik tradiert. Die Konferenz in Berlin folgt dem Auftaktevent, das im April 2018 in Salvador de Bahia/Brasilien stattgefunden hat.

Neben Beiträgen von Paul Gilroy, Felwine Sarr oder Nanette Snoep werden 19 Künstlerinnen und Künstler aus Afrika, Südamerika und Europa ihre Projekte vorstellen, die die Verbindungslinien zwischen den Kontinenten ziehen und nach dem kulturellen Potential der Süd-Süd-Beziehungen fragen und der Rolle, die Europa dabei spielt bzw. spielen kann. Dazu gehören Gabi Ngcobo, Jean-Pierre Bekolo, Elvira Dyangani Ose, Jota Mombaca und Michelle Mattiuzzi. Die Projekte greifen vielfältige Themen auf, wie Kulturtraditionen zwischen den Kontinenten, dekoloniale Ästhetiken in Tanz und Performance, oder den Klang des Südatlantiks.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Eintritt frei.

Ort

HKW - Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

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