Der Heimatinstinkt

Das Geheimnis der Tierwanderung

Der Heimatinstinkt
Der Heimatinstinkt
Das Geheimnis der Tierwanderung

Reihe: Naturkunden
320 Seiten, Softcover (Leinenband)

Übersetzung: Hainer Kober

Erschienen: 2017
ISBN: 978-3-95757-332-2
Preis: 38,00 €

Was ist Heimat und wozu brauchen wir und die meisten der Tiere sie? Warum ziehen Vögel alljährlich aus heißeren Regionen in kältere und wieder zurück? Warum laichen Fische an dem Ort ihrer Geburt, und gefährden ihr Leben, um dorthin zurückzukehren? Wie orientieren sich Vögel, Insekten und Säugetiere auf ihren regelmäßigen Routen? Und warum ist es auch einer der umtriebigsten aller Spezies, dem Menschen, so ein tiefes Bedürfnis, eine Heimat, ein Zuhause zu haben? Welcher biologische Sinn liegt dieser einmaligen Anziehungskraft eines bestimmten Ortes zugrunde? Auf der Suche nach Antworten auf diese und viele andere Fragen, folgt der Biologe Bernd Heinrich den Kanadakranichen nach Alaska und den Aalen auf ihrer geheimnisvollen großen Reise in die Sargassosee. Er beschreibt verschiedene Typen von Bauten im Tierreich, erforscht die Geschichte seines eigenen Hauses in Maine, in das er seit seiner Jugend alljährlich wiederkehrt und verbindet so fessselnde Naturwissenschaft mit persönlicher Erzählung. So gelingt ihm mit analytischem Verstand, leidenschaftlichem Gespür und einem mitreißenden Stil eine beinahe poetisch erzählte Reise zu den immer noch geheimnisvollen Ursprüngen eines biologischen Gefühls.

Pressestimmen

»Wie faszinierend der Orientierungssinn (nicht nur) unserer gefiederten ›Lebensgefährten‹ ist und über welch unglaublichen Fähigkeiten an ›Heimfindevermögen‹ sie verfügen, stellt der Biologe Bernd Heinrich in einem fast poetischen Buch vor, ganz abseits aller Wissenshuberei.«
- Brigitte Böttner, Konradsblatt

»Ein Hauch Vermenschlichung, viel geduldig beobachtende Biologie und eine großartige Vielfalt überraschender Lebenseinsichten und Forschungserkenntnisse – mit ›Heimatinstinkt‹ ist Bernd Heinrich ein Kleinod der erzählenden Biologie gelungen.«
- Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur