Lesung und Gespräch

Literatur im Exil – Exil in der Literatur?: Irene Langemann im Gespräch mit Can Dündar und Uwe Wittstock

Montag, 15.09.2025, 21:00 Uhr, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung , Berlin

Im Rahmen des 25. ilb – Internationalen Literaturfestivals Berlin

Was ist ›Exilliteratur‹? Handelt es sich um Literatur, die Exil thematisiert oder um Literatur, die im Exil entstanden ist? Kann man Literatur unter dem Begriff ›Exil‹ überhaupt zusammenfassen? Und wer definiert eigentlich, was Exil ist? Der Journalist Can Dündar und die Regisseurin Irene Langemann sprechen mit dem Autor Uwe Wittstock über historische wie aktuelle Auseinandersetzungen mit dem Thema Exil in der Literaturszene und ihre Auswirkungen auf die literarische Welt sowie die Gesellschaft, in der sie stattfinden.

Irene Langemanns Das Gedächtnis der Töchter ist die mitreißende Chronik einer deutschen Familie, die versucht, im krisengebeutelten Russland Wurzeln zu schlagen. Virtuos erklettert Irene Langemann die Ranken des Stammbaums, folgt wilden Verästelungen und lässt dabei ein eng gewobenes Geflecht aus Vergangenheit und Zukunft entstehen. Ein tiefbewegender Roman über das Suchen nach Identität in der Fremde, über die vielen Facetten von Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt.

Ort

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin

Weitere Informationen

Eintritt: kostenpflichtig
Preis: 18,00 Euro (€)
Preis (ermäßigt): 12,00 Euro (€)
Moderation: Shila Behjat

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